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Aggressionen bei Kindern: Über das Petermann-Training und Faustlos und wann welche Art der Prävention / Intervention sinnvoll ist

Bachelorarbeit 2012 59 Seiten

Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe

2.3 Arten der Aggression

Es gibt keineswegs nur eine Art der Aggression. Vielmehr gilt es viele verschiedene Arten der Aggression zu unterscheiden. Wie können sich diese äußern und was können Intentionen der Aggressoren sein? offen vs. verdeckt

Die offene Aggression richtet sich direkt an eine andere Person oder Dinge und ist daher als ein „offener Akt der Konfrontation im Zusammenhang mit körperlicher Gewalt[1] “ zu sehen. Dazu zählen beispielsweise Drohungen und Beschimpfungen, Schikanieren, Tritte, Schläge oder der Gebrauch von Waffen.

Die hinterhältig-verdeckte hingegen ist weniger gut zu beobachten und somit schwieriger nachzuweisen. Essau und Conradt zählen zu dieser Unterart Stehlen, Schule schwänzen oder Weglaufen[2]. Petermann und Petermann hingegen bezeichnen neben Stehlen das Verbreiten von Gerüchten und lügen sowie den Versuch, über soziale Beziehungen andere zu schädigen, als verdeckte Aggression[3].

Loeber und Stouthamer-Loeber stellten fest, dass offen-aggressive Kinder dazu neigen, in bestimmten Situationen reizbar, negativ und empfindlich zu reagieren, während Kinder mit verdeckt-aggressivem Verhalten weniger gesellig, ängstlicher und misstrauischer sind[4].

Körperlich vs. verbal

Die körperliche Aggression, zu der physische Handlungen wie Schlagen oder Treten zählen, meint eine offene und direkte Konfrontation mit dem Opfer[5].

Während bei dieser meist objektivierbare Verletzungen oder Schmerzen festzustellen sind, sind die Verletzungsfolgen verbaler Aggressionsangriffe für Außenstehende nicht eindeutig sichtbar[6], denn bei der verbalen Aggression werden Worte angewandt. Zu diesem Subtyp zählen u.a. abfällige Bemerkungen, Schimpfen, Beleidigungen, Bedrohungen, Nötigung und Erpressung oder Schreien[7].

Initiativ vs. reaktiv vs. parteiergreifend

Diese Untertypen beziehen sich auf den Grad der Eigenbeteiligung an der aggressiven Handlung. Bei der initiativen Form ist eine große Eigenbeteiligung gegeben. Man handelt demnach aktiv[8].

Die reaktive Aggression hingegen ist vielmehr als eine Antwort auf einen Angriff oder eine Bedrohung zu verstehen und daher immer abhängig von den Vorerfahrungen, den eingeübten Reaktionsformen und der eigenen Frustrationstoleranz[9]. Essau/Conradt betonen des Weiteren, dass der vorausgegangene Reiz nicht zwingend real gewesen sein muss, sondern auch nur als ein solcher wahrgenommen worden sein kann[10]. Häufig spielt bei reaktiv-aggressiven Kindern Rache eine entscheidende Rolle[11].

Tritt man für einen Aggressor ein, bewertet man also eine Handlung aus der Beobachterperspektive positiv (offen oder auch verdeckt), spricht man von einer parteiergreifenden Aggression[12].

Instrumentell motiviert vs. emotional motiviert

Ist die Aggression instrumentell motiviert, verfolgt sie das Ziel, etwas Bestimmtes zu erreichen. Sie ist somit zielorientiert, meist verdeckt und kontrolliert. Während einer instrumentell orientierten Aggression ist das Erregungsniveau gering[13]. Ziele könnten z.B. Anerkennung, Abwehr von Bedrohung, Gewinn oder positive Selbstbewertung sein. Vorderste Intention ist hierbei folglich nicht die Schädigung einer anderen Person oder eines Gegenstandes, sondern etwas Bestimmtes zu erreichen.

Emotional aggressives Verhalten, oder auch impulsive Aggression genannt, hingegen tritt als Reaktion auf eine subjektiv wahrgenommene Drohung oder Provokation. Es ist impulsiv, unkontrolliert und spontan[14]. Das Erregungsniveau ist in diesem Falle hoch. Meist wird sie von Ärger oder Angst begleitet und erfolgt offen[15]. Im Gegensatz zur instrumentellen Aggression gibt es keine Intention, ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Wichtig dabei ist, dass die aufgeführten Arten der Aggression niemals getrennt voneinander zu betrachten sind. Sie treten immer kombiniert auf und schließen sich gegenseitig nicht aus. Im Nachfolgenden sollen weiter zwei speziellere Formen der Aggression aufgezeigt werden.

Autoaggression

Bei der Autoaggression werden im Gegensatz zur Fremdaggression, zu der alle bisher genannten Formen zählen, die schädigenden Verhaltensweisen nicht nach außen projiziert, sondern richten sich auf die eigene Person. Gründe für das Bestehen dieser Unterart können beispielsweise ein Hilferuf nach Außen oder eine Kompensation von fehlender Liebe oder Zuwendung sein. Oft soll durch solch ein Verhalten Aufmerksamkeit erzeugt werden[16]. Zur Autoaggression zählen selbst herbeigeführte Verletzungen (z.B. Ritzen), der Missbrauch von Rausch- oder Suchtmitteln (z.B. Drogen, Tabletten, Alkohol) als auch Essstörungen[17].

Die angstmotivierte Aggression

Die angstmotivierte Aggression ist vorwiegend emotional begründet und äußert sich in expressiven Wutausbrüchen und Zorn. Diese Unterart ist durch Verhaltensunsicherheiten begründet. Betroffene haben meist wenig Vertrauen zu anderen und fühlen sich schneller bedroht. Um ihre entstandene Angst zu verringern, nehmen sie eine Abwehrhaltung ein, die sich in Aggressionen äußert[18]. Automatisch tritt für die Kinder eine Art „emotionale Erleichterung“ ein. Diese wirkt als negative Verstärkung[19]. Zusätzlich wird dieses Verhalten positiv verstärkt, da durch die Reaktion der anderen Kinder (Angst, Unterwürfigkeit o.Ä.) ein vergrößerter Handlungsfreiraum entsteht[20].

Die soziale Umwelt jedoch reagiert mit Sanktionen, da sie Aggressionen grundlegend nicht akzeptiert. Die zunächst vermeintliche Bedrohung von außen wird immer realer, das Kind reagiert erneut mit angstmotivierter Aggression, sodass ein sich immer mehr festigender Kreislauf entsteht[21]. Die Aggressionen treten häufiger auf und weiten sich mehr und mehr aus.

Unter dieser Art der Aggression leiden laut Petermann etwa ein Drittel aller Grund­schulkinder[22].

2.4 Typische Verhaltensweisen aggressiver Kinder

Besonders im Grundschulalter weisen aggressive Kinder spezifische Verhaltensweisen auf, die von Petermann und Petermann aufgezeigt wurden und im Nachfolgenden erläutert werden sollen[23].

- massive Wutausbrüche
- häufiges Streiten mit Erwachsenen
- absichtliches Ärgern anderer
- sich Anweisungen und Regeln von Erwachsenen widersetzen
- die Schuld für eigene Fehler anderen zuschieben
- leicht beleidigt und reizbar sein
- andere bedrohen oder einschüchtern
- häufiges Beginnen von Schlägereien
- Gegenstände benutzen, die anderen schweren körperlichen Schaden zufügen können
- andere (z.B. schwächere Kinder) oder Tiere quälen
- bewusst Eigentum anderer zerstören
- Stehlen/ anderen Dinge wegnehmen
- nachts unerlaubt von zuhause wegbleiben
- häufiges Schule schwänzen
- oft unaufmerksam (oder ADS)
- häufig Verweigerungshaltung

3. Wie entstehen Aggressionen? - Theorien

Sind Aggressionen angeboren? Kann man sie erlernen? Oder entstehen sie mehr oder weniger spontan aus dem Affekt heraus? Bezüglich dieser Fragen haben sich in den letzten Jahren verschiedene Theorien entwickelt, über die die Wissenschaft bisher noch keine Eini­gung finden konnte. Im Nachfolgenden sollen die wichtigsten dieser Theorien erläutert werden.

3.1 Die Trieb- oder Instinkttheorie

Laut dieser These, die vor allem von dem Verhaltensforscher Lorenz vertreten wird, trägt jedes Individuum ein angeborenes Aggressionspotential in sich, das genetisch bestimmt ist[24]. Lorenz geht davon aus, dass dieser Instinkt dem Mensch und Tier ursprünglich der Verteidigung, der Arterhaltung sowie dem Beutetrieb diente[25]. Er hebt die Spontanität hervor, mit der sich Aggressionen äußern und welche diese erst gefährlich werden ließe.

„Die Spontaneität des Instinktes ist es, die ihn so gefährlich macht. Wäre er nur eine Reaktion auf bestimmte Außenbedingungen, was viele Soziologen und Psychologen annahmen, dann wäre die Lage der Menschheit nicht ganz so gefährlich, wie sie tatsächlich ist. Dann könnte man grundsätzlich die reaktions-auslösenden Faktoren erforschen und ausschalten.[26]

Nach einer spontanen Entstehung, zum Beispiel aus dem Spiel heraus mit der Intention, die eigene Stärke zu testen, schaukelt die Aggression weiter hoch, drängt dann zur Handlung und erlischt danach wieder für einen bestimmten Zeitraum[27].

Kritisch zu sehen ist an dieser Stelle jedoch, dass Lorenz bei seiner Aggressionsforschung „bei Mensch und Tier unter einer gemeinsamen begrifflichen Perspektive[28] “ betreibt und „auch schon einmal kurzschlüssig von Buntbarschen und Graugänsen auf die Aggressivität des Menschen geschlossen wird.[29] “.

Auch Freud ging um 1920 davon aus, dass jedem Individuum ein Aggressions- und Destruktionstrieb inne wohne. Halte man diesen zurück, erkranke man. So sei es nötig, den Trieb zu entlasten, was lediglich durch Fremd- oder Autoaggression möglich sei[30]. Im Gegensatz zu Lorenz' ethologisch begründeten Triebtheorie gründet jene Freuds auf die Psychoanalyse.

Laut der Triebtheorie liegt der aggressiven Handlung keinerlei böse Absicht zugrunde[31].

3.2 Die Lerntheorie

Ebenso entstand in den sechziger Jahren die Annahme, dass aggressives Verhalten gelernt ist - eine Theorie, die sich auf das „Lernen am Modell“ von Bandura (1989) zurückführen lässt. Aggressives Verhalten entsteht demnach durch Nachahmung der Menschen, die dieses Verhalten ebenso anwenden[32]. Das abgeschaute Verhalten muss jedoch nicht zwingend direkt nachgeahmt werden. Es kann ebenso verzögert und erinnert bzw. durch symbolische Repräsentation erfolgen[33].

„Aggressionsbegünstigende Modelle lassen sich als Verhaltensstil von Bezugspersonen wie auch eines einzelnen Vorbildes ausfindig machen, als reale oder medial vermittelte Leitbilder in der Umwelt oder als fiktive Figuren aus irgendwelchen Horror-Szenen. Charakteristisch ist, daß sie fast unvermeidliche Wirkungen auf die kindliche Phantasie ausüben, indem sie die Sehnsucht des Kindes/Jugendlichen nach Größe, Stärke und Macht anstacheln.[34]

Die Medien (gewalthaltige Computerspiele oder Filme) tragen laut dieser Theorie folglich zum Imitationslernen und Ausüben aggressiver Handlungen bei, da sich das Individuum das Verhalten bei den dort auftauchenden Figuren abschaut und nachahmt. In der Familie können diese Modelle beispielsweise die Eltern oder Geschwister des Kindes sein. Hat ein Kind Erfahrung mit Schlägen o.Ä., wurde es beispielsweise selbst geschlagen oder hat eine Gewaltaktion miterlebt, übernimmt es diese Verhaltensweisen. Merkt es, dass es damit Erfolge erzielt, bekommt es in der Schule beispielsweise mehr Aufmerksamkeit (gleich ob positive oder negative), wiederholt es sein Verhalten, das sich schnell festigen und zur Gewohnheit werden kann. Die Art, wie schnell und ob Modellverhalten wirkt, hängt jedoch von der Modellperson, der beobachtenden Person und deren Beziehung zueinander ab. Ebenso entscheiden Erfolg oder Misserfolg des aggressiven Verhaltens sowie die Konsequenzen darüber, wie gut oder schlecht Modellverhalten wirkt[35].

3.3 Frustrations-Aggressions-Theorie

John Dollard und seine Forschungsgruppe (Yale-Gruppe) stellten 1939 die Theorie auf, dass Frustration immer eine Form von Aggression hervorruft. Frustration meinte dabei das Gefühl, das auftritt, wenn ein zielgerichtetes Verhalten blockiert wird[36]. Sie unterschieden zwischen den vier Frustrationsmöglichkeiten Hindernisfrustration, Misserfolge, Mangel­zustände und schädigende Reize[37].

„Belastende Vorerfahrungen, Dauer und Intensität einer Frustration, die Weite individueller Frustrationstoleranz sowie Vermeidungs- und Ausgleichsmöglichkeiten bestimmen das Ausmaß aggressiver Reaktionen mit.[38]

Die Frustrations-Aggressions-Theorie wurde jedoch rasch modifiziert, da sich herausstellte, dass nicht auf jede Frustration zwingend eine aggressive Handlung folgen muss, „sondern das Verhalten abhängig ist von der individuellen Attribution des Ereignisses[39] “. Die revidierte Frustrations-Aggressions-Theorie besagt demnach, dass Aggression eine mögliche Folge von Frustration darstellt[40].

3.4 Die psychoanalytische Theorie

Diese Theorie geht davon aus, dass Angst, Unsicherheit und Enttäuschung Aggressionen auslösen können, da das Individuum versucht, durch diese Aggressionen seine Gefühle unter Kontrolle zu bringen[41]. Die Aggression ist laut dieser These also eine Art „Notsignal“, mit der grundsätzlich intendiert wird, mehr Aufmerksamkeit zu erhalten. Die Unsicherheit und Hilflosigkeit darüber, wie sie dies erreichen können, lässt die Kinder auf aggressives Verhalten zurückgreifen, das sich bei fehlender Bestätigung immer weiter verstärken kann[42].

3.5 Anomietheorie

Bei der Anomietheorie, die auf Emile Durkheim (1858-1917) zurückzuführen ist, handelt es sich um eine soziologische Perspektive, da sie sich auf die gesellschaftlichen Einfluss­faktoren bei der Entstehung von Aggressionen konzentriert. Anomie bedeutet Normlosig­keit.

Die Anomietheorie besagt, dass Aggressionen zwar im Individuum selbst entstehen, aber durch das gesellschaftliche Umfeld und den Macht-, Einfluss- und Besitzverhältnissen innerhalb der Gesellschaft beeinflusst werden.

„Nach der Anomietheorie entstehen Aggressionen und Gewalt dann bei Kindern und Jugendlichen, wenn ihre Lebensumstände ihnen keine Chancen zur sozialen Integration und zum sozialen Erfolg lassen. Sie werden aggressiv, weil sie spüren, daß sie die in der Gesellschaft vorherrschenden Ziele nicht erreichen können, obwohl sie diese anstreben.[43]

Misserfolg in der Schule, Minderwertigkeitsgefühle und fehlende soziale Anerkennung in der Familie oder im Freundeskreis werden durch abweichendes Verhalten, wie z.B. aggressives Verhalten, versucht auszugleichen[44].

3.6 Etikettierungstheorie

Ist einem Individuum erst einmal das Attribut „aggressiv“ zugeschrieben, wirkt sich dies nach der Etikettierungstheorie (auch Labeling-Approach) auf das Selbstbild des Betroffenen aus. Die etikettierte Person empfindet sich nun selbst als „abweichend“, in diesem Fall aggressiv, und handelt nun entsprechend dieser Verhaltenserwartung[45]. Aber auch die Brandmarkung der Mitmenschen wirkt sich auf das Verhalten aus. Befindet sich ein Mensch einmal in der Aggressor-Rolle, kann sich diese Sichtweise schnell in einer sozialen Gruppe verfestigen. „Das Kind, das einmal eine aggressive Handlung gezeigt (…) hat, wird fortan von den anderen Kindern als 'das aggressive Kind' wahrgenommen.[46]

Festzuhalten ist an dieser Stelle, dass viele verschiedene Theorien vorliegen. Womöglich gibt es nicht die eine richtige Theorie, sondern Aggression entsteht in einem Zusammen­spiel all dieser Hypothesen. Auch Klosinski merkt an, dass man weiter greifen muss und die biologischen Grundlagen, die sozialen Bedingungen und die Normen mit einbeziehen müsse. Reaktionen auf bestimmte Situationen können unterschiedlich ausfallen, je nachdem, wie die individuelle Gewohnheit für aggressive Gewaltbereitschaft sei, wie stark das Hemmpotential für aggressives Verhalten ist oder wie gut man Konsequenzen der geplanten Handlung abschätzen könne[47].

4. Risikofaktoren

Der derzeitige Kenntnisstand besagt, dass man aggressive Verhaltensweisen, so wie psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter, durch biopsychosoziale Modelle erklären kann[48]. D.h. es bestehen gewisse Risikofaktoren, die ein Auftreten von aggressivem Verhalten begünstigen können und erklären, warum gewisse Kinder zu aggressivem Verhalten neigen. Nachfolgend sollen diese – unterteilt in biologische, familiäre und schulische Faktoren – dargestellt werden.

4.1 Biologische Risikofaktoren

4.1.1 Geschlecht

Studien (wie diese von Weinberg und Tronick (1997) oder Zahn-Waxler et al. (1996)) stellten fest, dass ein Risikofaktor für das Auftreten aggressiver Verhaltensweisen das männliche Geschlecht dar stellt. Jungen sind sowohl im Säuglings- als auch im Vorschulalter emotional wesentlich labiler als Mädchen, wodurch sie ihre Emotionen schlechter regulieren können. Erst im Pubertätsalter beginnen vermehrt Mädchen, aggressives Verhalten zu zeigen[49].

4.1.2 Familiäre Häufung

Aggression und antisoziales Verhalten treten häufig innerhalb einer Generation und auch generationsübergreifend auf, wie Frick und Jackson feststellen konnten[50]. Auch Huesmann und seine Mitarbeiter stellten fest, dass die Aggressivität der Kinder mit der der Eltern, als diese im selben Alter waren, korreliert[51]. Kinder, die in solchen „auffälligen“ Familien aufwachsen, weisen demnach ein erhöhtes Risiko auf, ebenfalls solche Verhaltensweisen an den Tag zu legen.

Dies deutet darauf hin, dass Aggressivität in einem gewissen Maße vererbbar ist. Zu diesem Schluss kamen ebenso u.a. Rhee und Waldmann, die 51 Studien auswerteten und den genetischen Einfluss auf die individuelle Aggressivität auf etwa 40 Prozent schätzen[52]. Nolting merkt in diesem Zusammenhang jedoch an, dass der erbliche Anteil vielmehr durch „Komponenten wie Erregbarkeit und mangelnde Impulskontrolle oder auch Vorläufer wie schwieriges Temperament und Hyperaktivität bzw. deren biologische Grundlagen[53] “ ausgemacht wird als durch ein generellen „Aggressivitäts-Gen“.

4.1.3 ADHS

Die Aufmerksamkeitstörung ADHS ist äußerst komorbide mit aggressiven Verhaltens­weisen, woraus zu schließen ist, dass an dieser Störung erkrankte Kinder ein höheres Risiko haben, ebenfalls aggressive Verhaltensweisen zu entwickeln.

Ford und seine Mitarbeiter stellten 2003 in einer Studie fest, dass etwa die Hälfte der an ADHS erkrankten Kinder auch aggressives Verhalten zeigen[54]. Auch andere Längsschnitt­studien bestätigen, dass ADHS ein risikoerhöhender Faktor für die Entwicklung einer Störung mit oppositionellem Verhalten darstellt[55].

Witthöft, Koglin und Petermann untersuchten ebenfalls die Komorbidität von ADHS und aggressivem Verhalten und kamen zu dem Ergebnis, dass „Kinder mit einer ADHS (...) gegenüber Personen ohne ADHS ein 21-fach höheres Risiko [haben; hinzug. d. Verf.], aggressives Verhalten zu entwickeln.“[56].

4.2 Familiäre Risikofaktoren

4.2.1 Unzureichende Erziehungskompetenzen der Eltern

Die Forschung hat ergeben, dass gewisse Gruppierungen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für aggressives und antisoziales Verhalten aufweisen; wie etwa Kinder unverheirateter Mütter im Teenageralter[57]. Grund dafür scheint jedoch nicht direkt der Fakt der Teenager-Mutterschaft zu sein, sondern vielmehr die Tatsache, dass sich der niedrige sozio­ökonomische Status, die häufig vorkommende Alleinerziehung oder das Fehlen emotionaler Unterstützung auf das Erziehungsverhalten der jungen Mutter auswirken[58]. Die Mädchen sind häufig mit der plötzlich eintretenden Elternaufgabe überfordert und können nur schwer konsequent sein. Kinder aber brauchen Grenzen und klare Konsequenzen, um soziale Normen zu übernehmen und ein positives Sozialverhalten zu entwickeln[59].

Der US-amerikanische klinische Kinderpsychologe Gerald Patterson und seine Mitarbeiter hoben in einer Längsschnittstudie stark diese Bedeutung des Erziehungsverhaltens der Eltern für das Entstehen aggressiven Verhaltens der Kinder hervor. „Die fünf Anspekte Disziplin, Beaufsichtigung bzw. Begleitung, familiäre Problemlösestrategien, elterliches Interesse und positive Rückmeldungen [Hervorhebungen d. Autors] bilden hierbei die wesentlichen Determinanten.[60] “ Disziplin meint hierbei eine Aufstellung von klaren Regeln, die mitsamt ihren Konsequenzen für die gesamte Familie transparent sind[61]. Bei vielen Familien ist dies nicht gegeben. Doch auch von einem zu autoritären Erziehungsverhalten, das den Kindern keinerlei Freiraum gewährt, oder einem ständigen Wechsel zwischen diesen beiden Extremen ist abzusehen[62].

Das von Patterson und Mitarbeitern erwähnte mangelnde Interesse der Eltern an der Freizeitgestaltung ihrer Kinder führt dazu, dass Tadel oder Bestrafungen, die auf aggressives Verhalten folgen, als (einzige) Zuwendung und somit als positive Verstärkung gesehen werden[63]. Das antisoziale Verhalten wird dadurch verstärkt.

4.2.2 Negative Eltern-Kind-Beziehung/Negative Bindung

Eine gefestigte Eltern-Kind-Beziehung gilt als ein großer Schutzfaktor. Ist hingegen ein geringes Maß an emotionaler Wärme gegeben, wird aggressives Verhalten gefördert[64].

Auch eine sichtbare Abneigung der Eltern ihrem Kind gegenüber kann einen Risikofaktor darstellen, wie Wassermann und seine Mitarbeiter feststellten[65].

Ebenso ist die Qualität der Bindung eines Kindes an seine Bezugsperson ausschlaggebend für die Entwicklung des Sozialverhaltens.

„Bindung hängt damit zusammen, wie verfügbar und wie reaktionsbereit die Beziehungsperson ist, die emotionalen und körperlichen Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen.[66]

Je nach Verhalten der Bezugsperson gegenüber dem Kleinkind bildet sich eine unsichere oder sichere Bindung heraus[67].

4.2.3 Erfahrene körperliche Misshandlung

In schlimmen Fällen kann eine negative Eltern-Kind-Beziehung von Gewalt gekenn­zeichnet sein, was sich ebenso als Risikofaktor für Entstehung von aggressivem Verhalten einstufen lässt. Kinder, die körperlich misshandelt wurden, weisen eine fehlende oder unangemessene Affektregulierung auf, zeigen also frühzeitiger Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit[68]. Des Weiteren unterstellten sie anderen mehr Feindseligkeit, haben demnach eine verzerrte Wahrnehmung, wie bereits weiter oben beschrieben, sehen aggressives Verhalten als positiv an und nutzten dieses vermehrt als Problemlösungs­strategie[69].

4.2.4 Charakteristika der Eltern

Die psychische Gesundheit der Eltern spielt ebenfalls eine Rolle bei der Anfälligkeit für das Aufbauen aggressiver Verhaltensweisen. Laut Warner und seinen Mitarbeitern besteht bei Kindern depressiver Eltern ein dreimal höheres Risiko, ein antisoziales Verhalten aufzubauen[70], denn „eine psychische Störung der Eltern kann das Kind zu impulsivem, aggressivem und antisozialen Verhalten prädisponieren, und das nicht nur aufgrund sozialer oder Erfahrungsfaktoren, sondern auch aufgrund genetischer Faktoren.[71] “ Auch Campbell bestätigt dies. Durch die psychische Belastetheit der Erzieherperson (Campbell geht von der Mutter aus) sei das Interaktionsverhalten und die Aufmerksamkeit beeinträchtigt und die Bindung zum Kind dadurch gestört. Auch hier ist es der Fall, dass das Erziehungsverhalten – ähnlich wie bei minderjährigen Müttern – negativ beeinflusst wird[72].

Eine Disharmonie in der Elternpartnerschaft geprägt von häufigen Streits bzw. eine Scheidung oder Trennung der Eltern kann ebenso ein Risikofaktor besonders für vier- bis neunjährige Jungen darstellen, was mit der entstehenden Stressbelastetheit der Familie zusammenhängt[73]. Bei Auseinandersetzungen zwischen den Eltern werden die Kinder oft mit einbezogen und automatisch in einen Loyalitätskonflikt gezogen. Einige der Kinder, die aggressives Verhalten zeigen, mussten gewalttätige Auseinandersetzungen ihrer Eltern miterleben und lernen dabei, dass Aggressivität in Konfliktsituationen als Lösungsstrategie angewendet werden kann. Auch entstehende Loyalitätskonflikte nach einer Trennung oder Scheidung der Eltern führen häufig dazu, dass die Kinder aggressive Verhaltensweisen als Bewältigungsstrategien benutzen[74].

[...]


[1] Ebd., S.17.

[2] Vgl. Essau, C.; Conradt, J. (2004): Aggression bei Kindern und Jugendlichen. Mit 11 Tabellen und 88 Übungsfragen. 1. Aufl. München; Basel: E. Reinhardt, S.17.

[3] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J, S.5.

[4] Vgl. Essau, C.; Conradt, J. (2004): Aggression bei Kindern und Jugendlichen. Mit 11 Tabellen und 88 Übungsfragen. 1. Aufl. München; Basel: E. Reinhardt, S.17.

[5] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J., S.5.

[6] Vgl. Selg, H.; Mees, U.; Berg, D. (1988): Psychologie der Aggressivität. Göttingen: Verlag für Psychologie, Hogrefe, S. 21.

[7] Vgl. ebd.

[8] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J., S.5.

[9] Vgl. Merkens, L. (1989): Aggressivität im Kindes- und Jugendalter. Entstehung, Ausdrucksformen, Interventionen. München [u.a.]: Reinhardt, S.21.

[10] Vgl. Essau, C.; Conradt, J. (2004): Aggression bei Kindern und Jugendlichen. Mit 11 Tabellen und 88 Übungsfragen. 1. Aufl. München; Basel: E. Reinhardt, S.18.

[11] Vgl. ebd.

[12] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J., S.5.

[13] Vgl. Klosinski, G. (2004): Pubertät heute. Lebenssituationen, Konflikte, Herausforderungen. München: Kösel, S.120.

[14] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J., S.4.

[15] Vgl. Klosinski, G. (2004): Pubertät heute. Lebenssituationen, Konflikte, Herausforderungen. München: Kösel, S.120.

[16] Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt (FZPSA): HTML: http://www.fzpsa.de/paedpsych/ Fachartikel/erziehung/aggressionen/aggressionen-bei-kindern-und-jugendlichen (Stand: 27.11.11).

[17] Vgl. ebd.

[18] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J, S.6.

[19] Vgl. ebd.

[20] Vgl. ebd., S.7.

[21] Vgl. ebd., S.8.

[22] Vgl. ebd., S.6.

[23] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J, S.314.

[24] Vgl. Bründel, H.; Hurrelmann, K. (1994): Gewalt macht Schule. Wie gehen wir mit aggressiven Kindern um? München: Droemer Knaur, S.255.

[25] Vgl. ebd.

[26] Lorenz, K. (1963): Das sogenannte Böse. Zur Naturgeschichte der Aggression. Wien: Dr. G. Borotha-Schoeler Verlag, S.77f.

[27] Vgl. Bründel, H.; Hurrelmann, K. (1994): Gewalt macht Schule. Wie gehen wir mit aggressiven Kindern um? München: Droemer Knaur, S.255 f.

[28] Selg, H.; Mees, U.; Berg, D. (1988): Psychologie der Aggressivität. Göttingen: Verlag für Psychologie, Hogrefe, S.12f.

[29] Ebd., S.13.

[30] Vgl. Merkens, L. (1989): Aggressivität im Kindes- und Jugendalter. Entstehung, Ausdrucksformen, Interventionen. München [u.a.]: Reinhardt, 11.

[31] Vgl. Bründel, H.; Hurrelmann, K. (1994): Gewalt macht Schule. Wie gehen wir mit aggressiven Kindern um? München: Droemer Knaur, S.256.

[32] Vgl. Bründel, H.; Hurrelmann, K. (1994): Gewalt macht Schule. Wie gehen wir mit aggressiven Kindern um? München: Droemer Knaur, S.262.

[33] Vgl. Bandura, A. (1976): Lernen am Modell. Stuttgart: Klett, S.12.

[34] Merkens, L. (1989): Aggressivität im Kindes- und Jugendalter. Entstehung, Ausdrucksformen, Interventionen. München [u.a.]: Reinhardt, S.25.

[35] Vgl. Bründel, H.; Hurrelmann, K. (1994): Gewalt macht Schule. Wie gehen wir mit aggressiven Kindern um? München: Droemer Knaur, S.264.

[36] Vgl. Essau, C.; Conradt, J. (2004): Aggression bei Kindern und Jugendlichen. Mit 11 Tabellen und 88 Übungsfragen. 1. Aufl. München, Basel: E. Reinhardt, S.111.

[37] Vgl. Nolting, H.P (1969): Lernfall Aggression. Reinbek b. Hamburg: Rowohlt, S.40ff.

[38] Merkens, L. (1989): Aggressivität im Kindes- und Jugendalter. Entstehung, Ausdrucksformen, Interventionen. München [u.a.]: Reinhardt, S.14.

[39] Ziegler, R.; Ziegler, A. (1997): Gewalt in der (Grund- )Schule. Analysen und pädagogische Konsequenzen. Aachen: Shaker, S.53.

[40] Vgl. Hauss, K. (Hg.) (1976): Medizinische Psychologie im Grundriß. Göttingen: Hogrefe, S.338ff.

[41] Vgl. Bründel, H.; Hurrelmann, K. (1994): Gewalt macht Schule. Wie gehen wir mit aggressiven Kindern um? München: Droemer Knaur, S.257f.

[42] Vgl. ebd., S.258f.

[43] Bründel, H.; Hurrelmann, K. (1994): Gewalt macht Schule. Wie gehen wir mit aggressiven Kindern um? München: Droemer Knaur, S.266.

[44] Vgl. Lamnek, S. (1996): Theorien abweichenden Verhaltens. Eine Einführung für Soziologen, Psychologen, Pädagogen, Juristen, Politologen, Kommunikationswissenschaftler und Sozialarbeiter. 6. Auflage. München: Wilhelm Fink Verlag, S.116.

[45] Vgl. Robertz, D.; Robertz, F. (2001): Konflikt-Training mit Kindern und Jugendlichen. Ein Werkbuch für die Ausarbeitung und Anwendung von Trainingsformen zum Umgang mit Gewalt und Aggressivität in Schule und Jugendarbeit. Hamburg: F. Robertz, S.37f.

[46] Bründel, H.; Hurrelmann, K. (1994): Gewalt macht Schule. Wie gehen wir mit aggressiven Kindern um? München: Droemer Knaur, S.269.

[47] Vgl. Klosinski, G. (2004): Pubertät heute. Lebenssituationen, Konflikte, Herausforderungen. München: Kösel, S.121f.

[48] Vgl. ebd., S.64.

[49] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J, S.65.

[50] Vgl. Essau, C.; Conradt, J. (2004): Aggression bei Kindern und Jugendlichen. Mit 11 Tabellen und 88 Übungsfragen. 1. Aufl. München, Basel: E. Reinhardt, S.122.

[51] Vgl. Essau, C.; Conradt, J. (2004): Aggression bei Kindern und Jugendlichen. Mit 11 Tabellen und 88 Übungsfragen. 1. Aufl. München, Basel: E. Reinhardt, S.122.

[52] Vgl. Nolting, H.-P (2008): Lernfall Aggression. Wie sie entsteht - wie sie zu vermindern ist ; eine Einführung. 3. Aufl. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl., S. 161.

[53] Ebd.

[54] Vgl. Witthöft, J.; Koglin, U.; Petermann, F. (2010): Zur Komorbidität von aggressivem Verhalten und ADHS. In: Kindheit und Entwicklung 19 (4), S. 218.

[55] Vgl. ebd., S. 219.

[56] Ebd., S. 224.

[57] Vgl. Essau, C.; Conradt, J. (2004): Aggression bei Kindern und Jugendlichen. Mit 11 Tabellen und 88 Übungsfragen. 1. Aufl. München, Basel: E. Reinhardt, S.120.

[58] Vgl. ebd., S.121.

[59] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J., S.68f.

[60] Ratzke, K.; Cierpka, M. (1999): Der familiäre Kontext von Kindern, die aggressive Verhaltensweisen zeigen. In: Cierpka, M. (Hg.) (1999): Kinder mit aggressivem Verhalten. Ein Praxismanual für Schulen, Kindergärten und Beratungsstellen. Göttingen, Bern, Toronto, Seattle: Hogrefe, S. 26.

[61] Vgl. ebd.

[62] Vgl. ebd., S. 26f.

[63] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J., S.68.

[64] Vgl. ebd., S.69.

[65] Vgl. ebd.

[66] Essau, C.; Conradt, J. (2004): Aggression bei Kindern und Jugendlichen. Mit 11 Tabellen und 88 Übungsfragen. 1. Aufl. München, Basel: E. Reinhardt, S.124.

[67] Bowlby (1969) unterscheidet zwischen einer sicheren Bindung, einer unsicher-vermeidenden Bindung, einer unsicher-ambivalenten Bindung und einer unsicher-desorganisieren Bindung.

[68] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J., S.70.

[69] Vgl. ebd.

[70] Vgl. Essau, C.; Conradt, J. (2004): Aggression bei Kindern und Jugendlichen. Mit 11 Tabellen und 88 Übungsfragen. 1. Aufl. München, Basel: E. Reinhardt, S.122.

[71] Ebd., S.123.

[72] Vgl. Petermann, F.; Petermann, U. (2008): Training mit aggressiven Kindern. 12., vollst. überarb. Weinheim, Bergstr: Beltz, J., S.70.

[73] Vgl. ebd., S. 69.

[74] Vgl. Ratzke, K.; Cierpka, M. (1999): Der familiäre Kontext von Kindern, die aggressive Verhaltensweisen zeigen. In: Cierpka, M. (Hg.) (1999): Kinder mit aggressivem Verhalten. Ein Praxismanual für Schulen, Kindergärten und Beratungsstellen. Göttingen, Bern, Toronto, Seattle: Hogrefe, S. 29f.

Details

Seiten
59
Erscheinungsform
Erstausgabe
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783863419660
Dateigröße
5.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v296867
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1
Schlagworte
Beratung Risikofaktor Diagnostik Therapie Gewaltprävention

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Titel: Aggressionen bei Kindern: Über das Petermann-Training und Faustlos und wann welche Art der Prävention / Intervention sinnvoll ist