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Bildung und Lebenszufriedenheit in Deutschland: Eine empirische Analyse auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP)

Bachelorarbeit 2013 58 Seiten

Leseprobe

2.2.2. Ergebnis- und Prozessnutzen

Das bisherige Augenmerk zur Bewertung beispielsweise bestimmter politischer Handlungen oder institutioneller Rahmenbedingungen lag auf dem Ergebnis, das sie zum Wohlergehen der Menschen beitragen. Bei dieser Annahme könnte argumentiert werden, dass eine Demokratie besser für die Bürger eines Landes ist, als ein totalitäres Regime, da die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eher an ihren Bedürfnissen orientiert sind. Der Ergebnisnutzen aus einem demokratischen System ist für die Bevölkerung höher. Es könnte jedoch sein, dass die Bevölkerung auch einen Nutzen aus dem demokratischen Prozess selbst zieht in Folge politischer Teilhabe und Mitbestimmungsmöglichkeiten beziehungsweise politischer Partizipation. Diese Vorzüge spiegeln sich in dem Prozessnutzen wider, den die Bürger durch die demokratischen Rahmenbedingungen erfahren. Er ist unabhängig vom institutionellen Ergebnis und äußert sich zum Beispiel in Gefühlen wie dem Vertrauen in die Institution oder der Motivation sich politisch zu engagieren.

An dieser Stelle kann Bildung eine entscheidende Rolle spielen. In einem späteren Abschnitt dieser Arbeit wird noch deutlicher ausgeführt, dass Bildung unter anderem zu Aufgeschlossenheit und einem höheren Vertrauensempfinden bei dem Beteiligten für seine Umwelt führt.[1] Vertrauen in seine Mitwelt zu haben ist wiederum stark mit einem höheren Grad an geäußerter Lebenszufriedenheit korreliert.[2]

Den Unterschied zwischen Ergebnisnutzen und Prozessnutzen konnte eine Studie des schweizer Ökonomen Alois Stutzer aus dem Jahre 2003 gut verdeutlichen. Er untersuchte die 26 Kantone der Schweiz im Hinblick auf ihre föderalen Strukturen und ihren Grad an direkt demokratischen Partizipationsmöglichkeiten für deren Bürger via Referenden und Volksinitiativen. Es stellte sich heraus, dass ein positiver und signifikanter Zusammenhang zwischen dem Grad an direkt demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten in einem Kanton und der durchschnittlich geäußerten Lebenszufriedenheit der darin lebenden Einwohner besteht.[3] Ob dieser positive Effekt nun ausschließlich dem politischen Ergebnis oder überdies noch einem Prozessnutzen an den breiteren Beteiligungsmöglichkeiten anhaftet, ist zunächst unklar. Die Vermutung liegt nahe, dass die politischen Rahmenbedingungen in einem Kanton mit mehr direkt demokratischen Rechten zunehmend an den Bedürfnissen der darin lebenden Staatsbürger ausgerichtet sind. Ausländer, die sich aufgrund ihrer fehlenden Partizipationsmöglichkeiten nicht am politischen Prozess beteiligen können, profitieren nur von dem Ergebnisnutzen jener politischen Rahmenbedingungen. Stutzer zeigte, dass die schweizer Staatsbürger einen deutlich höheren Nutzen von dem politischen Prozess erfahren als ausländische Einwohner. Der größere Nutzen ist daher auf den Prozessnutzen zurückzuführen, von dem nur die schweizer Bürger profitieren können. Quantitativ können dem Prozessnutzen und dem Ergebnisnutzen am gesamten Nutzeneffekt etwa zwei Drittel, respektive ein Drittel, zugeordnet werden.

Ein weiteres Ereignis, das zur Verdeutlichung des Prozessnutzens dient, ist die Wahlbeteiligung. Die Wahrscheinlichkeit, ein Wahlergebnis zu entscheiden, ist in den meisten Fällen relativ gering. Dennoch scheint in den meisten Fällen der Prozessnutzen aus der Stimmabgabe die zeitlichen und monetären Kosten einer Beteiligung zu übersteigen. Daher lässt sich in vielen Ländern eine relativ hohe Wahlbeteiligung erkennen, selbst wenn in diesen Ländern kein Stimmzwang herrscht.[4]

Andere Sachverhalte, die mithilfe des Prozessnutzenansatzes erklärt werden können, sind beispielsweise ehrenamtliche Arbeit, das Spendenverhalten oder die Arbeitsfreude.[5]

2.2.3. Relative Bezüge, Anspruchsniveaus und Adaption

Wie ist es möglich, dass reiche Menschen in einem Land zu einem bestimmten Zeitpunkt im Mittel glücklicher sind als Arme, jedoch ein stetiger Einkommenszuwachs in allen Bevölkerungsgruppen über die Jahre keine Glückseffekte verzeichnet? Das Easterlin-Paradoxon und andere Sachverhalte lassen sich auf Verhaltensweisen zurückführen, die aus der Psychologie und den Sozialwissenschaften bereits seit vielen Jahren bekannt sind und im Folgenden erläutert werden.

Ein wichtiger Aspekt ist, dass Menschen ihre Lebensumstände nicht isoliert betrachten. Sie vergleichen sich vielmehr mit anderen Menschen, wobei nicht nur Personen ihrer näheren Umgebung betrachtet werden. Bei den relativen Bezügen werden Menschen derselben Region, desselben Landes oder sogar anderer Länder als Vergleichsmaßstab herangezogen. Wenn daher beispielsweise die eigenen finanziellen Lebensumstände stagnieren, während sich die Umstände der Allgemeinheit verbessern, führt dies zu Unzufriedenheit.[6] Da die sozialen Vergleiche meist nach oben stattfinden, sind es eher die reichen Leute, die einen negativen externen Effekt auf die ärmere Bevölkerung ausüben.[7] Derartige Ereignisse lassen sich am deutlichsten in Bezug auf das relative Einkommen beobachten.

Weshalb macht es die Menschen eines Landes nicht oder nur geringfügig glücklicher, dass ihnen das stetige Wirtschaftswachstum über die Jahre ein höheres reales Einkommen beschert? Easterlin begründet dieses Phänomen damit, dass das Wirtschaftswachstum selbst den negativen externen Effekt hat, dass es die Konsumwünsche der Bevölkerung anhebt. Der Anstieg des Anspruchsniveaus vermag also die positiven Effekte auf die Lebenszufriedenheit aufzuheben, die man gemäß der ökonomischen Theorie erwarten würde.[8] Da die Konsumansprüche der Gesellschaft stark vom Entwicklungsstadium des jeweiligen Landes abhängig sind, könnten mithilfe der relativen Betrachtung und den steigenden Aspirationsniveaus die lediglich marginalen Glücksunterschiede zwischen armen und reichen Ländern aus Easterlins Studie erklärt werden.[9] Die Ursache für immer steigende Anspruchsniveaus liegt darin, dass sich Menschen relativ schnell an ihre neuen materiellen Güter- und Konsummöglichkeiten gewöhnen. Diese Form der Adaption unterliegt dem aus der Ökonomie bekannten abnehmenden Grenznutzen. Somit hängt eine höhere Lebenszufriedenheit eher von Änderungsraten, als von absoluten Werten ab.[10] Neuere Untersuchungen für Deutschland bestätigen die Überlegungen: Ostdeutschland nähert sich stetig an das Zufriedenheitsniveau Westdeutschlands an, mitunter weil sich dort in den letzten Jahren weitaus größere Wirtschaftswachstumsraten ergeben haben.[11] Außerdem ist das Wirtschaftswachstum essentiell um die jährlichen Produktivitätssteigerungen zu kompensieren und damit die negativen Folgen der Arbeitslosigkeit auf die Lebenszufriedenheit zu vermeiden.[12]

Die in diesem Abschnitt erläuterten Nutzen- und Verhaltensaspekte bieten die Grundlage, um die verschiedenen Einflüsse bestimmter Glücksfaktoren auf das Wohlbefinden zu verstehen.

2.3. Glücksdeterminanten - eine Übersicht

Die Bestimmungsgründe menschlichen Wohlbefindens lassen sich in Anlehnung an eine Gliederung aus der Arbeit Glück – die ökonomische Analyse von Bruno S. Frey und Alois Stutzer veranschaulichen:[13]

- Persönlichkeitsfaktoren spielen eine tragende Rolle bei der eigenen Beurteilung des subjektiven Wohlbefindens. Untersuchungen mit eineiigen und zweieiigen Zwillingen ergaben, dass genetische Merkmale zwischen 44 und 52 % der Varianz des subjektiven Wohlbefindens erklären.[14] Der Einfluss von Indikatoren wie Selbstbewusstsein, persönlicher Kontrolle, Optimismus, Intra- und Extraversion oder Neurotizismus ist beträchtlich. Es bleibt jedoch noch genügend Raum für äußere Einflüsse auf die Lebenszufriedenheit der Menschen. Allerdings sind generell Menschen mit intrinsischen Zielen glücklicher, als Personen, die eher extrinsische Zielvorstellungen zum Beispiel materielle Intentionen oder sozialen Status besitzen.[15]
- Spirituelle Faktoren in Verbindung mit Glauben und Religion haben einen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit. Der Einfluss der Religiosität ist allerdings vergleichsweise gering.[16]
- Soziodemografische Faktoren wie Alter, Geschlecht, Personenstand und Bildung tragen ebenfalls zum subjektiven Wohlbefinden bei. In vielen Untersuchungen wurde ein „U-förmiger Verlauf“ im Hinblick auf das Alter während des Lebenszyklus eines Menschen gefunden. Die Lebenszufriedenheit erreicht im Durchschnitt in der Altersspanne zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr die geringsten Werte.[17] Die Effekte des Geschlechts sind bislang noch kontrovers. Einige Untersuchungen finden im Mittel höhere Zufriedenheitswerte für Frauen. Ein eindeutiges Bild ist bei dem heutigen Stand der Forschung jedoch nicht zu erkennen.[18] Weniger umstritten ist der positive Einfluss der Ehe. Eine Reihe wissenschaftlicher Studien belegen den positiven Einfluss auf Verheiratete in Bezug auf ihre Lebenszufriedenheit, der nicht nur auf finanziellen Vorzügen basiert.[19] Der Einfluss der Bildung bildet den Kern dieser Arbeit und wird daher im späteren Verlauf näher diskutiert.
- Wirtschaftliche Faktoren spielen für Menschen eine wesentliche Rolle im Leben. Dabei sind nicht nur ihr Einkommen und ihr Beschäftigungsstand von Bedeutung. Sie interessieren sich auch stark für makroökonomische Größen wie die allgemeine Arbeitslosenquote und die Inflation. Schätzungen zufolge betrug der durchschnittliche Korrelationskoeffizient zwischen Arbeitslosenquote und individueller Lebenszufriedenheit im Zeitraum 1995 - 2010 für Deutschland etwa „-0,81“.[20] Bezüglich der psychischen Kosten einer Inflation auf die Bevölkerung stellten Di Tella et al. fest: „[…] to keep their life-satisfaction constant, an individual would have to be given compensation of approximately 70 dollars for each 1 percentage point rise in inflation”.[21]
- Kontextabhängige und situative Faktoren wie beispielsweise Beziehungen zu seinem persönlichen Umfeld und der Arbeit oder der Gesundheitszustand prägen die Zufriedenheit eines Menschen stark. Da Beschäftigte einen beträchtlichen Teil ihres Lebens an ihrer Arbeitsstelle verbringen, verwundert es nicht, dass die Arbeitszufriedenheit einen signifikanten Einfluss auf ihre Lebenszufriedenheit hat.[22]
- Institutionelle Faktoren bestimmen ebenfalls das Glück der Menschen. Dies wurde im vorigen Kapitel anhand der Dimension politischer Mitbestimmungsrechte deutlich. Andere institutionelle Rahmenbedingungen wie Arbeitsmarktregelungen oder Sozialversicherungen können diesem Unterpunkt zugeordnet werden.

2.4. Bildung und Lebenszufriedenheit

2.4.1. Gründe für einen positiven Effekt der Bildung auf das Wohlbefinden

Die theoretischen Grundlagen der vorigen Kapitel bieten den Ausgangspunkt für die Diskussion inwiefern sich die Bildung auf das Glück des Menschen auswirken kann. Bisher sind die Meinungen trotz jahrelanger Glücksforschung zu dieser Thematik noch äußerst umstritten.

Im Hinblick auf die nutzentheoretischen Aspekte kann Bildung Individuen in vielerlei Hinsicht einen Prozessnutzen stiften. Tibor Scitovsky erwähnt, dass die Fähigkeit, diverse Spiele wie Tennis oder Schach zu verstehen und ihnen Freuden abgewinnen zu können, ein gewisses Training in diesen Spielen erfordert. Dies ist gewissermaßen damit vergleichbar, dass die Wertschätzung von Kunst oder Literatur grundlegendes Wissen in diesen Materien erfordert. Deshalb ist Bildung und Wissen nötig, um diverse kulturelle Fähigkeiten zu erwerben. Diese Fähigkeiten bilden gewissermaßen die Basis, um Freude aus der Literatur, Geschichte, Musik, Kunst oder auch politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Aktivitäten zu schöpfen.[23]

Ein weniger abstraktes Argument für den positiven Einfluss der Bildung findet sich in einer Studie von John Hudson. Demgemäß haben sachkundige Menschen eher eine eigene und realitätsnähere Meinung, sind aufgeschlossener und vertrauter mit ihrer Umgebung und der Politik. Vereinfacht gesagt, können Menschen nur Dingen vertrauen, die sie kennen. Folglich führt mehr Bildung auch zu einem höheren Vertrauensempfinden bei den Betroffenen.[24] Allgemeines Vertrauen und politisches Interesse sind Studien zufolge wiederum wichtige Komponenten der Lebenszufriedenheit.[25] Witter, R.A. et al. gelangen in ihrer Studie zu der Erkenntnis, dass sich der positive Einfluss der Bildung auf das subjektive Wohlbefinden der Menschen über den Zeitraum von 1931-1979 kaum verändert hat. Dieser Umstand ist erstaunlich, da sich in dieser Zeitspanne ein erheblicher gesellschaftlicher und sozialer Wandel vollzog.[26]

Bildung und Wissen in unterschiedlichsten Bereichen kann folglich in vielerlei Hinsicht einen persönlichen Gewinn darstellen. Eine Aussage des Mathematikers und Philosophen Bertrand Russell aus dem Jahr 1930 unterstreicht diese Annahme: „[…] wer sich für vieles interessiert, wird besser in der Welt zurechtkommen als jemand, für den nichts oder wenig einen Reiz hat.“.[27]

Kulturelle und politische Partizipationsmöglichkeiten können einen enormen Prozessnutzen stiften und sind daher wesentliche Vorzüge der Bildung. Der Einfluss von Unabhängigkeit, geistiger Freiheit oder persönlicher Selbstbestimmung auf das Selbstbewusstsein und die Lebenszufriedenheit könnten Bestandteile zukünftiger Forschung im Hinblick auf weitere positive Effekte der Bildung sein.

2.4.2. Gründe für einen negativen oder neutralen Effekt der Bildung

Trotz einiger Untersuchungen zu dieser Thematik, herrscht in der Forschung bislang noch keine Klarheit über die Auswirkungen der Bildung auf die Lebenszufriedenheit. Oftmals werden offizielle Ausbildungsabschlüsse als objektiver Bildungsindikator herangezogen. Trotz dieser gängigen Praxis besteht die Schwierigkeit, die Effekte methodisch zu erfassen. Zudem ist es kompliziert, die direkten Effekte der Bildung isoliert darzulegen, da sie oftmals einen instrumentellen Charakter besitzen. Ein höherer Bildungsstand dient oftmals dazu, an bessere Arbeitsstellen mit einem höheren Einkommen und sozialem Status zu gelangen.[28] Außerdem besteht ein hoher signifikanter und positiver Zusammenhang zwischen Bildung und Gesundheit. Allerdings sind gesunde Menschen generell glücklicher mit ihrem Leben, sodass ein hohes Wohlbefinden tendenziell eher dem besseren Gesundheitszustand als dem Bildungsstand zugeschrieben werden kann.[29]

Es wäre denkbar, dass sich der positive Effekt der Bildung nicht unmittelbar zeigt, sondern sich erst im Alter anhäuft.[30] Erfahrungsgemäß steigt im Alter das allgemeine Vertrauensempfinden aufgrund von Lernprozessen. Dieses hat bekanntermaßen positive Effekte auf die Lebenszufriedenheit.[31]

Es besteht allerdings die Annahme, dass mögliche positive Einflüsse der Bildung auf die Lebenszufriedenheit durch gleichzeitige negative Effekte relativiert werden könnten. Ein höheres Bildungsniveau verhilft meist dazu, sich besser an Veränderungen in seiner Umwelt anzupassen. Allerdings hebt sich damit im Gegenzug meist auch das Anspruchsniveau von Gebildeten.[32]

Zudem wurde gezeigt, dass Menschen mit einem höheren Bildungsstand häufiger unter Stress leiden.[33] Die Ursache könnte in den oftmals höheren Ansprüchen und entsprechenden Vergleichsprozessen liegen. Der Effekt verstärkt sich noch einmal deutlich, wenn Unzufriedenheitswerte von Arbeitslosen in Verbindung mit ihrem Bildungsabschluss verglichen werden. Die seelische Not unter Arbeitslosen steigt proportional mit dem Bildungsgrad. Der Grund hierfür könnte in den höheren Opportunitätskosten der gebildeten Arbeitslosen in Bezug auf das Einkommen liegen.[34] Dasselbe Ergebnis zeigt sich im Hinblick auf das relative Einkommen. Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss haben anscheinend den Wunsch nach einem höheren relativen Einkommen. Ist dies nicht gewährleistet führen Gefühle wie Neid, Eifersucht oder Ungerechtigkeitsempfinden bei den höher Qualifizierten zu Unzufriedenheit.[35]

2.4.3. Einkommen

Finanzielle Zufriedenheit ist hoch korreliert mit der Lebenszufriedenheit im Allgemeinen.[36] Dabei wurde in den Studien von Easterlin und anderen Ökonomen gezeigt, dass die relative Einkommensposition in der Gesellschaft entscheidender als das absolute Einkommen ist.[37] Ursächlich dafür ist, dass sich Menschen an ein höheres Einkommen gewöhnen (Adaption) und ihre Ansprüche und Zielerwartungen an dieses neue Niveau anpassen.[38] Diverse andere Studien belegen wiederum, dass auch das absolute Nettoerwerbseinkommen einen geringen positiven Effekt auf die Lebenszufriedenheit ausübt. Der Effekt verläuft jedoch nicht linear, sondern unterliegt einem abnehmenden Grenznutzen. Im unteren Einkommensbereich steigert eine Erhöhung des Nettoverdienstes die Zufriedenheitswerte der Betroffenen. In den oberen Einkommensetagen führt eine Einkommenssteigerung nur zu marginalen Glückseffekten.[39]

Einkommen und Bildung sind zwei Größen, die in enger Verbindung zueinander stehen. Ein besserer Bildungsstand vergrößert die Wahrscheinlichkeit besserer Berufschancen und damit die Möglichkeit, ein höheres Einkommen zu erlangen. Daher ist es von Vorteil, in Schätzungen zum Bildungseffekt auf das subjektive Wohlbefinden auch einen Bezug auf die Einkommensvariable zu nehmen. Man kann vermuten, dass sich dadurch der Koeffizient für die Variable „Bildung“ in gewissem Maße verringern wird.[40]

2.4.4. Arbeitslosigkeit

Sowohl die Glücksforschung als auch die traditionelle Ökonomie sind sich darüber einig, dass die meist finanziellen Einbußen der Arbeitslosigkeit negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Betroffenen hinterlassen. Neuere Erkenntnisse aus der Zufriedenheitsforschung betonen jedoch die psychischen Kosten, die mit Arbeitslosigkeit verbunden sind. So zeigen Studien aus Umfrageergebnissen, dass unfreiwillige Arbeitslosigkeit im Schnitt sogar negativere psychische Konsequenzen auf die Beteiligten hat, als eine Scheidung oder eheliche Trennung.[41] Die finanziellen Folgen kommen erschwerend hinzu. Die subjektiven Zufriedenheitswerte der Arbeitslosen sind demgemäß im Vergleich zu den Angaben der Erwerbstätigen aus allen anderen Beschäftigungsformen am geringsten.[42]

Es liegt nahe, dass Arbeitslose oftmals mehrere Schwierigkeiten gleichzeitig überwinden müssen und daher der Effekt sehr hoch ausfällt. Hält man jedoch die Einkommen in einem Vergleich zwischen einem Arbeitslosen und einem Beschäftigten konstant, ergibt sich dasselbe Bild. Der Unbeschäftigte ist unglücklicher als der Erwerbstätige. Dies widerspricht dem neoklassischen Bild der Ökonomie. Demnach sollte der Arbeitslose glücklicher sein, da er bei denselben Konsumopportunitäten mehr Freizeit besitzt.[43] Dieses Phänomen veranschaulicht erneut wie Ergebnisnutzen und Erfahrungsnutzen in der Realität variieren können. So zeigen Studien zu diesem Themengebiet, dass Arbeitslose häufiger an Ängsten, Depressionen, Vertrauensschwund oder einem verminderten Selbstwertgefühl leiden als Erwerbstätige.[44] Die psychischen Belastungen verstärken sich, wenn Arbeitslose in einer Region mit starker sozialer Arbeitsnorm leben. Ein größerer sozialer Druck und stärkere Stigmatisierungen führen bei den Arbeitslosen schließlich zu noch höherer Unzufriedenheit.[45]

Es zeigen sich zwar Adaptionsprozesse auch bei Unbeschäftigten über gewisse Zeit. Jedoch hinterlässt vergangene Arbeitslosigkeit bei den Betroffenen bleibende Zufriedenheitseinbußen, selbst wenn sie wieder in einem Erwerbsverhältnis stehen. Die Ursache liegt vermutlich darin, dass sie fürchten, in der Zukunft mit höherer Wahrscheinlichkeit wieder von einer Entlassung heimgesucht zu werden.[46]

Derartige Untersuchungen unterstreichen somit, dass Arbeitslosigkeit eher ein unfreiwilliges Phänomen darstellt.[47] Folglich nehmen Menschen in selteneren Fällen den Umstand der Arbeitslosigkeit in Kauf, um stattdessen staatliche Transferleistungen zu erhalten. Doch nicht nur Arbeitslose sind von den negativen Auswirkungen ihrer Situation betroffen. Studien zeigen, dass ein Anstieg der Arbeitslosenquote sogar das gesellschaftliche Wohlbefinden in Mitleidenschaft zieht. Die Beschäftigten befürchten zum einen, dass sie für die höheren Arbeitslosenunterstützungen aufkommen müssen. Zum anderen sorgen sie sich vielmehr darum, selbst in der Zukunft entlassen zu werden.[48]

Die obigen Erkenntnisse aus subjektiven Umfrageergebnissen betonen die tatsächlich erfahrenen seelischen Folgen der Arbeitslosigkeit. Aufgrund ihrer enormen Relevanz sollten sie auch in der Wirtschaftspolitik und den Wirtschaftswissenschaften Berücksichtigung finden. Arbeit gibt den Beschäftigten, neben finanziellen Aspekten, Prestige und soziale Anerkennung, ein Gefühl von Selbstachtung und Selbstwertgefühl, sowie eine Möglichkeit zur sozialen Anteilnahme.[49]

Bildung spielt in Bezug auf die Chancen am Arbeitsmarkt eine maßgebende Rolle. Menschen mit höheren Qualifikationen haben ein geringeres Arbeitsmarktrisiko, da sie sich flexibler an Veränderungen der Umwelt anpassen können.[50] Arbeitslosigkeit und Bildung stehen also vermutlich in statistischem Zusammenhang. Diese Überlegung wird daher im Verlauf der empirischen Untersuchung nochmals aufgegriffen.

3. Daten

3.1. Die Lebenszufriedenheit im SOEP

Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) ist die bisher größte und am längsten laufende interdisziplinäre Längsschnittstudie in Deutschland. Aus den Angaben der entsprechenden Fragebögen an Personen und Haushalte steht den wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen ein immenser Datensatz zur Verfügung. Die erste Befragungswelle begann im Jahre 1984 in Westdeutschland und umfasste damals knapp 6.000 Haushalte mit etwa 12.000 Erwachsenen und 3.900 Kindern. Für Ostdeutschland liegen seit Juni 1990 kurz nach der Wiedervereinigung erste Daten im SOEP vor. Sie setzten sich damals aus 2.179 Haushalten mit insgesamt rund 6000 Erwachsenen und Kindern zusammen.[51] Die 27.Welle aus dem Jahre 2010 enthielt bereits Informationen von 10.840 Haushalten und rund 19.100 Personen.[52]

Die Themen des SOEP beziehen sich größtenteils auf ökonomische, soziale und persönliche Gesichtspunkte der Interviewten. In dem Umfragebogen werden insbesondere auch Aspekte der Lebenszufriedenheit behandelt. Die entsprechende Fragestellung lautet:

„Wie zufrieden sind Sie gegenwärtig, alles in allem, mit ihrem Leben?“. Auf einer Skala von 0 („ganz und gar unzufrieden“) bis 10 („ganz und gar zufrieden“) können die Teilnehmer dann ihre Antwort vermerken. Ein derartiges Befragungsmuster zum subjektiven Wohlbefinden findet sich in vielen anderen nationalen und internationalen Repräsentativerhebungen. Beispielsweise existiert innerhalb der EU – Staaten seit 1973 die Eurobarometer Umfrage. Die analoge Fragestellung, bei der vier Antworten zur Auswahl stehen, heißt:

„On the whole, are you satisfied, fairly satisfied, not very satisfied or not at all satisfied with the life you lead? […]”.[53]

Der United States General Social Survey (1972-1994) beinhaltet die Frage:

„Taken all together, how would you say things are these days – would you say that you are very happy, pretty happy, or not too happy?”[54]

Die verschiedenen Fragestellungen haben eines gemeinsam: Sie erschließen einen möglichst umfassenden Indikator für das Wohlbefinden des Befragten. Glück und Zufriedenheit werden häufig als Synonyme verwendet. Jedoch unterscheiden sie sich in einem wichtigen Punkt. Der Begriff Lebenszufriedenheit „[umfasst] die Gesamtheit des menschlichen Seins und bringt somit eine über alle oder mindestens mehrere Lebensbereiche urteilende Größe zum Vorschein“.[55] Die Antwort des Befragten spiegelt „Vergleiche mit anderen Personen, Erfahrungen aus der Vergangenheit und Erwartungen für die Zukunft“ wider.[56] Aus psychologischer Sicht werden bei dem Beteiligten kognitive Aspekte angesprochen. Das bedeutet, dass sämtliche Aktivitäten und Umstände der Person in einer langfristig orientierten Variable resultieren. Kurzfristige Emotionen bleiben bei dieser rationalen Fragemethode weitestgehend unberücksichtigt. Im Gegensatz dazu impliziert Glück im engeren Sinne auch affektive Prozesse des Menschen. Die Stimmungen und Gefühle können vorübergehend sein und von äußeren Faktoren wie beispielsweise dem Wetter signifikant beeinflusst werden. Während das „Glücksgefühl“ stetig variieren kann, erweist sich die Lebenszufriedenheit als weitgehend konstant.[57]

Aus diesem Grunde wird im SOEP und ähnlichen Studien auf das Lebenszufriedenheitskonzept zurückgegriffen. In der vorliegenden Arbeit werden aus Lesbarkeitsgründen trotz der obigen Unterscheidung Glück und Lebenszufriedenheit als Synonyme verwendet. Im Verlaufe ist Glück jedoch unter Definition der Lebenszufriedenheit zu verstehen.

3.2. Reliabilität, Validität und Konsistenz

Den Daten über die Lebenszufriedenheit liegen subjektive Angaben zugrunde. Die Menschen beurteilen selbst, wie zu zufrieden sie sich auf einer Skala von 1 bis 10 einschätzen. Zufriedenheitsstudien, die sich auf solche Selbsteinschätzungen stützen, werden von Ökonomen häufig in Frage gestellt.[58] Schließlich scheint es kaum nachprüfbar zu sein, inwieweit die Angaben das tatsächliche Wohlbefinden der Beteiligten widerspiegeln. Andere sozio-ökonomische Variablen wie das Einkommen, der Bildungsstand oder der Erwerbsstatus lassen sich dagegen objektiv überprüfen. Jeder Mensch interpretiert den Begriff der Zufriedenheit jedoch auf seine Art und Weise und gemäß bestimmter vorherrschender Normen. Deshalb reichen die oben genannten ökonomischen Variablen nicht dazu aus, das Maß der persönlichen Zufriedenheit adäquat widerzuspiegeln. Folglich erscheint es notwendig, den Glücksparameter mit subjektiven Werten zu bemessen. Dies geschieht beispielsweise durch die selbsteinschätzenden Angaben im SOEP.

Es leuchtet ein, dass solche Daten möglicherweise einen bestimmten Grad an Ungenauigkeit aufweisen. Dabei wird jedoch häufig vernachlässigt, dass gewisse ökonomische Variablen ebenfalls mit „Messfehlern“ behaftet sind und zum Teil selbst nach einigen Jahren noch korrigiert werden müssen. Als Beispiele lassen sich die Inflationsrate oder das Bruttoinlandsprodukt anführen.[59] Die Schwächen des BIP wurden in Kapitel 2 bereits angesprochen. Es ist infolgedessen erforderlich, sich der möglichen Messungenauigkeiten bewusst zu werden. Nur in diesem Fall lassen sich die Daten konkret bewerten und ermöglichen einen entsprechenden Umgang.

Aufgrund dessen wird nachfolgend näher auf die Zuverlässigkeit dieser Datenquellen eingegangen.

In Bezug auf die Reliabiliät der Daten zum subjektiven Wohlbefinden ist zu erwähnen, dass sich eine beträchtliche Anzahl an psychologischer und sozialwissenschaftlicher Literatur auf solche Datenquellen stützt. Insbesondere der Bereich der psychologischen Wissenschaft kann daher gewissermaßen als Indiz für die Zuverlässigkeit der subjektiven Daten im SOEP dienen. Schließlich können Psychologen die zugrunde liegenden menschlichen Prozesse besser einschätzen als Ökonomen.[60] Dieser Umstand unterstreicht somit die Bedeutung derartiger Erhebungen. Des Weiteren haben verschiedene Untersuchungen gezeigt, dass sich die geäußerte Lebenszufriedenheit weitgehend stabil, jedoch sich den ändernden Lebensumständen gegenüber sensibel verhält.[61] Im vorigen Kapitel wurde angesprochen, dass die Frage nach der Lebenszufriedenheit langfristig orientiert ist und eher kognitive statt affektive Komponenten des Menschen betrifft. Daher verwundert es nicht, dass die Angaben nach mehrmaligen Befragungen nur geringe Varianzen aufweisen.[62] Es gibt daher gute Gründe zu der Annahme, dass die Zufriedenheitsangaben auch weitgehend stabil über die Zeit sind.[63]

Bezüglich der Validität der Daten, stellt sich folgende Kernfrage: Inwieweit sind Menschen in der Lage ihr eigenes Wohlbefinden wahrheitsgetreu zu beurteilen?[64]

Verschiedene Studien deuten auf eine äußerst hohe Validität von Selbsteinschätzungen zur Zufriedenheit hin. Beispielsweise fanden sich in einer neuropsychologischen Studie Korrelationen zwischen den geäußerten Zufriedenheitsdaten und Messungen von entsprechenden Hirnstromwellen der Probanden.[65] Des Weiteren korrelieren die Angaben zur Lebenszufriedenheit mit anderen objektiven Variablen in der Form, wie man sie erwarten würde. Es bestehen demzufolge Zusammenhänge mit schwacher psychischer Verfassung, der Lebenserwartung, koronaren Herzerkrankungen, Fluktuation und Absentismus im Bereich der Arbeit und insbesondere kontra- und unproduktiver Arbeitsweise.[66] Die Selbsteinschätzungen zum Wohlbefinden der Befragten stimmen folglich mit einer Vielzahl von erkennbaren Phänomenen überein und besitzen daher eine hohe Validität.

Schließlich ist die Konsistenz der Daten zu überprüfen. Inwiefern stimmen die Merkmale von zwei oder mehr Menschen mit gleichen Zufriedenheitsangaben überein. Die Daten sollten plausibel und weitestgehend frei von Widersprüchen sein.

Di Tella et al. fanden in einer Untersuchung heraus, dass Gegenden mit durchschnittlich höheren Zufriedenheitswerten der Einwohner auch geringere Selbstmordraten aufweisen.[67] Darüber hinaus treten bei Leuten, die sich in Befragungen im Durchschnitt als glücklicher einstufen unter anderem folgende Charakteristika in Erscheinung. Sie

- werden von ihren Ehepartnern, sowie von ihrem nahen Bekanntenkreis als glücklicher eingeschätzt
- neigen dazu, häufiger zu lächeln
- stellen sich als hilfsbereiter und optimistischer dar
- sind in weniger Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz verwickelt
- sind entschlossener und zeigen sich flexibel und kreativ
- erinnern sich häufiger an positive anstatt negative Ereignisse aus ihrer Vergangenheit
- haben eine höhere Frustrationstoleranz
- und sind gesünder, da sie ein besseres Immunsystem aufweisen.[68]

Die Untersuchungen zur Qualität der Daten untermauern eine hohe Reliabilität, Validität und Konsistenz der subjektiven Angaben zur Lebenszufriedenheit. Selbstverständlich haften diesen Selbsteinschätzungen gewisse Abweichungen zur Realität an. In Anbetracht der umfangreichen Datenquelle im SOEP ist anzunehmen, dass die Schätzgleichung dadurch nicht signifikant verzerrt wird. Tatsächlich stellen Glücksanalysen „praktisch ein viel geringeres Problem […] als theoretisch“ dar.[69] Es besteht daher für die ökonomische Wissenschaft zum ersten Mal die Möglichkeit, den ökonomischen Nutzen durch Angaben zur Lebenszufriedenheit zu approximieren.[70]

Das subjektive Wohlbefinden spiegelt demnach in gewisser Hinsicht den Erfahrungsnutzen der Betroffenen wider. Für die Wirtschaftspolitik besteht nun die Möglichkeit, ökonomische oder politische Glücksdeterminanten zu identifizieren und zu bewerten. Die Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, den Einfluss der Bildung auf diese Weise zu erfassen.

[...]


[1] Vgl. Hudson, J. (2006) , S.49.

[2] Vgl. Raffelhüschen, B. / Schöppner, K-P. (2012), S.62 ff. .

[3] Vgl. Stutzer,A. (2003), S.154.

[4] Vgl. Stutzer,A. (2003), S.175 und S.180-185.

[5] Ebenda.

[6] Vgl. Hayo, B. / Seifert, W. (2003), S.331.

[7] Vgl. Stutzer, A. (2003), S.81.

[8] Vgl. Easterlin, R.A. (1974), S.116.

[9] Ebenda.

[10] Vgl. Stutzer, A. (2003), S.85.

[11] Vgl. Raffelhüschen, B. / Schöppner, K-P. (2012), S.100-103.

[12] Vgl. Köcher, R. / Raffelhüschen, B. (2011), S.104.

[13] Vgl. Frey, B.S. / Stutzer, A. (2009), S.9.

[14] Vgl. Lykken,.D. / Tellegen, A. (1996), S.189.

[15] Vgl. Frey, B.S. (2012), S.566.

[16] Vgl. Köcher, R. / Raffelhüschen, B. (2011), S.121 f. .

[17] Siehe Theodossiou, I. (1998), S.94 und Clark, A.E. / Oswald, A.J. (1994), S.655.

[18] Vgl. Clark, A.E. / Oswald, A.J. (1995), S.11 und Köcher, R. / Raffelhüschen, B. (2011), S.57 ff. .

[19] Vgl. Stutzer,A. (2003), S.61 bzw. S.68 und Köcher, R. / Raffelhüschen, B. (2011), S.62.

[20] Siehe Raffelhüschen, B. / Schöppner, K-P. (2012), S.106.

[21] Di Tella et al. (2001) , S.17.

[22] Vgl. Hudson, J. (2006), S.45 zitiert nach Warr, P. (1999).

[23] Vgl. Scitovsky, T. (1976), S.225 ff. .

[24] Vgl. Hudson, J. (2006), S.49.

[25] Vgl. Raffelhüschen, B. / Schöppner, K-P. (2012), S.62 f. und S.81 f. .

[26] Vgl. Witter, R.A. et al. (1984), S.171.

[27] Russell, B. (1930), S.111 f. .

[28] Vgl. Knabe,A. et al. (2009), S.42.

[29] Vgl. Gerdtham, U-G. / Johannesson, M. (1997), S.14.

[30] Vgl. Witter, R.A. et al. (1984), S.172.

[31] Vgl. Hudson, J. (2006), S.58.

[32] Vgl. Stutzer,A. (2003), S.62.

[33] Vgl. Theodossiou, I. (1998), S.95.

[34] Vgl. Clark, A.E. / Oswald, A.J. (1994), S.651.

[35] Vgl. Clark, A.E. / Oswald, A.J. (1995), S.2.

[36] Vgl. Hayo, B. / Seifert, W. (2003), S.333.

[37] Vgl. Clark, A.E. / Oswald, A.J. (1995), S.14 und Frey, B.S. / Stutzer, A. (2009), S.11 ff. .

[38] Vgl. Stutzer, A. (2003), S.80 ff. und S.85-89.

[39] Vgl. Köcher, R. / Raffelhüschen, B. (2011), S.76 und Frey, B.S. (2012), S.566 f. .

[40] Vgl. Knabe,A. et al. (2009), S.42.

[41] Vgl. Clark, A.E. / Oswald, A.J. (1994), S.658.

[42] Vgl. Raffelhüschen, B. / Schöppner, K-P. (2012), S.47 bzw. S. 127.

[43] Vgl. Knabe,A. et al. (2009), S.46 f.

[44] Vgl. Theodossiou, I. (1998), S.94.

[45] Vgl. Stutzer, A. (2003), S.110.

[46] Vgl. Knabe, A. / Rätzel, S. (2008), S.8.

[47] Vgl. Clark, A.E. / Oswald, A.J. (1994), S.650.

[48] Vgl. Di Tella et al. (2001) , S.17.

[49] Vgl. Theodossiou, I. (1998), S.90.

[50] Vgl. Stutzer, A. (2003), S.62 und Köcher, R. / Raffelhüschen, B. (2011), S.120 f. .

[51] Vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung (2008), S.11.

[52] Vgl. Huber, S. et al. (2011), S.7.

[53] Siehe Hudson, J. (2006), S.51.

[54] Siehe Clark, A.E. / Oswald, A.J. (1995), S.5.

[55] Raffelhüschen, B. / Schöppner, K-P. (2012), S.54.

[56] Frey, B.S. (2012), S.563.

[57] Vgl. Witter, R.A. et al. (1984), S.172 und Frey, B.S. (2012), S.563 f. .

[58] Vgl. Clark, A.E. / Oswald, A.J. (1995), S.6.

[59] Vgl. Deutsche Bundesbank (1998), S.54 f. .

[60] Vgl. Clark, A.E. / Oswald, A.J. (1995), S.6.

[61] Vgl. Frey, B.S. / Stutzer, A. (2009), S.7.

[62] Vgl. Frey, B.S. (2012), S.564 und Easterlin, R.A. (1974), S.96.

[63] Vgl. Bradburn, N.M. / Caplovitz, D. (1965), S.89 ff. .

[64] Vgl. Easterlin, R.A. (1974), S.96.

[65] Vgl. Sutton, S.K. / Davidson, R.J. (1997), S. 207 f. .

[66] Vgl. ergänzende Literatur in: Clark, A.E. / Oswald, A.J. (1995), S.6 f. .

[67] Vgl. Di Tella et al. (2001) , S.6.

[68] Vgl. Stutzer, A. (2003), S.33 zitiert nach Konow, J. / Earley, J. (1999) und Frank, R.H. (1997).

[69] Vgl. Stutzer, A. (2003), S.34.

[70] Vgl. Knabe, A. et al. (2009), S.39.

Details

Seiten
58
Erscheinungsform
Erstausgabe
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783955498382
Dateigröße
413 KB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Universität Ulm
Erscheinungsdatum
2015 (Februar)
Note
1
Schlagworte
Glücksforschung Wirtschaftspolitik Ökonometrie Einkommen Arbeitslosigkeit

Autor

Daniele Eduardo Sabella, B.Sc., wurde 1987 in Ulm geboren. Das Studium der Wirtschaftswissenschaften schloss der Autor im Jahr 2013 an der Universität Ulm mit dem akademischen Grad des Bachelor of Science erfolgreich ab. Des Weiteren absolvierte er ein Auslandssemster an der Universität La Laguna und lernte dort die Kultur und Sprache des Landes Spanien kennen. Bereits während seines Studiums sammelte der Autor praktische Erfahrungen in einem mittelständischen Handelsunternehmen in Deutschland. Derzeit absolviert der Autor das Masterstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Ulm und ist als studentischer Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftspolitik tätig.
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Titel: Bildung und Lebenszufriedenheit in Deutschland: Eine empirische Analyse auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP)