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Die Macht der Diskursanalyse: Zum Einfluss des Foucaultschen Denkens auf moderne kritische Theorie

Bachelorarbeit 2011 42 Seiten

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Zusammenfassung

Die Diskursanalyse foucaultscher Prägung ist angetreten mit einer Kritik eines finalistischen Wissensbegriffs. Das Machtstreben der Wissenschaft sei maßgeblich für die Disqualifizierung nicht wissenschaftlichen Wissens als Wissen verantwortlich. Es müsse daher darum gehen: ‘lokale, unzusammenhängende, disqualifizierte, nicht legitimierte Wissen gegen die theoretische Einheitsinstanz ins Spiel zu bringen’ und ‘ausgehend von solchermaßen beschriebenen lokalen Diskursivitäten, die sich auftuenden und aus der Unterwerfung befreiten Wissen spielen zu lassen’. Doch was ermöglicht es der Diskursanalyse, mit anderen Wissenschaften zu konkurrieren? Foucault liefert bereits Gründe, warum eine solche Problematisierung immer wieder aus dem Blick gerät. Dazu gehört, dass es einen hohen Einsatz gibt, der ‘bei diesem Aufstand der Wissen gegen die Institutionen und die Wissens- und Machteffekte des wissenschaftlichen Diskurses auf dem Spiel steht’. Es soll nun gezeigt werden, dass sich die Machteffekte der Diskursanalyse nicht mit ihrer Etablierung erledigt haben, sondern sich durch den Weg ihrer Etablierung in die methodische Fundierung der Diskursanalyse eingeschrieben haben.

Details

Seiten
42
Erscheinungsform
Erstausgabe
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783956845437
Dateigröße
779 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v297425
Institution / Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,7
Schlagworte
produktive Macht Gegenwissenschaft Kritische Diskursanalyse Mikrophysik Selbsttechnik

Autor

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Titel: Die Macht der Diskursanalyse: Zum Einfluss des Foucaultschen Denkens auf moderne kritische Theorie