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Unentdeckte Asset Klasse „Trade Finance“ als alternatives Investment für institutionelle Investoren

Bachelorarbeit 2013 57 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

1.4 Aktuelle Marktsituation

Das aktuelle Investitionsverhalten der institutionellen Anleger, in Verbindung mit dem daraus resultierendes Ertragsergebnis, ermöglicht es im Zuge dieser Arbeit zu verstehen, warum die Nachfrage nach alternativen Asset Klassen weiterhin steigt.

Eine Studie der IPE[1] hat das Anlageverhalten institutioneller Investoren im Anlagejahr 2012 folgendermaßen ausgewertet:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Institutionelle Anlagen

Das Ergebnis dieser empirischen Studie[2] zeigt, dass die Renten im Jahr 2012 mit rund 60% die klar dominierende Anlageklasse in den Portfolios darstellten. Rentenprodukte sind z.B. Staatsanleihen, Pfandbriefe, Unternehmensanleihen im Investment-Grade[3], Schwellenländeranleihen und Hochzinsanleihen. Die durchschnittlichen Renditemöglichkeiten lagen, ausgenommen der Schwellenländeranleihen und Hochzinsanleihen, gerade mal bei unter 3%. Schwellenländeranleihen sind aufgrund geopolitischer Risiken einer erhöhten Volatilität ausgesetzt. Hochzinsanleihen, auch bekannt als „High Yields“, sind Unternehmensanleihen im Non-Investment-Grade[4]. Sie stellen jedoch auch die risikoreichere Form der Anleihen dar.

Rückblickend, haben Aktionäre aus der guten Performance des Marktes reichlich profitiert. Die Gewichtung von Aktien in den Portfolios lag bei 17%. Den höheren Erträgen ist allerdings entgegen zu halten, dass sie mit höherem Risiko gegenüber Renten behaftet sind.

Der Immobilienmarkt galt neben den Banken und Sparkassen, auch für Versorgungswerke und Pensionsfonds, als eine besonders wertvolle Anlageform. Immobilieninvestments waren 2012 mit durchschnittlich 9% in den untersuchten Portfolios gewichtet. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass beständige und inflationsgesicherte Erträge in alternativen Investments gesucht werden.

Unter sonstige Investments werden weitere alternative Investments und Infrastruktur-Investments zusammengefasst.

Die institutionellen Investoren unterliegen regulatorischen Vorschriften, damit sie a) nicht ungestört in jedem Markt frei agieren können und b) das Kapital ihrer Kunden nicht veruntreuen. Die Restriktion, nicht in risikoreiche jedoch renditeversprechende Wertpapiere zu investieren, liefert sie dem Niedrigzinsumfeld bonitätsstarker Anleihen aus. Regulatorische Verschärfungen aus Basel III, Solvency II[5] und Bilanzierungsrichtlinien wie IAS 19[6], werden für die Zukunft neue Herausforderungen für Finanzdienstleister darstellen, wie zum Beispiel Betriebskostensteigerung und qualifizierter Personalbedarf.[7] Weitere Faktoren, wie das niedrige Zinsniveau, katalysieren den Bedarf nach alternativen Investmentformen. Das Engagement der Anleger bewegt sich in Richtung Anlagen mit variablen Zinsen, bedingt durch die niedrigen Zinssätze.[8] Aus diesem Grund scheint das spezifischere und variabel verzinsliche Investment, „Trade Finance“, Investitionspotential für die in Alternativen interessierte und vor allem zinsrisikobewusste Investoren zu bieten.

2 Einführung Trade Finance

In diesem Kapitel wird die Entstehung des internationalen Handels und dessen Entwicklung, bis hin zur dessen prognostizierten Veränderung in Verbindung mit den Marktgegebenheiten erläutert und anhand von Studien belegt. Später werden die regulatorischen Widersprüche aufgezeigt, die es den bisherigen Dienstleistern erschweren Trade Finance weiterhin anzubieten. Zuletzt werden die aus der Problematik resultierenden Chancen für neue, nicht traditionelle Dienstleister ausgearbeitet, die diese Marktlücke erfolgreich ausfüllen könnten.

2.1 Geschichte Trade Finance

Um Trade Finance und seine Entwicklung zu verstehen, ist es vorerst hilfreich, den historischen Kern des Handels zu kennen. Trade (Finance) ist keine Erfindung der modernen Investmentindustrie. Reisen wir zum Ursprung zurück, so landen wir in den Jahren 1792 - 1750 v. Chr., als das alte Babylon unter der Herrschaft von König Hammurabi regiert wurde.[9] Man geht davon aus, dass Hammurabi in der Geschichte zu den ersten kodifizierten Gesetzesgebern gehört. In König Hammurabis Gesetzen wurden u. A. die Agrarwirtschaft, Frachten, Vertragsgestaltungen und der Handel zwischen Händler und Privatpersonen geregelt.[10] Weitere legendäre Persönlichkeiten der Antike waren am revolutionären Entwicklungsprozess Trade Finance beteiligt und schufen eine Grundlage für den (globalen) Handel. Der venezianische Händler Marco Polo reiste durch China und weite Teile Asiens. Hierbei vermittelte er der Welt den Wert des Einsatzes von Währungen als Tauscheinheit, wodurch der Warenaustausch erheblich erleichtert wurde.[11] Der Mathematiker Leonardo von Pisa[12] bereicherte die Operationen der Handelstreibenden, in dem er ihnen eine Möglichkeit schuf, ihre Waren über verschiedene Währungen und Produktsortimente vergleichbar zu machen. Dies gab Handelstreibenden eine Basis, sich zeiteffektiv und wirtschaftlich über Preise oder Transaktionswerte zu einigen. Dieser Exkurs soll lediglich ein Grundverständnis für die Entwicklung des Trade Finance bieten. Das eigentliche Potential für Trade Finance war dabei bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Ein Sprung ins Zeitalter der Industrialisierung bedeutet auch einen Sprung in der Relevanz von Handelsfinanzierung für das damalige Wirtschaftsgeschehen. Die Demokratisierung der Kolonien als Ergebnis der Industrialisierung öffnete die globalen Handelskanäle. Die landwirtschaftlichen Gesellschaften verwandelten sich in Industriewirtschaften. Der weltweite Handel boomte mit einer Wachstumsrate von über 10%. Laut Schätzungen der WHO[13] stieg der Warenexport vom Jahr 1948 mit 58 Milliarden USD bis zum Jahr 2001 auf 18,6 Billiarden USD. Das Wachstumspotential für den globalen Handel ist immer noch nicht ausgeschöpft. Weiteren Schätzungen zu Folge, sollen Warenexporte bis zum Jahr 2030 ca. 103 Billiarden USD betragen. Detailliertere Informationen zur Entwicklung des Nachfragemarktes werden im nächsten Gliederungspunkt erläutert.

Fakt ist, dass Trade (Finance) zu den ältesten Formen des Bankgeschäftes gehörte, noch bevor Aktien oder Renten überhaupt existierten. Dieses Bankgeschäft geht nun über die traditionelle Bedeutung hinaus und kann auch als Investmentinstrument in Form einer Asset Klasse dienen.

2.2 Aktuelle Bedeutung Trade Finance

Bei einer modernen Betrachtungsweise, verstehen wir unter Trade Finance die Art und Weise, in der Handelsströme finanziert werden. Es ist ein Mittel, um die globale Transaktion von Gütern zu ermöglichen. „Die Handelsfinanzierung schmiert die Räder des weltweiten Geschäftsverkehrs“.[14] Das Darlehen wird meist kurzfristig[15] mit einem variablen Zins vergeben und dient u. A. der Finanzierung von grenzüberschreitenden, physikalischen Warenflüssen zwischen Exporteur und Importeur. Im Gegensatz zum klassischen Darlehen, dient der Verkaufserlös der finanzierten Ware selbst der Darlehenstilgung. Diese strukturierte Darlehensform ist umsetzbar, da der Kredit einem bestimmten und spezifischen Güterhandel dient. D. h., die Kredite sind selbstliquidierend und können nicht für allgemeine oder weitere Zwecke seitens des Kreditnehmers verwendet werden. Zusätzlich wird das Darlehen durch Dokumente, Beteiligungen mehrerer Banken, Kredit-, Warentransport- und weiteren Versicherungsformen gesichert. Die Kreditfazilitäten werden von Banken arrangiert und dann syndiziert.

Trade Finance stellt im grenzüberschreitenden Handel eine sichere Finanzierungsform für alle beteiligten Parteien dar; Exporteur, Importeur sowie Finanzinstitute. Der Importeur und der Exporteur sind grundsätzlich bei jedem grenzüberschreitenden Geschäft einem gewissen Risiko ausgesetzt, insbesondere wenn keine Erfahrungswerte mit dem Handelspartner bestehen oder keine Vertrauensbasis aufgebaut wurde. Die Problematik entsteht aus dem Interessenskonflikt der Beteiligten:[16]

Der Exporteur produziert die Ware, kümmert sich um den Versand an den Handelspartner (Importeur) und geht somit in eine kostspielige Vorleistung während der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Vorleistung konfrontiert ihn mit einem erheblichen und eventuell im Falle eines Großauftrags existenzgefährdendes Finanzrisiko. Er muss oftmals ein Kredit aufnehmen, um die Auftragskosten tragen zu können. Dies trägt der Exporteur ohne über die Sicherheit zu verfügen, dass der Handelspartner die Ware abnehmen wird, zahlungsfähig oder zahlungswillig ist. Im schlimmsten Fall bleibt der Exporteur auf seiner Ware, sowie den Finanzierungskosten sitzen. Demnach liegt sein Hauptaugenmerk im sicheren Zahlungseingang für die erbrachten Leistungen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, verlangt der Exporteur eine Anzahlung und/oder Bankbürgschaft vom Importeur. Der Importeur bestellt die Ware beim Exporteur und geht eine Investition ein, die er i.d.R. ohne Darlehen nicht finanzieren kann. Für ihn ist die Zuverlässigkeit von besonderer Bedeutung. So ist es für den Importeur unerlässlich, dass er die finanzierte Ware überhaupt und/oder pünktlich erhält und diese die vereinbarte Qualität und Spezifikation aufweist. Bei Zuwiderhandlung ist der Importeur mit hohen Drohverlusten konfrontiert.[17]

Mit anderen Worten: Der Verkäufer will sicher und möglichst schnell sein Geld. Der Käufer will erst die Ware, dann bezahlen. Durch Trade Finance können die Interessen von Verkäufer und Käufer in einem gemeinsamen Geschäft zusammengebracht werden. Die genaue Prozessabwicklung ist vom Einzelfall und Kreditform abhängig. Die wichtigsten/gängigsten Kreditformen, die in der Praxis am häufigsten zur Anwendung kommen, habe ich zur Verdeutlichung unter Anlage A1 aufgeführt.

2.2.1 Bedarf

Trade Finance kann nur als Asset Klasse dienen, wenn der Handelsfinanzierungsbedarf tatsächlich besteht. Um den Bedarf an Trade Finance aufzudecken, müssen finanzierungsbedürftige Handelsströme analysiert werden. Berücksichtigt wird hier der Welthandel[18], also die Summe der weltweit exportierten und importierten Güter und Dienstleistungen.

Bevor ich in der Lage bin Prognosen für die Zukunft aufzustellen, möchte ich noch einmal anhand von Bestandsfakten die Vergangenheitswerte projizieren. Demnach stiegen die Warenexporte in der betrachteten 60-jährigen Zeitspanne von 1948 - 2008 um das 266 fache (59 Mrd. USD auf 15,7 Billionen USD). Per Annum entspricht dies einer Wachstumsrate von 10%. Der Großteil dieser Transaktionen benötigte eine Form der Finanzierung. Ende 2011 betrug der Güterhandel 18,6 Billionen USD, das entspricht einem Anstieg um knapp 3 Billionen USD bezogen auf das Basisjahr 2008 (Finanzkrise). In diesem betrachteten Zeitraum bedurften geschätzte 80% der relevanten Transaktionen einer Finanzierung - Tendenz steigend. Die Bedeutung und das Volumen an Trade Finance scheinen somit unabhängig von Finanzkrisen zu sein.

Die WTO erwartet bereits 2030 einen Welthandel mit einem Volumen von 103 Billionen USD. Analysten der Citi-Group schätzen das Wachstum sogar auf 149 Billionen USD in 2030. Die Citi-Group erwartet längerfristig sogar 371 Billionen USD in 2050, welche überwiegend finanziert werden müssen. Die Basis für diese Thesis ist der sogenannte Süd-Süd-Handel zwischen boomenden Emerging Markets in Südostasien und Südamerika. Die explosionsartige Entwicklung der Süd-Süd-Staaten wird eine derartige Güternachfrage auslösen, dass sie 40% des gesamten Welthandels ausmachen sollen. Zum Vergleich: Bezogen auf die aktuelle Ist-Situation ist die Europäische Union mit ca. 17% auf Platz 1.[19] Die Emerging Markets, angeführt von den BRIC Staaten[20] sind die treibenden Kräfte im weltweiten Handel.[21] Sie spielen die bedeutendste Rolle und werden bis 2030 wahrscheinlich 60% des weltweiten Bruttosozialprodukts generieren. Das entspricht einer Verdoppelung zur aktuellen Situation. China hat Deutschland und Japan hinter sich gelassen, um mit den Vereinigten Staaten als Weltwirtschaftsmacht zu konkurrieren. Auch Indien soll durch die erwarteten Wachstumsraten bis 2035 zu den drei größten Volkswirtschaften gehören. Spätestens 2025 soll Brasilien den 5. Platz rangieren.[22] Es steht eine deutlich erkennbare Veränderung in der Relevanz der Wirtschaftsmärkte hervor.[23] Der Süd-Süd-Handel hat 1990 ca. 7% des Welthandels ausgemacht und befindet sich aktuell bei ca. 18%, während der Anteil des Volumens des Nord-Nord-Handels von ca. 65% auf ca. 50% gefallen ist. Ähnliche Tendenzen werden auch für MENA[24] geschätzt. Die traditionellen Handelswege Europa-USA, Europa-Asien und USA-Asien werden von den neuen Handelsrouten LATAM-Asien, MENA-Asien und Afrika-Asien voraussichtlich bis 2030 ersetzt.[25]

Folglich nimmt parallel der Bedarf an Finanzierung, Versicherungen, Beratungen, Services und Infrastruktur zu. Trade Finance kann somit als notwendiges Produkt angesehen werden. Man kann hieraus leicht ableiten, dass der Welthandel ohne Trade Finance in diesem Maße und Volumen kaum umsetzbar wäre. Analog hierzu möchte ich sogar behaupten, dass der Zugang zu Handelsfinanzierung u. A. ein Werkzeug ist, das der Entwicklung des internationalen Güterhandels dient. Somit ist Trade Finance ein riesiger Markt, der auch weiterhin mit großen Wachstumszahlen outperformen wird.[26]

2.2.2 Marktteilnehmer

Hieraus stellt sich die Frage: Wer bedient diesen großen und exponentiell wachsenden Markt? Traditionell wurde diese Dienstleistung von Geschäftsbanken und spezialisierten Versicherungsunternehmen angeboten. Kleinere Handelsfinanzierungen für örtliche Hersteller wurden von Regionalbanken gewährt. Größere Abwicklungen, wie das Verschiffen von Großaufträgen oder Militärgütern, wurden von international tätigen Großbanken finanziert.[27] Meistens wurde die Syndizierung mit durchschnittlich fünf bis zehn Partnerbanken und Finanzinvestoren abgewickelt. Dies hatte den Hintergrund der verbesserten Risikosteuerrung. Dabei setzen die Konsortialführer (Lead Arranger) großen Wert auf eine professionelle Zusammenarbeit mit einer Gruppe von erfahrenen Anlegern, die mit den Gegebenheiten in diesem Markt vertraut sind. Dieser Markt ist von Nicht-US-Banken dominiert. Europäische Großbanken besetzen den größten Teil der Lead Arranger im Bereich Commodity Finance (Handelsfinanzierung für Waren).[28] Asset Manager hingegen haben bisher eine untergeordnete Rolle gespielt. Angesichts bevorstehender Herausforderungen an die Banken und sonstigen Institutionen kann dies allerdings einen neuen Trend annehmen.

2.2.3 Basel III und Solvency II

Die Bankenregulierungsvorschriften nach Basel II und Basel III sowie die EU-Rekapitalisierungsvorschriften bilden eine Herausforderung bei Trade Finance-Operationen.

Die Eigenkapitalvereinbarung Basel II besteht aus drei Säulen:[29]

1. Mindestkapitalanforderungen: Eigenkapitalunterlegung für Kreditausfallrisiken, Marktrisiken und operationelle Risiken
2. Bankaufsichtlicher Überprüfungsprozess
3. Marktdisziplin / Erweiterung der Offenlegungspflichten der Institute

Im Zuge der Finanzkrise 2007 musste Basel II durch Basel III überarbeitet werden. Die Trade Finance relevanten Neuerungen sind u. A.:

1. Der Ansatz zur Beurteilung des Kreditrisikos von Verbriefungs- und Risikopositionen wurde verschärft.

2. Das Eigenkapital wurde neu definiert:

Die Eigenkapitalquote wurde von 2% auf 4,5% erhöht. Weiterhin wurde ein 2,5% Kaitalerhaltungspolster eingeführt. Das harte Kernkapital (Grundkapital + einbehaltene Gewinne) muss im Jahr 2019 mind. 7 % der risikogewichteten Aktiva betragen. Weiterhin können Aufsichtsinstanzen in Zeiten übermäßigen Kreditwachstums zusätzliche Eigenkapitalpolster verlangen.

3. Weitere Hinweise auf Elemente wie Unternehmens-Risikomanagement, Stresstests und Liquiditätsmanagement.

4. Leverage-Ratio (Verschuldungsgrenze): Die risikobehafteten Wertpapiere oder Kredite in der Bilanz dürfen max. das 33,3-Fache des Eigenkapitals betragen.

5. Mindestbetrag von Kapital muss mindestens 3% der gesamten Forderungen sein, sowohl on- als auch off-balance-sheet.

6. Meldepflichten für Verbriefung verbundenen Risiken wurden überarbeitet

Die einfachste Regel in der Finanzbranche vermittelt, dass höhere Erträge auch höhere Risikobereitschaft erfordern. Jede Kreditvergabe wird nach einem Standardverfahren ihrem Risiko nach bewertet. Demnach muss jedes Kreditgeschäft mit Eigenkapital und Liquidität unterlegt werden. Die deutliche Erhöhung dieser Eigenkapitalunterlegung behindert die Banken in ihren Möglichkeiten an jedem profitablen Geschäft teilzunehmen. Eigenkapital zählt in der aktuellen Situation als knappes und teures Gut der Banken, welches aus verschiedenen Perspektiven sehr durchdacht eingesetzt werden muss. Die Banken sind nicht nur gezwungen mehr, sondern auch qualitativ hochwertigeres Eigenkapital vorzuweisen. Um dies zu gewährleisten, werden Gewinne thesauriert, um das Eigenkapital aufzustocken. Um die vorgegebenen Liquiditätsstandards erfüllen zu können, müssen desweiteren Kapitalerhöhungen durchgeführt werden. Die erhöhten Anforderungen schlagen sich auch in der Kostenrechnung nieder. Somit stehen Dienstleistungen, wie etwa Trade Finance unter erhöhten Kostendruck. Dies wirkt sich wiederrum auf die Zinsspanne aus. Zur Erfüllung der BAFT-IFSA Verordnungen werden die Kapitalkosten im Bereich Trade Finance voraussichtlich auf 40% ansteigen (dies stellt eine Erhöhung um 18% dar).

Mario Ohoven[30] befürchtet, dass „Exportfinanzierungen angesichts begrenzter Bilanzsummen in Konkurrenz zu Margen-stärkeren Geschäften der Banken stünden. Es sei nicht fair, dass risikoarme Mittelstandskredite eine höhere Risikogewichtung als Staatsanleihen bekämen, obwohl sich die Staatsverschuldung als zunehmendes Risiko erweise.“[31]

Die Herausforderung explizit in Trade Finance liegt darin, dass Trade Finance und weitere off-balance-sheet Positionen im Leverage Ratio berücksichtigt werden, welches 100% Credit Conversion ergeben muss.

Basel III hat somit unbeabsichtigt direkte Folgen auf Trade Finance Operationen vieler Banken. Insbesondere aufgrund seiner temporären Natur hat Trade Finance viele Nachteile, die sich aus der neuen Gesetzeslage ergeben. Denn für Kapital-beschränkte Banken stellt das Abstoßen von kurzfristigen Verpflichtungen den einfachsten Weg dar, um ihre Bilanzen zu verkürzen.

Viele Banken mangelt es angesichts dieser neuen Rahmenbedingungen an der Fähigkeit, in Konkurrenz mit den Mitbewerbern zu treten. Konkurrenzfähigere Banken wiederum sind gezwungen, aufgrund der steigenden Kapitalkosten ihr Kreditvolumen zu reduzieren und so die Bilanzen zu schrumpfen. Viele Banken haben somit ihr Engagement in diesem Bereich deutlich zurückgefahren. Einige Banken haben sogar den Bereich Trade Finance gänzlich abgestoßen. Dies dient primär um ihre Bilanzen zu sanieren.[32]

Aufgrund der regulatorischen Rahmenbedingungen entsteht am Markt ein Missverhältnis von Angebot und Nachfrage. Das Kreditangebot fällt, während die Nachfrage, insbesondere ausgelöst durch die Kreditnachfrage der Emerging Markets, kontinuierlich steigt.[33] So sind nachfragende Unternehmen gezwungen alternative Finanzierungsquellen auszuschöpfen. Daraus entsteht ein Käufermarkt, wodurch wiederum die Kreditmargen (Credit Spreads) steigen.[34] Es muss eine Lösung gefunden werden.

Hier können Nicht-Banken als Investoren diese Angebotslücke füllen. Die makroökonomische Dynamik, die rasant steigende Handelsnachfrage in Schwellenländern und die geringere Beteiligung von Banken an Handelsgeschäften bieten ein gutes Umfeld für neue institutionelle Anleger. „Institutionelle Investoren haben die Handelsfinanzierung als Investment oftmals noch nicht auf dem Radar“, doch laut Einschätzung von Frank Pöpplow[35] ist „es eine sehr interessante Anlagemöglichkeit“[36]. In einem Interview mit IPE erklärte Bob Kowit[37]: „Man muss ganz klar festhalten, dass bislang in erster Linie die dort vertretenen Banken bzw. spezialisierten Versicherungen von den hohen risikoadjustierten Renditen profitiert haben. Hier entsteht regulatorisch allerdings eine zunehmende Lücke. Ich würde es eher als Chance für die Investmentindustrie verstehen, anstatt als besetzte Nische.[38]

2.3 Vorteile

Ziel dieses Abschnitts ist es folgende Fragen zu beantworten: Welche Motivation sollten institutionelle Investoren antreiben, um diese Marktlücke zu füllen? Gibt es Vorteile für die Institutionellen? Handelt es sich um eine „Overlooked Asset Class“, die trotz der Größe des Marktes den Anlegern unsichtbar blieb? Um die Motivationsfrage objektiv betrachten zu können, muss man die traditionellen Investitionsmöglichkeiten der institutionellen Investoren vor Augen führen. Während die risikoadjustierten Renditeversprechen in der Grundgesamtheit bei unter 3% liegen, führen die derzeitigen Staatspleiten zu der Annahme, dass selbst diese als am sichersten geltenden Anlageformen (trotz positiver Bonitätsanalyse der Ratingagenturen) eine Abschätzung der Ausfallraten nicht mehr ermöglichen. Gegenüber dieser Zahlen und Fakten möchte ich eine statistische Analyse der ICC (Internationale Handelskammer) zusammen mit der ADB-Asian Development Bank (Asiatische Entwicklungsbank) heranziehen. Zur Performanceuntersuchung wurden Akkreditiv und ungesicherte Trade-Finance basierte Darlehen berücksichtigt. Die originalen Transaktionsdaten wurden von führenden internationalen Banken zur Verfügung gestellt. Diese Analyse überprüft den Zeitraum zwischen 2005 - 2009. Die ICC konnte Daten von 5.223.357 Transaktionen sammeln. Das entspricht einem Transaktionsvolumen von rund 2,5 Billionen USD.[39] Diese Stichprobe ist groß genug, um die Risiken der Dokumenten- und ungesicherten Trade Finance Produkte analysieren zu können: In den betrachteten fünf Jahren ergaben sich von insgesamt 5.223.357 Transaktionen nur 1.089 Ausfälle (0,02%). Zudem weisen die ausgefallenen Transaktionen eine Rest-Verwertungsquote von 59,7% auf. Das entspricht nach Angaben eines Berichts des britischen Forschungsunternehmen Equity Development vom April 2011 ungefähr der langfristigen durchschnittlichen Ausfallrate von Unternehmen, die von S&P mit der Bonitätsstufe AA eingestuft sind.[40] Zusätzlich möchte ich aus einer weiteren ICC-Analyse bezogen auf 2005-2010 die dreijährige Periode zwischen 2008-2010 auswerten, um die kurzfristige Natur der Trade Finance Transaktionen widerzuspiegeln, um die Konsistenz mit den Basel II Anforderungen in Bezug auf die Berechnung der Hauptrisikofaktoren darzustellen und um die Performance im Zeitraum der Finanzkrise zu veranschaulichen. ICC hat von 14 internationalen Banken die Daten von 11.414.240 Transaktionen mit einem Volumen von 5,19 Billionen USD erhalten. Die Transaktionen wurden sowohl in OECD als auch Nicht-OECD-Ländern durchgeführt. Die Daten zu den Transaktionen finden sich tabellarisch im Quellenverzeichnis wieder. Dem Bericht zufolge beinhalten diese Daten mindestens 60% -65% der "traditionellen Global Trade Finance Aktivitäten auf Eventualverbindlichkeiten Basis".[41]

Die Ergebnisse dieser Studie untermauern insbesondere, dass es sich um eine risikoarme Anlageform handelt. Dies möchte ich an dieser Stelle mit den folgenden Fakten untermauern:

a) Kurze Laufzeit der Transaktionen – 12-24 Monate, durchschnittliche Dauer aller Trade Finance Produkte 147 Tage. Das mindert Risiken wie Schwankungen in langfristigen Zinsen und andere externe Faktoren, wie Bewegung in den Aktienmärkten oder makroökonomischen Faktoren, wie Veränderungen des BIP oder Inflation.

b) Niedrige Ausfälle und Verluste über alle Produktarten:[42]

Es wurden weniger als 3000 Ausfälle aus über 11,4 Millionen Transaktionen gemeldet. Die off-balance-sheet Produkte sind dabei besonders niedrig ausgefallen (947 Ausfälle innerhalb von 5,2 Millionen Transaktionen).[43] Angesichts der Finanzkrise möchte ich die Ausfall- und Verlustraten der Produkte in den Jahren 2008-2010 tabellarisch aufzeigen:[44]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Kreditausfallraten 2008 - 2010

c) Auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten, wie etwa zwischen 2008 – 2010, sind nur marginale Verluste verbucht worden. Die Branche scheint also weniger krisenanfällig zu sein, als vergleichbare Anlagemöglichkeiten.[45] Für einige Banken galt Trade Finance während der Finanzkrise als „wichtige Ertragsquelle“.[46]

d) Gute Recovery-Rate: Die Verwertungsquote von bereits abgeschriebenen Transaktionen liegt bei ca. 59,7% für alle Produktarten.[47] Trade Finance wird zwar nicht von Rating Agenturen bewertet, dennoch haben empirische Untersuchungen sowie Beobachtungen gezeigt, dass Trade Finance im Vergleich zu traditionellen internationalen Krediten und Anleihen durchschnittlich höhere Recovery-Quoten hat.[48] Dies wird auch von Historical London Club rescheduling data, Baruch College Study, ECGD und anderen Statistiken, Citibank Studien als auch von GML´s Track Record[49] bestätigt.

Zur Erreichung einer höheren Detailtiefe, möchte ich an dieser Stelle einen Vergleich von Handelsfinanzierung mit Unternehmenskrediten anstellen. Bei beiden Finanzierungsformen wird i. d. R. einem Unternehmen (Darlehensnehmer) ein Kredit gewährt. Daher ist ein Vergleich sinnvoll.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Vergleich Handelsfinanzierung vs. Unternehmenskredite

e) Handelsfinanzierungen bieten attraktive Kreditmargen.[50] Für institutionelle Anleger, die unter dem heutigen Investitionsumfeld mit niedrigen Zinsen und hoher Volatilität leiden, kommen diese Ertragsmöglichkeiten durch variable Verzinsung gelegen.[51] Der Fibonacci Master Fund, ein Trade Finance Portfolio gemanagt von GML Capital, untermauert die niedrige Volatilität verglichen zu anderen „Absolute Return“ Produkten. Bei einem Return von ca. 5,8%, weist der Fonds einen top Volatilitätswert von 1,2% aus.[52]

f) Hoher Inflationsschutz: Die Verzinsung ist z.B. an den Libor gekoppelt. Dadurch besteht auch keinerlei Anfälligkeit auf Inflation. Aus diesem Grund kann Trade Finance auch als „taktisches Werkzeug für den Schutz vor Inflation“[53] genutzt werden. Das Rendite-Risiko-Verhältnis entspricht den Anforderungen, die institutionelle Anleger aufgrund der aktuellen Marktsituation stellen. Trade Finance sollte den traditionellen Inflationsschutzprodukten bevorzugt werden, da es höhere absolute und reale Renditen liefert. Der 3-Monats-Libor hat sich seit seiner Gründung (vor über 25 Jahren) bei > 200 Basispunkten über CPI 1 eingependelt. Trade Finance Fonds performen etwa 600 Basispunkte über dem LIBOR. Selbst im Worst-Case-Szenario, in dem die Spreads deutlich komprimiert werden, dürften Anleger mit 400 Basispunkten (minimale Kursschwankungen) über dem CPI rechnen.[54]

g) Geringe Korrelation mit Renditen in anderen Asset-Klassen. Institutionelle Investoren haben also auch die Möglichkeit zusätzliche Quellen für unkorrelierte Renditen zu suchen. Als Praxisbeispiel kann an dieser Stelle der Fibonacci Fonds von Federated mit einem Track Record seit 2005 dienen. Ein Vergleich der Performancezahlen mit den gängigsten Marktindizes weist eine negative Korrelation auf. Insbesondere zu den Leveraged Loans fällt eine negative Korrelation auf.

h) Trade-Finance Transaktionen sind selbstliquidierend, kurzfristig und oft amortisierend. Die meisten Handelsfinanzierungskredite beginnen mit den Rückzahlungen nach nur kurzer Zeit und in Abhängigkeit von den Handelsströmen. Die gehandelte Ware dient als Sicherheit für die Rückzahlung und ist liquid. Die Glattstellung des Kredits erfolgt automatisch durch den Erlös aus der finanzierten Ware.[55]

i) Transaktionen sind besichert und risikokontrolliert: Wie oben erläutert, werden die Transaktionen durch Waren oder Banken besichert.

Zusammenfassend lässt sich ein attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis beobachten, welche die Motivation der Institutionellen in Richtung Trade Finance antreiben sollte. Außerdem ist Trade Finance, abgesehen von seiner bereits jetzigen respektablen Größenordnung, weiterhin ein Wachstumsmarkt anzusehen. Mit der Asset Klasse Trade Finance gelangen Produktgeber in einem Verteilungsmarkt und kämpfen nicht wie die traditionellen Fonds um die Verdrängung des x-ten Rentenfonds.

[...]


[1] IPE Institutional Investment ist ein Forschungsinstitut für Finanzen

[2] Vgl. IPE Institutional Investment; Studie: Bedürfnisse institutioneller Investoren 2013

[3] Im Bereich der besten Bonitätsbewertung durch Ratingagenturen

[4] Ranking unter dem Investment Grade, auch bekannt als Junk-Bonds

[5] Siehe 2.2.3

[6] International Accounting Standards: Internationale Rechnungslegungsvorschriften

[7] Vgl. Wirtschaftsrat Deutschland: Basel III: Eine Herausforderung für den Mittelstand, Online im Internet: http://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/basel-iii-eine-herausforderung-fuer-den-mittelstand-de, Abruf 15.08.2013

[8]

[9] Vgl. Burgess, Ann; Regehr, Cheryl; Roberts, Albert: Victimology: Theories and Applications, USA New York 2010, S. 103 ff.

[10] Vgl. Bernstein, William J.: Die Geburt des Wohlstands: Wie der Wohlstand der modernen Welt entstand, 1. Auflage, München 2005, S. 153 ff.

[11] Vgl. Lohmann, D., Podbregar N.: Im Fokus: Entdecker Die Erkundung der Welt, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 2012, S. 1 ff.

[12] bekannt als Fibonacci

[13] Welthandelsorganisation

[14] Vgl. Absolutreport, Trade Finance (2012): S. 61

[15] 12 – 24 Monate

[16] Vgl. Bischoff, Beate von der BHF Bank: Das Auslandsgeschäft aus Sicht einer Bank - Trade Finance, Juni 2008, S. 11 ff.

[17] Vgl. Online im Internet: http://www.tradefinancemagazine.com/AboutUs/Stub/WhatIsTradeFinance.html, Abruf 25.08.2013

[18] Vgl. Leser, Hartmut: Diercke - Wörterbuch Allgemeine Geographie. München 1997, S.992

[19] Vgl. Citigroup Global Markets: Global Economic Outlook and Strategy, S. 14 ff. (22. Juni 2011)

[20] Brasilien, Russland, Indien, China

[21] Vgl. HSBC Global Connections Report, November 2012

[22] Vgl. Absolutreport 05/2012, S. 59

[23] Vgl. Tiess, Guenter: Rohstoffpolitik in Europa, Springer-Verlag/Wien 2009 S. 81

[24] Middle East and North Africa

[25] Vgl. SpecialReport Trade Finance vom 15.09.2010, S. 37

[26] Vgl. Braml, Josef; Mair, Stefan; Sandschneider, Eberhard (Hrsg.): Außenpolitik in der Wirtschafts- und Finanzkrise, Oldenbourg Verlag München 2012, S. 283 ff.

[27] Vgl. Häbele, Siegfried Georg: Handbuch der Außenhandelsfinanzierung, 3. Auflage, Oldenbourg Verlag, München 2002, S. 700

[28] Vgl. Dr. Lubig, Dirk; Dr. Wandhöfer, Olaf: Die Renaissance der Transaction Banking, Bain&Company, München 2011, S. 19

[29] Vgl. EU-Richtlinie 2006/48

[30] Vgl. Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft

[31] Vgl. ExportManager, Ausgabe 4 vom 09. Mai 2011

[32] Vgl. Knoch, Andreas: Welthandel wächst weiter, DerTreasurer, Online im Internet: http://www.dertreasurer.de/news/risiko-management/welthandel-waechst-weiter/, Abruf 05.09.2013

[33] Vgl. Haeberle, Armin: Neue Instrumente und Anbieter für Handelsfinanzierung, Finance-Magazin, Online im Internet: http://m.finance-magazin.de/geld-liquiditaet/alternative-finanzierungen/neue-instrumente-neue-anbieter/, Abruf 03.08.2013

[34] Vgl. Report der Centre of Economic Research (Policy Insight No. 35 – June, 2009)

[35] Vgl. Geschäftsführer der Federated Asset Management GmbH

[36] Vgl. Börsen-Zeitung Nr. 6 vom 10. Januar 2012

[37] Vgl. Senior Vice President im Global Fixed-Income für Federated Investors

[38] Vgl. Interview mit IPE vom 17.02.2012; Online im Internet: http://www.institutional-investment.de/content/asset-allocation/artikel//die-assetklasse-exportfinanzierung-bietet-investoren-und-unternehmen-eine-win-win-situation.html, Abruf 25.08.2013

[39] Vgl. ICC (2010): Report on findings of ICC-ADB Register on Trade & Finance, S. 5

[40] Vgl. Equity Development (2011): Trade Finance, S. 7

[41] Vgl. ICC Global Risks Trade Finance (2011), S. 9 - 11

[42] Vgl. ExportManager (2011):Handelsfinanzierung unter Basel III, Ausgabe 02/2011

[43] Vgl. ICC (2011): Global Risks – Trade Finance, S. 16 - 19

[44] Vgl. ICC Trade Finance Register – Ergebnisbericht von ICC ADB Register on Trade & Finance, statistische Analyse des Risikoprofils von Handelsfinanzierungsprodukten – Oktober 2011

[45] Vgl. ICC (2011): Global Risks – Trade Finance, S. 13 - 17

[46] Vgl. Dr. Lubig, Dirk; Dr. Wandhöfer, Olaf: Die Renaissance der Transaction Banking, Bain&Company, München 2011, S. 6

[47] Vgl. Chauffour, Jean-Pierre; Malouche, Mariem: Trade Finance during the Great Collapse; The World Bank 2011, S. 369

[48] Vgl. Lamy, Pascal (Director –General of the WTO): Recovery of trade and trade finance; Burne Union 2011, Section 2, S. 19

[49] Vgl. GML Track Record seit 1995 – Transaktionen i. H. v. 610 Millionen USD – Verlust 1.03%

[50] Vgl. GML Track Record seit 1995 – Transaktionen i. H. v. 610 Millionen USD – Verlust 1.03%

[51] Klausner, Andrew: What is an Alternative Investment; Online im Internet: http://www.forbes.com/sites/advisor/2013/05/22/what-is-an-alternative-investment/, Abruf 26.08.2013

[52] Vgl. Track Record Fibonacci Master Fund

[53] Vgl. Absolutreport 05/2012, S. 65

[54] Vgl. Financial Times vom 07. November 2011: Federated Investors wirbt auf Handelsfinanzierungen spezialisierte Anlagestrategie

[55] Vgl. Centre for Economic Policy Research, Policy Insight No. 35 – June, 2009

Details

Seiten
57
Erscheinungsform
Erstausgabe
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783956847400
Dateigröße
2.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v297663
Institution / Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
1,7
Schlagworte
Asset Management Investment Management Portfolio Management Handelsfinanzierung Corporate Finance

Autor

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Titel: Unentdeckte Asset Klasse „Trade Finance“ als alternatives Investment für institutionelle Investoren