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Softwareauswahlmethoden für Unternehmen

Studienarbeit 2004 37 Seiten

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management

Leseprobe

2. Grundlagen

Bevor wir uns im nächsten Kapitel mit den methodischen Vorgehensweisen bei der Softwareauswahl beschäftigen, ist es zunächst dringend notwendig auf die Definition einige Grundlegende Begriffe einzugehen. Neben der Hardware und Infrastruktur, die zu den physikalischen Komponenten der Informationstechnologie gehören, übernimmt die Software die Aufgabe der Systemsteuerung, und bietet die Plattform zur Verarbeitung von Daten. „ Software setzt sich aus Programmen, die auf einem Computer ausführbar sind, und den dazugehörigen Daten sowie begleitenden Dokumenten zusammen [1] “. Je nach Aufgabe und Funktion kann die Software in verschiedenen Typen unterteilt werden, die jeweils auf eine bestimmte Aufgabe zugeschnitten sind.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Software- Typen im überblick[2] (Einteilung leicht abgeändert)

2.1 Basissoftware

Die Basissoftware oder Systemsoftware sind systemnahe Programme, die Dienste und Funktionen Zur Verfügung stellen und von der Anwendungssoftware genutzt werden [3] “. Die Basissoftware ist das Bindeglied zwischen Benutzer und Hardware auf der einen und der Anwendungssoftware auf der anderen Seite. Aufgabe der Basissoftware ist es, die Hardware zu steuern und zu koordinieren, Arbeitsumgebung für die Anwendungssoftware und Bedieneroberfläche für Benutzer bereitzustellen[4]. Praxisbeispiele für die Basissoftware sind Windows XP, UNIX oder Mac OS. Gegenstand der weiteren Betrachtung in dieser Seminararbeit ist jedoch die Anwendungssoftware.

2.2 Anwendungssoftware

Im Gegensatz zur Hardware und Basissoftware, die Ressourcen für die Informationsverarbeitung zur Verfügung stellen, hat die Anwendungssoftware die Aufgabe, die eigentliche Informationsverarbeitung auszuführen[5]. Anwendungssoftware dient zur betrieblichen Leistungserstellung und wird zu unmittelbarer Lösung von Konkreten betrieblichen Anwendungsproblemen eingesetzt. „ In der Regel wird die Anwendungssoftware bei Bedarf vom Benutzer aufgerufen und bietet die Funktion, Benutzereingaben nach bestimmten Regeln zu verarbeiten und die Ergebnisse auszugeben[6]. Praxisbeispiele für die Anwendungssoftware sind, Textverarbeitungssoftware, Datenbanken, Bildbearbeitungsprogramme.

Anwendungssoftware kann danach differenziert werden, ob es auf die speziellen Anforderungen eines konkreten Anbieters (Individualsoftware) oder für den Einsatz bei einer Vielzahl von Anwendern (Standardsoftware) zugeschnitten ist. Das Unternehmen steht somit nicht nur bei der Neugründung, sondern auch bei Organisationsänderungen vor der Entscheidung zwischen Individual- und Standardsoftware. Fällt die Wahl des Managements auf die Standardsoftwarelösung, so ist davon auszugehen, dass trotz vielfältiger Anpassungsmöglichkeiten, den Anforderungen des Unternehmens nicht ganz entsprochen werden kann. Entscheidet sich das Management für die Individuallösung, so ist Insgesamt von höheren Kosten und längeren Durchlaufzeit für die Implementierung des Projekts auszugehen.

Grundsätzlich muss im Rahmen der Softwareauswahl, je nach Verfügbarkeit der Software und Geschäftsstrategische Bedeutung, eine Entscheidung zwischen der Entwicklung einer Individuallösung oder dem Kauf einer Standardsoftware getroffen werden –„Make or Buy Entscheidung“.

2.2.1 Individualsoftware

Mangels Alternativen wurde Software zunächst als Individualsoftware, daher unternehmensspezifische zur Erfüllung ganz bestimmter Aufgaben erstellt, welche sich jedoch durch beträchtliche Ausgaben auszeichnete[7]. Im Gegensatz zur Standardsoftware wird die Individualsoftware für eine kleine Zielgruppe entwickelt oder es wird nach dem konkreten Wunsch eines Kunden erstellt. Die Individualsoftware kann durch die Anwender selbst oder einem Softwareanbieter entwickelt werden.

Charakteristisch für die Entwicklung der Individualsoftware, ist die ausschließliche Ausrichtung der Software auf einem konkreten, zum Zeitpunkt der Erstellung bekannten Einsatzbereich. Die Notwendigkeit zur Entwicklung von Individualsoftware ergibt sich nur dann, wenn keine Standardsoftwarelösungen im Markt Verfügbar sind oder, wenn durch den Einsatz der Individuallösung für das Unternehmen Wettbewerbsvorteile entstehen. Aufgrund der steigenden Qualität und Funktionsbreite, ist in den letzten Jahren ein deutlicher Trend zur Standardsoftwarenutzung zu verzeichnen[8].In manchen Branchen, wie zum Beispiel bei den Warenwirtschaftssystemen, gibt es keine andere Alternative zu Standardsoftwarelösungen[9]. Gegenstand der weiteren Betrachtung in dieser Seminararbeit, soll ausschließlich die Standardsoftwarelösung sein.

2.2.2 Standardsoftware (SSW)

Die Entwicklung der SSW begann damit, dass einige Anbieter die Software unabhängig von dem konkreten Einsatz in einem Unternehmen für einen breiten Nutzerkreis realisierten. Es schien Vorteilhaft, eine einmal erstellte Software in mehreren Unternehmen einzusetzen und so die Entwicklungsaufgaben aufzuteilen. Der wesentliche Unterschied zu Individualsoftware lag nämlich in der Modifikationsmöglichkeit bzw. in der schnellen, ökonomischen Anpassung der Standardsoftware an die Anforderungen der Kunden.[10]

Grundsätzlich werden unter Standardsoftware Anwendungssysteme verstanden, die ohne Änderung in unterschiedlichen Unternehmen einsetzbar sind[11]. Typische Charakteristika für den Begriff Standardsoftware können, neben Branchenneutralität, Anpassungsfähigkeit an die Organisation, Umfang der Funktionalität, Preis, Internationalität, die Zahl der Implementierungen sein. Meist können Standardsoftwarelösungen durch Veränderungen einige Parameter, an die unterschiedlichen organisatorischen Strukturen angepasst werden. Aufgrund der Vagheit der Definition von Standardsoftware, wird im Folgenden unterstellt, dass eine gewisse Zahl an gleichartigen oder ähnlichen Implementierungen vorliegen muss[12], daher die Software in mindestens fünf Unternehmen eingesetzt worden ist[13], bevor von Standardsoftware gesprochen werden kann. „ Ohne Betrachtung der Zahl der Installationen kann geht man von Standardsoftware aus, wenn Releasefähigkeit vom Anbieter garantiert und nachgewiesen wird[14]. Die Releasefähigkeit einer Software ist dann garantiert, wenn bei der Implementierung einer neuen Version keine Veränderungen an dem Quellcode vorgenommen werden. Reinhard Schütte und Oliver Vering klassifizieren in ihrem Buch „Erfolgreiche Geschäftsprozesse durch standardisierte Warenwirtschaftsysteme“, zwei Typen der Standardsoftware:

- Horizontale Standardsoftware
- Vertikale Standardsoftware[15]

Unter horizontale SSW definieren Schütte/Vering, eine Software die unabhängig von der Organisationsstruktur des Unternehmens einsetzbar ist, wie zum Beispiel die Textbearbeitung (Microsoft World). Im Gegensatz ist die vertikale Standardsoftware von der Organisationsstruktur des Unternehmens abhängig. So können in der Regel horizontale Standardsoftware in allen Unternehmen eingesetzt werden, hingegen bedarf es der Auswahl der vertikalen Standardsoftware einer methodischen Vorgehensweise. Die Auswahl von vertikalen- Standardsoftware soll in dieser Seminararbeit nähert betrachtet werden.

2.2.3 Vor- und Nachteile der Standardsoftware

Kosten

Einer der Vorteile bei der Entwicklung der Standardsoftware ist die Verteilung der Gesamtkosten auf einer Vielzahl von Anwendern. Mit der steigenden Anzahl der Installationen steigt einerseits die Rentabilität für den Anbieter und andererseits sinken die Softwarekosten für das Unternehmen. So sind im Allgemeinen die Kosten für den Kauf von Standardsoftware niedriger als Individualsoftware[16]. Allerdings müssen Unternehmen bei der Kosten/ Nutzenanalyse den höheren Anpassungsaufwand der SSW berücksichtigen. Über die Gesamtenlebenszyklus einer Software gesehen, entstehen beim Einsatz der Standardsoftware Kostenvorteile, da die Optimierungskosten, Wartungskosten und Überarbeitungskosten wesentlich ökonomischer anfallen als bei der Individualsoftware.

Wettbewerbsvorteile

Kritiker sind der Meinung, dass mit dem Einsatz der SSW, für das Unternehmen keine Wettbewerbsvorteile entstehen, da die Software einem breiten Kundenkreis zur Verfügung steht. „ Gerade bei komplexen Standardsoftwareprodukten ist dem entgegenzuhalten, dass nicht die Software an sich, sondern die mit der Software realisierten Geschäftsprozesse Möglichkeiten zu Wettbewerbsdifferenzierung schaffen[17].Insgesamt kann man davon ausgehen, dass durch den Einsatz der SSW über die gesamte Nutzungsdauer, eine größere Flexibilität gegeben ist als bei der Individualsoftware, da der Rahmen eine Anpassungsmöglichkeit größer ist.

Zeit

Standardsoftwarelösungen sind in der Regel sofort verfügbar und können daher erheblich schneller eingeführt und bereitgestellt werden, als Individualsoftware. Dies ist in zweierlei Hinsicht Vorteilhaft: Erstens entseht ein Zeitraum mit Einnahmenerwartungen, in der die Individualsoftware noch nicht existiert. Zweiten kann man durch die schnellere Inbetriebnahme der Standardlösung mögliche Wettbewerbsvorteile generieren[18]. Trotzdem sollte der Zeitaufwand bei der Auswahl und Einführung von SSW nicht unterschätzt werden, den gerade in der Einführungsphase ist mit Anpassungen zu rechnen, die in erster Linie verschiedene unternehmensspezifische Parametereingestellungen betreffen.[19] Auch wenn die Standardsoftware nicht sofort einsetzbar ist, so kann man immerhin von großen Zeitvorteilen ausgehen, die mit dem Wegfall der zeitaufwendigen Phase der Programmcodeerstellung zusammenhängt.

Qualität

Unter Softwarequalität versteht man, eine möglichst große Übereinstimmung zwischen den Merkmalausprägungen der Software und der individuellen Bedürfnisstruktur des Entscheidungsträgers[20]. Qualität ist eine subjektive Größe, die sich an Hand von einigen Kriterien, wie Anpassbarkeit, Funktionalität, Robustheit, Flexibilität beschreiben lässt. Was die Anpassbarkeit anbelangt, sind die Standardsoftwareprodukte auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Anwendern ausgerichtet. Auch bezüglich der Funktonalität ist die Anwendung der SSW universeller als die Individualsoftware, da ein erheblich weiterer Bereich abgedeckt werden kann[21]. Auf der Robustheitsskala oder Störanfälligkeitsskala ist die Standardsoftware ebenfalls der Individuallösung eine Nasenlänge voraus, denn die SSW ist bereits praxiserprobt und hat im Zuge der Weiterentwicklung eine gewissen „Reife“ erreicht.

Die Flexibilität spiegelt sich in der Portabilität und Adaptionsfähigkeit einer Software wieder. SSW ist nicht an einer bestimmten Hardware gebunden, daher weist sie einen höheren Grad an Flexibilität auf.

3. Das abgeleitete Vorgehensmodell zur Auswahl von Standardsoftware

Seitdem die ersten Standardsoftwareprogramme zu Produktion ausgereift sind, wurden mehrere Modelle entwickelt, um die richtige Software auszuwählen. Gegenwärtig existieren mehr als ein Dutzend dieser Modelle, die zur Identifikation der richtigen Software eingesetzt werden können. Die Vorgehensweise bei den meisten Modellen, ist im Großen und Ganzen ziemlich identisch. Einer der aktuelleren methodischen Ansätze zur Auswahl von Standardsoftware, ist das von Herrn Norbert Gronau aufgezeigte Vorgehensweise, aus dem Jahre 2001. Gronau geht bei seiner erstellten Methodik von einem Projektphasenmodell aus. Ein Phasemodell, beschreibt eine Folge von Aktivitäten mit Abschnittsgrenzen, an denen ein bedeutsamer Wandel im Charakter der Aufgaben stattfindet[22].

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Phasenmodel nach Gronau[23]

Nach dem gronauschen Phasenmodell (Abbildung 3) zuurteilen, dauert die Auswahl erfahrungsgemäß, von der Zieldefinition bis zu Unterschrift mindestens vier Monate. Auch andere Modelle zur Auswahl von Software sind in ähnlicher Weise aufgebaut. Lediglich gibt es unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Einteilungsbreite und bezüglich der verwendeten Methoden. Zum Beispiel unterteilt Herr Lang sein 1989 vorgestelltes Model in zehn verschiedene Phase, diese Vorgehensweise umfaßt die Auswahl und Einführung von Standardsoftwarelösungen für unterschiedliche kommerzielle Anwendung.

Einen etwas anderen Strukturierungsansatz verfolgen Hamacher/Pape in ihrem Buch „Effiziente PPS- Einführung“, hier wird als erster Schritt, auf die Installation eines Projektmanagements großen Wert gelegt. Die Softwareauswahl und Einführung betrachten Hamacher/Pape als Veränderung eines soziotechnischen Systems. Daher wird einem Organisation- und Mitarbeiterbezogenen Ansatz der Vorzug gegenüber einer technikzentrierten Implementierung gewährt[24].

Die meisten existierenden Auswahlverfahren beziehen sich jedoch auf ein bestimmtes Software- System, zum Beispiel auf die Auswahl von Warenwirtschaftssysteme, PPS- Systeme, Handelssysteme, etc.. Trotzdem sind die entwickelten Modelle prinzipiell auch für andere Softwarepakete verwendbar. Eine spezielle Vorgehensweise, die Allgemein auf die Auswahl von Standardsoftware zugeschnitten wäre und effiziente Methoden in sich vereinen würde, ist eher selten anzutreffen.

In Anbetracht dieser Tatsache und in Anlehnung der vorhandenen Vorgehensweisen und eingesetzten Methoden, kann ein allgemein gültiges Modell abgeleitet werden. Dieses Modell konzentriert sich nicht etwa auf das Auswahlverfahren eines bestimmten Software- Systems (z. B. Textbearbeitungssoftware)[25], sondern kann allgemein für unterschiedliche Standardsoftwarelösungen verwendet werden. Nachfolgend wird das abgeleitete Modell zur Identifikation von Standardsoftware, die einzelnen Schritte und deren Inhalte kurz erläutert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Abgeleitetes Modell zur Auswahl von Standardsoftware [26]

Bei den vorbereitenden Maßnahmen wird vielfach ein Projektteam zusammengestellt und alle Fragen bezüglich Kosten-, Kapazität-, Termin- und organisatorische Risiken geklärt.

Als nächster Schritt wird auf die Notwendigkeit, einer formalen Zieldefinition zur Orientierung bei Entscheidungen innerhalb der Projektlaufzeit hingewiesen. Generell wird als Ziel eine technische- und organisatorische Verbesserung und eine Verbesserung der Wettbewerbsposition definiert. „ Die Zieldefinition steckt Parameter und Prämisse ab, unter denen die Auswahl stattfindet[27].

Im Rahmen der Unternehmensanalyse wird das Unternehmensprofil erstellt, der Anwendungsumfang der IT im Unternehmen bestimmt und darauf basierend eine Schwachstellenanalyse durchgeführt. Der wesentliche Baustein für die Auswahl von Standardsoftware stellt die Anforderungsspezifikation dar. „ Anforderungen sind extern

beobachtbare Charakteristika eines gewünschten Systems[28] Die Anforderungsanalyse wird auch als Basis des Auswahlprozesses angesehen, durch die eine objektive Betrachtung der verschiedenen Softwarelösungen entsteht. Die Anforderungen an der gewünschten Software, bestehen im Wesentlichen aus der technischen –und der funktionalen Anforderung. Die Softwareauswahl im engeren Sinne beginnt mit der Anbieterauswahl oder Marktanalyse genannt, die aus der Anforderungsanalyse gewonnenen Erkenntnisse dienen dabei als Hilfestellung. Schließlich wird in der Entscheidungsphase mit Hilfe verschiedene Methoden, die Wahl für eine bestimmte Software getroffen.

Neben den anderen Phasen, gilt der Formulierung der Ziele einen hohen Stellenwert beizumessen, denn sie verkörpern die eigentliche Grundlage für die geplante Beschaffung und dienen zur Orientierung während des Projektes und zur Projektkontrolle nach Abschluss des Projektes. Leider kann die vorliegende Arbeit nicht näher auf die Zieldefinition eingehen, vielmehr beschäftigt sich die Seminararbeit mit dem Einsatz verschiedner Methoden bei der Softwareauswahl, daher wird eine optimale und individuelle Zieldefinition vorrausgesetzt.

So wird nachfolgend nur auf die angewendeten Methoden zur Analyse des Unternehmens, Methoden der Anforderungsanalyse, Methoden der Marktanalyse und Methoden bei der Auswahlentscheidung näher eingegangen.

3.1 Methoden der Ist- Aufnahme

In Anbetracht der Komplexität des Software- Auswahlverfahrens, ist es von zentraler Bedeutung eine Ist- Analyse des Unternehmens durchzuführen. Ziel dieser Aufnahme liegt in der Erfassung der organisatorischen- und Informationstechnischen Ist- Zustandes und in der Erkennung von Schwächen sowie in der Identifikation vorhandener Stärken [29]. Zum anderen fließen die Ergebnisse der Ist- Analyse des Unternehmens in die Definition von Anforderungsprofilen zur Spezifikation der zukünftigen Standardsoftware ein[30]. Die Ist- Aufnahme sollte nicht zu detailliert durchgeführt werden, da sich die Unternehmen organisatorisch über die Projektlaufzeit weiterentwickeln und die Wartung der Dokumentation mit erheblichem Aufwand verbunden sein kann[31]. Die Methode zur Bestimmung der Ist- Situation besteht aus zwei Stufen. In der ersten Stufe werden alle benötigten Angaben über das Unternehmen gesammelt und in der zweiten Stufen abschließend ausgewertet.

3.1.1 Fachliche Ist- Aufnahme

Zur Bestimmung der Ist- Situation des Unternehmens existieren eine Reihe Erhebungstechniken, neben Dokumentenstudien , haben sich vor allem Interviews mit Fachexperten und Mitarbeitern bewährt. Wenngleich derartige Interviews stark subjektiven Charakter haben, dennoch können sie wesentlich zur Aufdeckung von Schwachstellen und zur Entwicklung konkreter Verbesserungsmaßnahmen dienen[32]. Im Wesentlichen werden die Interviews bezogen auf Teilprozesse durchgeführt, dabei sollten auf folgenden Fragen eine Antwort gefunden werden:

- Wie sehen die grundsätzlichen Prozeßabläufe aus?
- Welche wesentlichen Prozeßvarianten existieren?
- Welche Hard und Software ist momentan im Einsatz?
- Wo sind die Einsatzbereiche der IT im Unternehmen?
- Wie groß ist der Umfang der IT im Unternehmen?
- Welche organisatorischen Stärken/Schwächen existieren aus Sicht der Experten und Mitarbeiter?
- Welche Schnittstellen zu anderen Prozessen existieren?[33]

Der Fokus bei den Interviews sollte auf die vorhandenen Anforderungen und den Stärken und Schwächen der Prozesse im Unternehmen gelegt werden. Im Anschluß werden die gewonnenen Daten aus der Ist- Aufnahme an Hand einer Bewertungsmethode profiliert.

3.1.2 Bewertung des Ist- Zustandes durch Stärken/Schwächen Profile

Ziel dieser Bewertungsmethode ist es, die gewonnenen Informationen aus der Ist- Aufnahme nicht unreflektiert in die Anforderungsanalyse (3. Phase) einfließen zu lassen. Hier sollen Schwächen und Stärken vor dem Hintergrund der grundsätzlich bestehenden organisatorischen und technischen Gestaltungsmöglichkeiten bewertet werden (Abbildung 5).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Beispiel eines Stärken/Schwächen Profils[34]

Dazu werden die Stärken bzw. Schwächen prozessbezogen aufgelistet und mit Hilfe einer Ordinalskala gewichtet. Die Ordinalskala unterscheidet bei der Bewertung eines Kriteriums in Größer-/Kleiner-/ Gleich- Relationen und bestimmt somit die Rangfolge der bewerteten Alternativen[35]. Die Bewertungsskala kann zum Beispiel in vier Stufen eingeteilt werden (Abbildung 5). Zusätzlich kann man die gewonnenen Erkenntnisse aus den Interviews in die Bewertung mit einfließen lassen und so die Bewertung nachhaltig ergänzen.

Durch die Aggregation der ermittelten Stärken und Schwächen je Teilbereich lassen sich Stärken- /Schwächeprofile erstellen, die eine komprimierte Darstellung der Bewertung der Ist- Situation erlauben [36] “ Nach dem gleichen Prinzip können mehrere Profile verschiedener Unternehmensteile in einem Diagramm zusammengefaßt werden und transparenter Gegenübergestellt werden.

Nach der Analyse und Ermittlung der Defizite im Unternehmen, können Anforderungen an die zukünftige Standardsoftware formuliert werden. Um diese Anforderungen zu konkretisieren, sollte man ebenfalls methodisch vorgehen.

3.2 Methoden der Anforderungsanalyse

Basis des gesamten Software- Auswahlprozesses ist eine fachliche und technische Anforderungsanalyse[37].

Die fachliche Anforderungsanalyse beinhaltet, die notwendigen und gewünschten Funktionen der Standardsoftware. Dieser richtet sich daher an die Prozesse im Unternehmen bzw. an die Präferenzen der Anwender und sollte auch dementsprechend gegliedert sein. Die technische Anforderungsanalyse beschreibt unter anderem, die Eingliederung der Standardsoftware in die vorhandene bzw. geplante Informations- Technologiearchitektur des Unternehmens[38]. Hier werden die Anforderungen bezüglich der Datensicherheit, Datenschutz, notwendiger und erreichbarer Performance, Plattformen und Betriebsysteme analysiert.

Bei der technischen Anforderungsanalyse stellt sich die Frage, ob die Prozesse an das System angepaßt werden sollen oder umgekehrt[39]. Die Endscheidung über die Anpassung, hängt in erster Linie davon ab, in wieweit die Software Standardisiert ist. Somit besteht die wesentliche Aufgabe der gesamten Anforderungsanalyse darin, eine grobe Auswahl der geeigneten Systeme für das Unternehmen bzw. Anwender vorzubereiten[40].

Im Gegensatz zur der beschriebenen Vorgehensweise (Kapitel 3.0), wo die Anforderungen erst an Hand von Methoden konkretisiert werden müssen, erfolgt in der Praxis der Vergleich zwischen mehreren Softwareprodukten, nach bestimmten vorgegebenen Anforderungen.

So auch bei der Stiftung- Warentest, die neben anderen Produkten auch Softwarelösungen miteinander vergleicht. Die Anforderungen werden in einer Expertenrunde (auch Anbieter nehmen daran teil) festgelegt und dienen als Grundlage für die weitere Untersuchung. Das Untersuchungsprogramm der Stiftung- Warentest wird dann ins Rollen gebracht, wenn ein Verbraucherproblem vorliegt. Daraufhin wird die Marktsituation geprüft und ein Untersuchungsziel festgelegt. Die Untersuchung selbst, erfolgt üblicherweise mittels sechs Verbraucher, die auf diesem Gebiet „Laien“ sein müssen und mindestens drei voneinander unabhängigen Experten[41]. Basis des gesamten Testes, stellt ein Anforderungskatalog dar, der in Form von Halbstandardisierten Fragebögen den Anwendern zu Bewertung vorgelegt wird.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Beispiel einer Bewertung der Lernsoftware nach vorgegebenen Anforderungskriterien[42]

Auch das Auswertungsverfahren wird im Rahmen eines Fachbeirates (Expertenrunde), bestehend unter anderem aus den Anbietervertretern festgelegt (Abbildung 7). Die Zusammenstellung der Ergebnisse aus allen bewerteten Anforderungsgruppen, führt zum Gesamtergebnis der abschließend den Sieger krönt. Trotz einiger Unterschiede, kann man im Großen und Ganzen bei der Vorgehensweise der Stiftung- Warentest parallele zu dem abgeleiteten Modell erkennen.

Im Gegensatz zum Stiftung- Warentest, wo die einzelnen Softwarelösungen an Hand von vorgegebenen Anforderungskriterien miteinander verglichen werden, ist im Rahmen des abgeleiteten Modells (Kapitel 3.0) eine Konkretisierung der gewünschten Anforderungen erforderlich. Dabei wird mit Hilfe bestimmter Methoden ein Anforderungskatalog erstellt, der eine objektive Betrachtung verschiedener Softwarealternativen erlaubt. Zur Aufnahme und Bewertung der Anforderungen kann unter anderem die Methode der Verdichtung von Prioritäten, Use Cases, Conjoint- Analyse, die Moderationstechnik und die Bewertung nach KO– Kriterien eingesetzt werden. Nachfolgend werden drei Methoden detaillierter vorgestellt.

3.2.1 Methode der Verdichtung von Prioritäten

Die Methode der Verdichtung von Prioritäten kann in drei Arbeitsschritten unterteilt werden: Sammeln, Bewerten und Verdichten[43]. Zunächst werden Anforderungen gesammelt und nach Themengebieten (Funktionale -, Technische- Anforderungen) gegliedert. Die Aufnahme der Anforderungen erfolgt durch Interviews mit den prozessbeteiligten Mitarbeitern und dem Management, um deren Wünsche, aber auch die Schwachstellen im Unternehmen aufzunehmen. Eine anderen Variante wäre, die gesammelten Erkenntnisse aus der Unternehmensanalyse (Ist- Analyse), für die Verdichtung nach Prioritäten heranzuziehen.

Danach wird die Bewertung der Anforderungen, gemeinsam mit allen verantwortlichen Projektteilnehmern, nach ihrer Priorität vorgenommen. Unverzichtbare Anforderungen erhalten die Priorität- A, wichtiger aber nicht unverzichtbare erhalten die Priorität- B und alle anderen Anforderungen erhalten die Priorität- C[44]. Im weiteren Verlauf der Anforderungsbestimmung konzentriert man sich nur noch auf die A- Prioritäten, die übrigen Prioritäten werden nicht weiter berücksichtigt. Der so ermittelte Anforderungskatalog hat den Vorteil, daß bei der Erfüllung der Kriterien durch die Anbieter eine bessere Transparenz gegeben ist. Der erstellte Anforderungskatalog ist nicht nur eine Hilfe beim Auswahlprozeß, sondern es stellt auch eine wesentliche Bewertungsgrundlage für den Erfolg des SSW- Systems dar. Das dann implementierte Softwaresystem muß sich daran messen, in wieweit die Anfangs aufgestellten Anforderungen erfüllt worden sind.

3.2.2 Conjoint- Analyse

Die Conjoint- Analyse ist aufgrund der wissenschaftlichen Behandlung und dem umfangreichen Spektrum von Verfahrensvarianten, eines der bedeutendsten Marktforschungsinstrumente zur Messung von Präferenzen und zur Simulation von Kaufentscheidungen[45]. Im Rahmen der Softwareauswahl ist sie vor allem bei einer übersichtlichen Anzahl von Kriterien Anwendbar, die als wichtig für die Nutzer identifiziert wurden. So kann man mit Hilfe der Conjoint- Analyse, die Wichtigkeit einzelner Kriterien ermitteln, die eine gewünschte Software haben muß.

Das Verfahren findet zum Beispiel Anwendung, wenn es darum geht, eine Entscheidung über die Eigenschaften eines neuen Softwareproduktes zu fällen[46]. Oder ein sinnvoller Einsatz ergibt sich, wenn dem Anwender der Unterschied zwischen mehreren Alternativen unklar scheint. Ein vereinfachtes Beispiel soll zur Illustration der Vorgehensweise dienen. Tabelle- 1 zeigt eine Matrix mit zwei Dimensionen, die durch drei denkbare Ausprägung und zwei Möglichen Eigenschaften abgebildet ist. Hier werden die Befragten vor der Entscheidung gestellt, aus den drei Möglichen Softwareversionen und eine Zusatzsoftware, eine Auswahl zu treffen (Tabelle 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle1 : Beispiel einer Bewertung an Hand der Conjoint- Analyse

(Mögliche Softwarealternativen)

Den ausgewählten Befragten (Mitarbeiter, Management) wird nun die denkbare Alternativen zur Bewertung vorgelegt. Aus Vereinfachungsgründen haben die Befragten nur sechs verschiedene Alternativen zur Wahl. Bei mehr betrachteten Eigenschaften und mehr möglichen Ausprägungen kann die Zahl der Alternativen schnell unübersichtlich werden[47].

Mit Hilfe von Ratingskalen haben nun die Befragten die Möglichkeit die Alternativen zu bewerten. Die Skaleneinteilung kann zum Beispiel von 1- 6 gehen, wobei 6 die höchstmögliche Bewertung darstellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Bewertung der Softwarealternativen

Der Abbildung läßt sich entnehmen, daß die Befragten der Photoshop Version 6.0 in Kombination einer Zusatzsoftware (Image Reader 4.0), den größten Nutzen zuschreiben. Somit kann systematische analysiert werden, welche Anforderungen bzw. Kriterien für den Anwender wichtig sind.

Im Anschluss an die Conjoint- Analyse kann eine Bedarfsanalyse durchgeführt, um weitere Anforderungen zu ermitteln. Die Ergebnisse der Conjoint- Analyse, bestehend aus der Bedarfsanalyse und der Ermittlung der funktionalen Anforderungen, werden in einem fachlichen Anforderungskatalog zusammengefaßt und den Softwareanbietern zur Erstellung von Lösungsvorschlägen vorgelegt.

3.2.3 Die Moderationstechnik

Moderator kommt aus dem lateinischen und bedeutet „Lenker“. Moderatoren haben weniger die Aufgaben inhaltliche Beiträge zum Thema zu leisten, als vielmehr den Rahmen und Ablauf eines Gruppengespräches zu gestalten und am Ende der Diskussion effiziente Ergebnisse zu liefern [48] . Auch im Rahmen der Anforderungsanalyse können Gruppengespräche geführt werden, um die gewünschten Anforderungen deutlicher herauszukristallisieren, hier bietet sich der Einsatz der Moderationstechnik an. Oft sind Besprechungen im höchsten Grad ineffizient, da die Teilnehmer meist unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der gewünschten Anforderungen haben und auf diese bestehen. Oder die Teilnehmer entfernen sich im laufe der Besprechung immer weiter vom Ziel und stehen am Ende der Veranstaltung ohne konkrete Anforderungen da. Damit die Teilnehmer sich am Ende der Besprechung auf die notwendigsten Anforderungen einigen und der zeitliche Rahmen nicht zu sehr strapaziert wird, wendet der Moderator bestimmte Kreativitätstechniken an. Unter anderem hat sich die 635 Methode, Brainstorming und die Dialogmethode bewährt. Ziel dieser Kreativitätstechniken besteht darin, innerhalb kürzester Zeit möglichst viele Ideen zu generieren, die anschließend durch den Moderator zusammengefasst und bewertet werden.

Beim Brainstorming können alle Teilnehmer sich ungehemmt äußern, der Moderator hat die Aufgabe alle Ideen zu notieren und zu visualisieren, seien diese noch so trivial. Die 635 Methode gewährt jedem der 6 Teilnehmer, fünf Minuten Zeit um drei Ideen auf einem Blattpapier zu schreiben, denn der Moderator später einsammelt und auswertet. Bei der Dialogtechnik bekommt jeder Redner, der Reihe nach eine bestimmte Gesprächszeit, die eingehalten werden muß. Nach der ersten Gesprächsrunde können sich die Teilnehmer bei Bedarf, noch mal der Reihe nach äußern. Zum Schluß der Besprechung fasst der Moderator die Ergebnisse zusammen und führt gemeinsam mit den Teilnehmer eine Einigung über die wesentlichen Anforderungen herbei. Somit werden aus der Bewertung der Moderationsmethode, die Anforderungen an die gewünschte Standardsoftware ersichtlich.

Die gesammelten Anforderungskriterien dienen anschließend- in der Phase der Marktanalyse, als Identifikationshilfe bei der Grobauswahl der Anbieter bzw. Systeme. Da eine systematische Marktübersicht nur dann Möglich ist, wenn die erstellten Anforderungskriterien den Systemspezifikationen der Anbieter gegenübergestellt werden.

3.3 Methoden der Marktanalyse (Anbieterauswahl)

Der Kern der Marktanalyse liegt in der Möglichkeit einen umfassenden Überblick über Softwaresysteme zu bekommen und in der Erfassung der wesentlichen potentiellen Anbieter[49]. Einerseits ergattert man durch die Marktanalyse Kenntnisse über verfügbare Standardlösungen am Markt und anderseits können trennscharfe Unterscheidung zwischen potentiellen geeigneten und eher ungeeigneten Systemen vorgenommen werden. Hier zeigt es sich also, ob tatsächlich ein Angebot existiert, die den gestellten Anforderungen in etwa entspricht. Daher ist das Ziel der Marktanalyse, aus der unübersichtlichen Zahl der Systeme, eine Reduzierung auf solche Softwarelösungen zu erreichen, die den funktionalen Anforderungen der zukünftigen Software entsprechen. „ Hierfür muß auf die funktionale Schwerpunkte der Anforderungsanalyse auf hohem Niveau zurückgegriffen werden[50].

Um den Anbietermarkt zu analysieren, bieten sich zu Identifikation der Softwaresysteme eine Vielzahl von Informationsquellen an, die im Folgenden aufgeführt werden:

- Marktstudien
- Fachzeitschriften und Fachliteratur
- Ausschreibungen
- Messebesuche
- Softwarekataloge
- Unternehmensberater

Die genannten Informationsquellen liefern neben relevante Systeme oftmals mehrere hundert nicht geeignete Lösungen. Daher sollte das Projektteam nach einer ersten Grobanalyse, eine radikale Beschränkung auf solche Systeme vornehmen, die eine grundsätzliche Eignung versprechen[51]. Sofort ersichtliche Ausschlußkriterien ergeben sich bei der Betrachtung allgemeine Informationen über den Anbieter. Nach der Durchführung einer Grobanalyse bleiben meist 20- 30 Anbieter übrig[52]. Die Eignung der verbleibenden Softwareware- Anbieter, kann im weiteren Verlauf der Marktanalyse, an Hand der nachfolgenden Methoden geprüft werden.

3.3.1 Marktübersicht mit dem „IT- Matchmaker“

Im Hinblick auf die enorme Zahl der Systemalternativen und deren aufwendige Bewertung, hat sich eine Internetplattform zur herstellerneutralen Standardsoftwareauswahl etabliert. Die von der Travarit GmbH bereitgestellte Plattform (www.it-matchmaker.com), bietet neben einer internetbasierten, umfassenden Übersicht marktführenden Standardsoftwarelösungen, einen effizienten Durchführungswerkzeug durch den gesamten Auswahlprozess der SSW [53] . Ziel dieser Internetplattform ist es, die relevanten Standardsoftwaresysteme zu identifizieren und nach den Anforderungsmerkmalen des Anwenders, eine Reduktion auf die bestgeeigneten 3 bis 5 Systeme zu erreichen. Außerdem erlaubt es die individuelle Definition von Anforderungen und den automatischen, objektiven Abgleich mit den bestmöglichen Anbietern. „ Das Prinzip des IT-Matchmaking basiert auf detaillierten Checklisten, die je nach Einsatzbereich bis zu 1.700 Kriterien zur Technologie und Funktionalität von Software-Lösungen umfassen[54].

Im Rahmen der Marktanalyse kann der IT- Matchmaker , nach Eingabe der Anforderungsmerkmale, eine Grobauswahl der potenziell geeigneten Systeme durchführen. Dazu wird ein genauer Vergleich zwischen dem Anforderungsprofil des Anwenders und dem in der Datenbank hinterlegten Leistungsprofile des Anbieters erstellt. „Die Auswertungen können sowohl bezogen auf das gesamte Anforderungsprofil durchgeführt als auch hinsichtlich der unterschiedlichen Aufgabenbereiche und Gewichtungsklassen differenziert betrachtet werden [55] . Je nach Erfüllungsgrad der Anbietersysteme, werden die Ergebnisse als Ranglisten ausgegeben. Aus den Ranglisten werden die jeweiligen Anbieter und deren speziellen Leistungsprofile ersichtlich. Basierend auf Rangfolge der besten Anbieter, kann eine kleine Auswahl an Softwaresysteme selektiert werden, die im weiteren Auswahlwahlverfahren berücksichtigt werden kann.

3.3.2 Anbieterbefragung und Präsentation

Ziel der Befragungsmethode und Präsentationsmethode ist es, aus einer Gruppe vorausgewählten Anbieter eine verbleibende Restgruppe von ca[56]. drei Systemen zu selektieren und deren Leistungsmerkmale mit den gestellten Anforderungen gegenüberzustellen.

Zunächst wird unter Berücksichtigung der aufgestellten Hauptanforderungen, eine ersten Grobanalyse und Bewertung der potentiellen Anbieter durch KO- Kriterien durchgeführt. Diese Grobevaluation selektiert alle Anbieter die keine ausreichende Erfüllung der Mindestanforderungen bieten. Nach der Grobevaluation ist der Kreis der potentiellen Anbieter enger gezogen wurde. Nun ist es Sinnvoll die Systeme mit Hilfe der Befragungsmethode und die Präsentationsmethode, einem direkten Vergleich zu unterziehen. Die Befragung der Restgruppe wird in der Regel schriftlich durchgeführt. Die schriftliche Befragung hat den Vorteil, daß die Antworten der Anbieter dokumentiert und ausgewertet werden kann. Die Befragung konzentriert sich aus rationalen Gesichtspunkten auf die wichtigsten Anforderungen.

Hauptsächlich enthält die Befragung, eine kurze Beschreibung des Unternehmens, Informationen über die gegenwärtig benutzte Hard- und Software, eine zeitliche Abgrenzung und Angaben über die wichtigsten Geschäftsprozesse, die durch die neue Software abzudecken sind. Zudem sollte der Anbieter bezüglich der Lizenzkosten, Schulungskosten, Installationskosten befragt werden. Nach eintreffen der Anbieterantworten werden diese, durch systematische Gegenüberstellung an Hand von Auswertungstabellen gründlich miteinander verglichen und nach einer vorgegebenen Anforderungsgrundlage bewertet. Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, könnte sich die Anbieterbefragung auf die folgenden wichtigen Kriterien beziehen:

Kostenaspekte

- Zahl der insgesamt installierten Benutzerlizenzen (Lizenzkosten)
- Kosten der Erstinstallation der Software
- Schulungskosten für die neue SSW
- Kosten für den Abschluss eines Servicevertrages
- Kosten für die Wartung und Instandhaltung

Technische Aspekte

- Oberflächenergonomie (Anpassbarkeit der Software an die Fähigkeiten der Nutzer)
- Benutzerführung
- Performance (Geschwindigkeit)
- Parametrisierbarkeit (Einstellbarkeit)

Funktionale Leistungsaspekte

- Systemunabhängigkeit
- Effizienz / Leistung
- Qualität der Software
- Betriebssicherheit
- Kompatibilität/ Portabilität
- Benutzerfreundlichkeit
- Robustheit/ Zuverlässigkeit

Organisatorische Aspekte

- Anpassungsfähigkeit/ Wartbarkeit
- Einsatzdauer

Ziel der genannten Kriterien kann nur eine erste Orientierung sein. Auf dieser Grundlage können Unternehmer und Anwender eigene, funktionale Kriterien ergänzen und eine individuelle Liste der für sie relevanten Kriterien ausarbeiten.

Durch die tabellarische Gegenüberstellung der potentiellen Anbieter wird ersichtlich, daß nur eine geringe Anzahl der Systeme den gestellten Anforderungen entsprechen. Aus der Mitte dieser Anbieter, werden die drei besten Alternativen herausgefiltert und mit den spezifischen Stammdaten und Prozessen des Unternehmens konfrontiert. Resultierend aus diesen Informationen, sollen die Anbieter in einer Präsentation die Passgenauigkeit ihrer Softwarelösung mit den Anforderungen des Unternehmens visualisieren. Wichtig ist bei der Präsentation, daß alle durch die Installation im Unternehmen betroffen Bereichsleiter, während der Präsentation anwesend sind. Ebenso entscheidend ist auch der Eindruck der zukünftigen Benutzer der Software, denn sie müssen später mit der Software arbeiten.

Nach der Präsentation hat nun der Anwender bzw. das Unternehmen Zeit, unter Berücksichtigung der qualitativen und quantitativen Gesichtspunkten, eine detaillierte Analyse der verbleibenden Anbieter durchzuführen, um sich dann endgültig für die ein oder andere Softwarelösung zu entscheiden.

3.4 Methoden bei der Auswahlentscheidung

Bei der Auswahl von Standardsoftwarelösungen steht die Verbesserung der Abwicklung der Prozesse im Vordergrund des Handelns, dennoch unterliegt die Softwareauswahl dem Zwang der ökonomischen Rechtfertigung[57]. Deshalb sollte bei der Auswahlentscheidung und Einführung einer Standardsoftware, auch die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eine gewichtete Rolle spielen. Das heißt, dass der Anwender parallel zur Analyse der qualitativen Vorteile, eine effiziente Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Software vornehmen sollte. Der Anwender muss daher die qualitativen Nutzeffekte und die Wirtschaftlichkeitsaspekte der Software in einem Verbund sehen. Die monetären Effekte werden hierbei mit einer klassischen Methode aus der dynamischen Investitionsrechnung betrachtet und parallel werden die nicht-monetären (qualitativen) Aspekte mit Hilfe der Nutzwertanalyse bewertet. Eine einseitige Betrachtung bei der Softwareentscheidung, welche auf rein wirtschaftliche oder rein qualitative Vorteile fokussiert ist, wäre in der Praxis beschränkt Möglich. Nur eine kombinierte Sichtweise, bestehend aus den zwei genannten Aspekten, garantiert die Identifikation der bestmöglichen Alternative für den Anwender.

3.4.1 Bewertung der qualitativen Faktoren durch die Nutzwertanalyse

In der Auswahlentscheidungsphase müssen die gesammelten Detailinformationen über die einzelnen Softwaresysteme, einer quantitativen Bewertung unterzogen werden. Hier bietet sich die Nutzwertanalyse an. Die Nutzwertanalyse ist eine Methodik zur Ableitung einer optimalen Ordnung von Softwarealternativen auf der Basis des Nutzkonzeptes[58].

Bei der Nutzwertanalyse wird basierend auf einem gewichteten Kriterienkatalogs, die Kriterienerfüllung der einzelnen Softwareprojekte erhoben, je Kriterium in eine Punktzahl überführt und zu einem Gesamtnutzwert aggregiert[59]. Die Softwarealternative mit dem höchsten Nutzwert ist die vorteilhaftesten.

1. Schritt

Zunächst werden die einzelnen Informationen über die Software einer Bewertung unterzogen und je nach Erfüllungsgrad pro Einzelkriterium in Noten überführt. Im Idealfall wird die bestmögliche Note(1) vergeben. Die Note (1) bedeutet, daß die Leistungsmerkmale der Software exakt der maximalen Zielerfüllung der Anforderungen entsprechen. Im Falle der Nichterfüllung der Anforderung, wird die niedrigste Note (Null Wert) vergeben. Wenn Kriterien teilweise erfüllt werden, wird die Note (0,5) vergeben.

2. Schritt

Parallel zur Aufnahme der Anforderungskriterien der Software, wird für die Bewertung der Kriterien eine Gewichtung festgesetzt. Die Gewichtung der Kriterien ist erforderlich, da die einzelnen Kriterien einen unterschiedlichen Beitrag zur Zielerreichung leisten und somit eine unterschiedliche Bedeutung für den Anwender besitzen.

3. Schritt

Abschließend werden die benoteten Kriterien mit der festgesetzten Gewichtung multipliziert, das Ergebnis zeigt den absoluten Erfüllungsgrad (Nutzwert) der einzelnen Kriterien.

4. Schritt

Die Addition der Nutzwerte je Kriteriengruppe, weist als Ergebnis den Gesamtnutzwert der Software aus (Wertsynthese). Die Softwarelösung mit dem höchsten Gesamtnutzwert, ist die vorteilhafteste Alternative.

Zur Abschwächung der Subjektivität der Nutzwertanalyse wird mit Hilfe einer Sensibilitätsanalyse die Stabilität der Präferenzreihenfolge der Systemalternativen bei einer Variation der Bewertungsgewichte geprüft [60] “. Ändert sich die Reihenfolge der Softwarealternativen bei geringer Variation der Gewichtungsfaktoren, ist das Ergebnis nicht stabil. Daher kann angenommen werden, dass der Nutzwertunterschied zwischen den verschiednen Alternativen kleiner ist, als angenommen[61].

3.4.2 Bewertung der quantitativen Faktoren von SSW mit der Kapitalwertmethode

Wie schon Eingangs im Kapitel (3.4) erwähnt, führt nur eine gemeinsame Betrachtung der qualitativen und quantitativen Aspekte einer Software zur optimalen Auswahlentscheidung.

Nach der Bewertung der qualitativen Aspekte im Kapitel (3.4.1), sollte nun eine ökonomische Betrachtung folgen. Zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Standardsoftware, eignet sich die dynamische Investitionsrechnung, allen voran die Kapitalwertmethode. „ Die Kapitalwertmethode dient zur Beurteilung von Investitionsalternativen hinsichtlich der monetären Zielgröße Kapitalwert [62] “. Die Kapitalwertmethode geht von einem vollkommenden Markt aus, es ist daher die Summe aller auf einem Zeitpunkt ab- bzw. aufgezinsten Ein- und Auszahlungen , die durch die Realisation eines Softwareprojektes verursacht werden[63]. Grundsätzlich lohnt sich die Investition in einem Softwareprojekt, wenn der Kapitalwert des Softwareprojektes größer ist als Null. Bei der Auswahl zwischen mehreren Softwareprojekten, ist die Softwareinvestition mit dem höchsten Kapitalwert am vorteilhaftesten. Die Kosten, die bei der Bewertung der Kapitalwerte berücksichtigt werden, können sich aus den folgenden Einzelkosten zusammensetzen:

- Betriebskosten der Software
- Lizenzkosten
- Installationskosten der SSW
- Wartungskosten
- Schulungskosten
- Kosten für neue Medien und Verbrauchermaterial
- Reparaturkosten und Beratungskosten

Maßgebend bei der Berechnung des Kapitalwertes einer Softwareinvestition ist auch die gesamte Nutzungsdauer der Software.

Meist ist die Investition in einem Softwareprojekt mit Unsicherheiten verbunden, um diese Unsicherheit zu bewerten, wird im Anschluss an die Kapitalwertmethode, die Szenariotechnik angewendet. Bei der Szenariotechnik werden die Kapitalwerte der Softwareprojekte bei unterschiedlichen Umweltszenarien bewertet. Somit können die Softwareinvestitionen nach den drei möglichen Umweltbedingungen in Augenschein genommen werden. Die drei Umweltszenarien sind: das Best- Case- Szenario, das Real- Case- Szenario und nach das Worst- Case- Szenario.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Softwarealternativen unter Berücksichtigung alternativer Szenarien.

Die Abbildung- 7 zeigt vier Systeme, die nach den möglichen Umweltszenarien miteinander verglichen werden. Im vorliegenden Fall ist die Investition in dem „ System 2“ ökonomisch am vorteilhaftesten ist. „ System 2“ weist den höchsten Kapitalwert auf und ist den anderen Mitbewerbern bezüglich der möglichen Umweltrisiken deutlich überlegen. Die Entscheidung der Softwareprojektgruppen sollte in dem aufgeführten Beispiel nicht all zu schwer fallen, dennoch ist eine zusammenhängende Bewertung der quantitativen und qualitativen Aspekte einer Software unabdingbar.

Visualisierung der Bewertung

Um die Gesamtbewertung objektiver veranschaulichen zu können, werden sogenannte Polaritätsprofile eingesetzt. Das Polaritätsprofil (Radarchart) ist als Bewertungshilfe und Enscheidungshilfsmittel Relativ gut geeignet. Polaritätsprofile können skalierbare Eigenschaften von beliebigen Objekten veranschaulichen. Sie ermöglichen eine übersichtliche, objektive und vor allem eine einfache Vergleichsmöglichkeit zwischen verschiedenen Softwarelösungen. Die Polaritätsprofile die meist in Form von Polarkoordinaten aufgebaut sind, können eine Vielzahl von Eigenschaften gleichzeitig abbilden. Die Eigenschaften können an Hand skalierbare Strecken, welche strahlenförmig um ein Zentrum angeordnet sind, visualisiert werden[64]. Je nach Erfüllungsgrad der Eigenschaft im Vergleich zu den gestellten Anforderungen (Kapitel 3.2), wird der Strahl kürzer oder länger gezeichnet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: Beispiel eines Idealen Polaritätsprofils Abbildung 9: Polaritätsprofil einer Softwarealternative[65]

Der Anwender kann an Hand der gewonnenen Daten aus der Anforderungsanalyse, eine genaue Abbildung der Idealsoftware (Abbildung 8), in Form eines Polaritätsprofils erstellen. Softwarealternativen können sich daran messen, in wie weit sie von der Idealform abweichen.

Je nach dem welche Softwarelösung die Polaritätsprofile der Idealsoftware am ähnlichsten ist, kann dann bevorzugt behandelt werden.

[...]


[1] Schütte, R. Erfolgreiche Geschäftsprozesse durch Warenwirtschaftssysteme, 2. Auflage, Berlin 2004, S. 23

[2] Vgl. Schütte, R., 2004, 2. Auflage, S.23

[3] Vering. Oliver, Berlin 2002, S. 20

[4] Vgl. Beer, Thomas, Informationstechnologie (Grundlagen), Bodenheim 2004, S.90

[5] Vgl. Beer, Thomas, Bodenheim 2004, S.92

[6] Berr, Thomas, 2004, S. 92

[7] Wellmeyer, Heike, 2000, S. 2

[8] Vgl. Vering, Oliver, 2002, S. 27

[9] Vgl. Schütte, R/ Vering, O./ Wiese, J./Erfolgreiche Geschäftsprozesse durch Warenwirtschaftssysteme, 1. Auflage, Berlin 2000, S. 33

[10] Vgl. Wellmeyer, Heike 2000, S. 4

[11] Gronau, Norbert, Industrielle Standardsoftware (Auswahl Und Einführung), München 2001, S. 13

[12] Vgl. Gronau, Norbert, Industrielle Standardsoftware, Oldenburg 2001, S. 13

[13] Vgl. Schütte, Reinhard, 2004, S.17

[14] Gronau, Norbert, Industrielle Standardsoftware, München 2001, S. 14

[15] Vgl. Schütte, R, 2004, S.23

[16] Vgl. Vering ,Oliver, 2002, S.29

[17] Vering, Oliver, 2002, S. 32

[18] Vgl. Wellmeyer, Heike, Standardsoftware versus Individualsoftware, FFM 2000, S. 5

[19] Vgl. Gronau, Norbert, 2001, S. 18f

[20] Vgl. Bächle Michael, Qualitätsmanagement der Softwareentwicklung, Wiesbaden 1996, S.31

[21] Vgl. Gronau ,Norbert, 2001, S. 18

[22] Vgl. Stein, Torsten, PPS- Systeme und organisatorische Veränderungen, Heildelberg1996, S. 69

[23] Vgl. Gronau, Norbert, 2001, S. 101

[24] Vgl. Stein, Torsten, 1996, S. 75

[25] Eine Übersicht der Klassifizierung von Software- Systeme finden Sie im Anhang

[26] Die beschriebene Vorgehensweise ist eine Eigenentwicklung, die auf bereits vorhandenen Modelle in der Literatur basiert. Als Grundlage wurden das 10- Phasen Modell von Herrn Lang [1989], das Auswahlmodell von Herrn Gronau [2001] und die Vorgehensweise von Herrn Vering [2002] benutzt.

[27] Bange, Carsten, Software- Auswahl, 2002, S. 13

[28] Vgl. Gronau, 2001, S. 111

[29] Vgl. Vering, 2002, S.175

[30] Vgl. Berlak, Joachim, Methodik zur strukturierten Auswahl von Auftragsabwicklungssystemen, 2003, S.98

[31] Vgl. Lang, Gert, Auswahl von Standard- Applikation- Software, 1989, S. 19

[32] Vgl. Vering, Oliver, 2002, S.189

[33] Vgl. Vering, Oliver, 2002, S.189

[34] Vgl. Vering. Oliver , 2002, S. 197

[35] Vgl. Schreiber, Josef, Beschaffung von Informatikmitteln, Hamburg 2000, S.162

[36] Vering, Oliver, 2002, S. 197

[37] Vgl. Bange, Carsten, 2003. S. 17

[38] Vgl. Gronau, 2001, S.113

[39] Vgl. Bange Carsten, 2003, S.17

[40] Vgl. Gronau, 2001, S.112

[41] Vgl. Stiftung- Warentest, Untersuchung von Lernprogrammen, Test im Heft 11/ Ausgabejahr 2003 , S.37

[42] Vgl. Stiftung- Warentest, Untersuchung von Lernprogrammen, Test im Heft 11/ Ausgabejahr 2003, S. 37f

[43] Vgl. Gronau, 2001, S. 123

[44] Vgl. Gronau, 2001, S. 124

[45] Vgl. Prof. Dr. Klaus Backhaus in: Brzoska, Lars Die Conjoint -Analyse als Instrument zur Prognose von Preisreaktionen, Hamburg 2003

[46] Vgl. Olbrich, Reiner, Marktforschung und Käuferverhalten, Hagen 2003, S. 64

[47] Vgl. Olbrich, Reiner, Marktforschung und Käuferverhalten, Hagen 2003, S. 6

[48] Vgl. Augustin, Conrad, Leitfaden für die Anforderungsanalyse, Teil 2, FFM 2002, S.65

[49] Vgl. Lang, Gert, 1989, S. 82

[50] Bange, Carsten, 2004, S. 21

[51] Vgl. Vering, Oliver, 2002, S. 214

[52] Vgl. Bange, Carsten, 2004, S. 21

[53] Vgl. Schütte/ Vering, Heidelberg 2004, S. 109f

[54] URL: http://www.it-matchmaker.de/ (Zugriff am 08.12.2004 um 13:00 Uhr)

[55] Schütte/Vering, Heidelberg 2004, S. 114

[56] Vgl. Gronau, 2001, S. 128ffff

[57] Vgl. Vering, 2002, S. 148

[58] Vgl. Zangemeister. Christof, Nutzwertanalyse in der Systemtechnik, 5.Aufl., Hamburg 1993, S.72f.

[59] Vgl. Vering, 2002, S. 232

[60] Vering, 2002, S. 236

[61] Vgl. Schütte, 2004, S. 99

[62] Götze/Bloech, Investitionsrechnung, Heidelberg 2003, S.71

[63] Vgl. Schütte, 2004, S. 99

[64] Vgl. Berlak, Joachim, Methodik zur strukturierten von Auftragsabwicklungssystemen, München 2003, S.116

[65] Die Abbildung 10 zeigt eine Softwarelösung mit den fünf wichtigsten Anforderungen aus Sicht der Anwender. Die Merkmale 5, 1 und 4 weichen stark von der gewünschten Idealform ab.

Details

Seiten
37
Erscheinungsform
Erstausgabe
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783958207264
Dateigröße
5.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v298020
Note
2
Schlagworte
Softwareauswahl Standardsoftware Systemanalytische Methode Software Kapitalwert

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Titel: Softwareauswahlmethoden für Unternehmen