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Poesie und Politik: Antonio Skármetas Roman „Mit brennender Geduld“

Magisterarbeit 2004 72 Seiten

Zusammenfassung

Mit der Verleihung des Premio Planeta, dem höchstdotierten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt, hat sich Antonio Skármeta 2003 endgültig in der Riege der einflussreichsten chilenischen Autoren etabliert. Einem breiteren Publikum wurde er erstmalig durch seinen 1985 erschienenen Roman Ardiente paciencia – „Mit brennender Geduld“ – bekannt, der sich als Hommage an Pablo Neruda, einen der bedeutendsten Autoren Lateinamerikas, versteht. Noch heute, über dreißig Jahre nach seinem Tod, ist Neruda das große Vorbild vor allem für chilenische Autoren. Seine immense Beliebtheit erlangte der Dichter nicht nur dadurch, dass er mit seinen Werken ganz bewusst einfache Leute zu erreichen versuchte und seine Sprache dieser Zuhörerschaft anpasste. Darüber hinaus war Neruda auch politisch sehr engagiert und erhielt international Anerkennung für seine Solidarität mit politisch Unterdrückten. Die Person Pablo Nerudas ist ein Symbol für die Verbindung von Poesie und Politik schlechthin. Inwiefern dies seinen Niederschlag auch in Skármetas Roman „Mit brennender Geduld“ findet, soll im Zuge dieser Arbeit untersucht werden. Im Zentrum der Betrachtungen steht dabei die Frage, ob Poesie und Politik einander innerhalb des Romans bedingen oder ausschließen – und ob man beides überhaupt voneinander trennen kann. Die Interpretation des Titelzitats und seine Forderung an die Literatur bilden zugleich den Kern dieser Arbeit.

Details

Seiten
72
Erscheinungsform
Erstausgabe
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783958208476
ISBN (Paperback)
9783958203471
Dateigröße
4.2 MB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Erscheinungsdatum
2015 (Oktober)
Note
1,3
Schlagworte
poesie politik antonio skármetas roman geduld

Autor

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Titel: Poesie und Politik: Antonio Skármetas Roman „Mit brennender Geduld“