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Transkulturelle Räume bei Fatih Akin: Eine Betrachtung der Filme "Gegen die Wand" und "Auf der anderen Seite"

Bachelorarbeit 2010 52 Seiten

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Zusammenfassung

Während die ersten Filme über Gastarbeiter in den 1960er und -70er Jahre bedenkenlos noch als ‚Migrantenfilme‘ bezeichnet wurden, verändert sich einige Jahrzehnte später die Rezeption des ‚Migrantenkinos‘. Erst als die Nachfahren der ersten Migrantengeneration damit begannen Filme zu produzieren, wurde die Problematik einer vereinfachten Zuschreibung in ihrem ganzen Ausmaß spürbar. Vor allem bei der Auseinandersetzung mit Filmen von deutschen Regisseuren mit türkischer Abstammung wird deutlich, dass die Filme differenzierter betrachtet werden müssen und nicht dem Stereotyp ‚Migrantenkino‘ zugeschrieben werden können. In Erkenntnis dessen, führte man den Hilfsterminus ‚Deutsch-Türkisches-Kino‘ ein. Als Einwandererkinder, die selbst keine direkte Migrationserfahrungen mehr gemacht haben, lassen sich Filme von entsprechenden Regisseuren jedoch nur noch schwer einer ‚deutschen‘ oder einer ‚türkischen‘ Kultur zuschreiben. Als gebürtige Deutsche verstehen sie sich selbst als deutsche Regisseure, die deutsche Filme produzieren und sehen sich im ‚Deutsch-Türkischen-Kino‘ daher deplatziert. Regisseure wie Fatih Akin, dessen Filme in der vorliegenden Arbeit als anschauliches Beispiel dienen werden, plädieren für ein globales Kino, das von universellen Themen handelt. In Anbetracht dessen wird in dieser Arbeit vorgeschlagen, die Filme Fatih Akins von sämtlichen nationalen Zuschreibungen loszulösen und sie stattdessen als Produzenten transnationaler Räume zu verhandeln.

Details

Seiten
52
Erscheinungsform
Erstausgabe
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783958209121
Dateigröße
522 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v309052
Institution / Hochschule
Universität Konstanz
Note
Schlagworte
transkulturelle räume fatih akin eine betrachtung filme gegen wand seite

Autor

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Titel: Transkulturelle Räume bei Fatih Akin: Eine Betrachtung der Filme "Gegen die Wand" und "Auf der anderen Seite"