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Where is my mind?: Unzuverlässiges Erzählen in David Finchers Film "Fight Club"

Bachelorarbeit 2011 40 Seiten

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Zusammenfassung

'Where is my mind?' fragen die Pixies in ihrem gleichnamigen Song am Ende des Films FIGHT CLUB. Und genau diese Frage könnten sich wohl auch die Zuschauer stellen. Gemeinsam mit dem namenlosen Erzähler und dessen Alter Ego Tyler Durden erleben wir einen rasanten Trip, der uns an unseren eigenen Urteilen und Sehgewohnheiten zweifeln lässt. Dieses Fachbuch beschäftigt sich mit den Strategien, die zu eben diesem Zweifeln führen. Die Autorin erläutert die Theorie des unzuverlässigen Erzählens und gibt einen Überblick über den momentanen Stand der Forschung zu diesem Thema. Ein Exkurs in die Erzähltheorie Genettes liefert weitere Aspekte zur Interpretation, die sich erfolgreich auf das Medium Film übertragen lassen. Anhand einer Filmanalyse wird deutlich, wie die behandelten literaturwissenschaftlichen Konzepte in FIGHT CLUB angewandt werden und die Täuschung vom Publikum durchschaut werden kann. Was an der Handlung des Filmes ist real und was ist nur die Einbildung des Protagonisten? Wodurch wird der Zuschauer getäuscht? Diese Fragen werden beantwortet und verschiedene Deutungsansätze diskutiert, die sich aus der Erzählweise ergeben. Lesenswert, nicht nur für Geisteswissenschaftler, sondern auch für echte Filmfans!
FIGHT CLUB ist ein Drama des Regisseurs David Fincher aus dem Jahre 1999, nach einer Romanvorlage Chuck Palahniuks. Mit Brad Pitt, Edward Norton und Helena Bonham Carter in den Hauptrollen gilt er als einer der besten Filme der 90er Jahre.

Details

Seiten
40
Erscheinungsform
Erstausgabe
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783863418366
Dateigröße
271 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v296737
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1
Schlagworte
Filmanalyse unreliable narration Erzähltechnik Lesart Genette

Autor

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Titel: Where is my mind?: Unzuverlässiges Erzählen in David Finchers Film "Fight Club"