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Stereotype Bilder: Rote Haare - ein Fluch und Segen

Masterarbeit 2009 53 Seiten

Pädagogik - Pädagogische Psychologie

Leseprobe

2.Haare im kulturhistorischen Kontext

2.1 Das Haar als Charakteristikum

Die Untersuchungen von Völkern und deren Kulturgeschichte haben ergeben, dass das Haar für Menschen seit Jahrtausenden von großer Bedeutung ist.

Überhaupt ist das Thema Haare sehr facettenreich. Die Betrachtung kann somit aus verschiedenen Blickwinkeln der Wissenschaften erfolgen und legt viele interessante Inhalte zur Diskussion frei. So lassen sich negative sowie positive Aspekte in Bezug auf das Thema darlegen.

Ein wichtiger Ausgangspunkt der Betrachtung des Themas Haare ist der, dass Haare für die Einzigartigkeit eines jeden Einzelnen stehen. Haare sind somit mit einem Fingerabdruck vergleichbar. Sie sind charakteristisch für die Person, die sie trägt, und repräsentieren diese. Ein Irokesenschnitt z.B. bei Jugendlichen repräsentiert daher eine antipolitische Einstellung und macht erkenntlich, zu welcher sozialen Gruppierung sich der Jugendlich positioniert.

Schon diverse Merkmale der Haare, wie die Haardichte sowie die Haarstruktur, das Vorhanden- und Nichtvorhandensein der Haare und die Haarfarbe können einen Menschen entweder schmücken oder entstellen. Ebenfalls die Frisur, mitunter die Art und Weise, wie das Haar getragen wird, lässt erahnen, ob sich der Mensch in Trauer, Glück oder im seelischen Schmerz befindet – das plötzliche, vorzeitige Ergrauen der Haare, wäre hierzu ein Beispiel für unermessliche seelische Trauer und Schmerz.

Da der Schwerpunkt dieser Masterarbeit, sich im besonderen Maße auf die roten Haare stützt, versuche ich, durch das folgende Zitat einen Bezug auf diesen herzustellen.

Das Zitat ist ein Beispiel einer Stereotypisierung, dass die Haarfarbe sowie die Haarstruktur ein Kriterium für eine Charakterbeurteilung sein können. So heißt es wie folgt: ,(…) Schlichtes, weiches Haar deutet auf einen furchtsamen Menschen. […] Krauses Haar bedeutet Kühnheit. Starker Haarwuchs am Bauch zeigt Unkeuschheit an. (…)’ [1]

Dies verdeutlicht also, dass das Haar so Manches über ein Individuum verrät, es unterstreicht somit nicht nur die Persönlichkeit, sondern gibt auch einen Einblick über den Gesundheitszustand des Menschen. Das Haar kann somit als ein Charakteristikum mit multifunktionalen Eigenschaften gesehen werden.

2.1.1 Es ist mehr als nur das Haar

Ersichtlich ist es, dass Haare einen Grund für Gesprächsstoff liefern. Sie sind allzeit ein präsentes Merkmal. Daher ist die ständige Auseinandersetzung mit dem Thema Haare und insbesondere auffälligem Haar, wie dem roten Haar, unausweichlich.

Somit ist es folglich Fakt, dass Haare eine gewisse Faszination auf die Menschen ausüben müssen, wenn man dem Thema so viel Aufmerksamkeit zuwendet.

Dementsprechend hatten beispielsweise Mythen und Stereotype, in Bezug auf Haare, eine genährte Grundlage, sich herauszubilden und zu entwickeln. Diese haben sich bis in die Gegenwart durchsetzen und halten können (siehe 4.1). Der Unterschied zu damals und heute, ist die Intensität solcher Stereotype sowie die Art und Weise, wie diese heutzutage fortgelebt werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der sich auf die Faszination die von Haaren ausgeht bezieht, ist deutlich zu machen und zwar der, dass die Faszination in Angst, Abneigung und sogar Hass umschlagen kann. Das hängt lediglich mit einigen besonderen Merkmalen der Haare zusammen, z. B. dem auffälligem Merkmal der roten Haarfarbe sowie die sich daraus ergebenden Assoziationen (siehe 2.3.1).

Daher mussten Rothaarige teilweise aufgrund ihrer Haarfarbe, auf bestialischste Weise, das eigene Leben lassen. Aus der Geschichte ist es eindeutig belegt, dass für rothaarige Frauen, ihre Haarpracht das Todesurteil auf dem Scheiterhaufen bedeutete, da sie bis in das 19. Jahrhundert als Hexen angeprangert wurden.[2]

Trotz allem spiegeln sich die Bedeutung und die Wichtigkeit der Haare in vielen Lebensbereichen der Menschen wieder. In der Mode ist es z.B. das Tragen von Perücken oder das Färben der Haare. In der Sexualität dient das Haar als Instrument der Verführung. In Literatur und Kunst kann das Haar als Inspiration gesehen werden. In der Medizin dient das Haar einer natürlichen Schutzfunktion und kann auf einen Gesundheitszustand oder ein Krankheitsbild schließen lassen.

Das Thema Haare kann demzufolge in einem universellen Kontext ausdiskutiert werden.

2.1.2 Bedeutung der Haare im Rückblick auf die Geschichte

Anhand der Skulptur eines Frauenkopfes aus Mammutelfenbein die ca. auf 27000 Jahre geschätzt wird, ist die erste Darstellung einer Frisur erkennbar. Es ist der Kopf der Venus von Brassempouy, mit einer Höhe von 3,5 Zentimetern.[3]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2. Venus von Brassempouy 7

Die Skulptur ist somit ein Beweis für die Faszination die von Haaren ausgeht und die Menschen seit Jahrtausenden beschäftigt und beständig anhält. Auch die entdeckten Papyrusrollen, aus der Zeit ca. 4500 v. Chr. liefern Auskünfte über die Bedeutung und den Stellenwert der Haare in der damaligen Zeit und präzisieren dadurch das

Handwerk der Haarkunst.[4] [5]

In vielen Kulturen ist es bekanntlich so, dass man mit Haaren sogar Lebenskraft verbindet. Das Haar wird oft als der Sitz der Seele angesehen sowohl sprach man den Haaren magische Kräfte zu.[6] Besonders für die alten Griechen hatte die Haarpracht eine tiefgreifende Bedeutung. „Die Griechen des Altertums vertraten [genau] [diese] Auffassung, daß die Haare Sitz der Kraft und der Seele seien.“ [7] So saß das Leben sogar „(…) in nur einem einzigen Haar.“ [8] Selbst einen Eid besiegelte man damit, dass man auf das eigene Haar einen Schwur geleistet hat.

Anzumerken ist es, dass Haare schon damals als Symbol für Macht und Stärke standen. Die römischen Soldaten befestigten Haarteile an ihren Helmen, um so bei dem Feind einen imposanten Eindruck zu hinterlassen und dadurch die eigene Stärke zu symbolisieren.

Ein weiteres Beispiel für das Repräsentieren einer klaren Machtstellung die durch den Symbolcharakter der Haare erreicht werden konnte, ist jenes, dass den Gefangenen und Sklaven die Haare geschoren wurden. Vergleichbares Geschehen wiederholte sich im 20.Jahrhundert in Konzentrationslagern[9] -; ,(…)Um dann auch äußerlich zu zeigen, daß der Besiegte als Sklave sein Eigentum geworden sei, (…).[10]

Das lange Haar war daher ein Kennzeichen eines freien und adeligen Menschen. Das Gleiche kann in Bezug auf die Weisheit gedeutet werden, denn je länger die Barthaare oder die Haare auf dem Kopf, desto weiser der Mensch. Auch die Gedanken sollen nach außen über die Haare sprießen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4. Frisur auf einer römischen Münzprägung 14

So war es an der Art wie man das Haar trug unverkennbar, zu welcher sozialen Gruppe oder Schicht man zugehörig war. Im Übrigen war die Haarfarbe selbst vor tausenden von Jahren ein Erkennungsmerkmal einer Nationalität, eines Standes oder einer ethnischen Gruppe. [11] Unter der Betrachtung der Haare als Machtsymbol, wäre dem ein interessanter Gedanke hinzuzufügen: Wenn Haare also als Machtsymbol fungierten und in der Epoche des Mittelalters rotes Haar als die Haarfarbe des Teufels galt, somit gesagt werden kann, dass durch das Abschneiden der roten Haare, auch gleichzeitig der Teufel seiner Macht beraubt wurde. Dieser Ideengang soll dem als Stütze dienen, dass die Einstellung der Menschen sowie deren Handlungen und deren Lebensart, stark vom Aberglauben beeinflusst wurden (siehe 2.2).

Dass auch die alten Römer Haaren eine weitgehend intensive

Aufmerksamkeit schenkten, liefern Münzprägungen und Statuen. [12] Die darauf abgebildeten Frisuren sind Artefakte der damaligen Zeit. Sie sind mit Kunstwerken vergleichbar und nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer, trugen die Haare in kunstvollen Varianten (siehe Abb. 3 und 4). Verschiedene komplexe Flechtvariationen repräsentierten die Mode und waren eine Selbstverständlichkeit, die der Selbstdarstellung dienten.

Gleichermaßen war das Färben der Haare bei den alten Römern sehr weit verbreitet. Es ist jedoch zu erwähnen, dass besonders die rote Haarfarbe, aus modischen Gründen nicht erwünscht war. Beispielsweise galt bei den Ägyptern die rote Haarfarbe als die Unglücksfarbe. Die Ägypter ließen Neugeborene mit roten Haaren sofort töten.[13] Daher waren die blonden Haare der germanischen Sklaven das ersehnte Ziel und nicht die verpönten roten Haare.

Dementsprechend gab es schon damals die ersten in der Qualität unausgereiften Haarfärbemittel, diese ruinierten jedoch das Haar und Kopfhaut durch Verätzungen. Zugleich musste man mit unangenehmen Gerüchen der Haare rechnen, da die Palette von Inhaltsstoffen der Haarfärbemittel, je nach Mixtur vom tierischen Blut, Galle bis hin zu der Leber eines Thunfisches reichte.[14]

Wie jede andere Epoche, setzte die Epoche des Mittelalters, in der entsprechenden Gesellschaft Trends und hatte selbstverständlich Schönheitsideale – auch hier zählte das rote Haar nicht dazu.

Vergleichbar mit den alten Griechen und den alten Römern, galt auch im Mittelalter das Haar als „(…) ein Zeichen von Macht und Ansehen.“ [15] Mit einer langen, lockigen Mähne wurde Freiheit symbolisiert. So galt das Entfernen der Haare, aus rechtlicher Sicht, als eine Bestrafung und diente der Entehrung.[16]

Der geschichtliche Abriss verdeutlicht, dass im Verlauf der Epochen, das Haar eine starke Anziehungskraft auf Menschen gehabt hat, unabhängig von Stand, Herkunft und Nationalität. Dadurch entwickelte sich das Motiv der Haare, zu einem wichtigen Bestandteil einer Kultur und Gesellschaft.

2.2 Haare im Netz des Aberglaubens

Der Aberglaube spielte in der mittelalterlichen Vorstellung der Menschen eine besonders große Rolle. Dadurch kommt es, dass der Aberglaube das Leben und den Alltag der Menschen stark beeinflusste und bestimmte. Kennzeichnend für die Epoche des Mittelalters, war der Aberglaube im Zusammenwirken mit der Kirche. Die Menschen steigerten sich bestärkt durch Kirche und Aberglaube von Hexenverfolgung bis hin zu Hexenverbrennung.

Durch den Einfluss des Aberglaubens wurde die Symbolhaftigkeit der Haare für die Menschen stark von diesen Vorstellungen gelenkt. Aus diesem Grunde wurden zum Beispiel die abgeschnittenen Haare sofort verbrannt, da die Menschen der Auffassung waren, dass diese in falsche Hände – wie einer rothaarigen Hexe - geraten könnten und man dadurch einem bösen Zauber verfallen würde. Haare sollen auch nur bei Vollmond geschnitten werden, da diese dann viel dichter und schneller wachsen.[17]

2.2.1 Verankerung des Aberglaubens in Märchen

Der besondere Glaube, an die zum Teil magische Kraft der Haare, findet sich signifikant in den Märchen. So in einem der Märchen der Brüder Grimm, wo „[d]rei goldene Haare von des Teufels Kopf“ [18] den Inhalt des Märchens ausmachen. Wiederum wird aus dieser Andeutung ersichtlich, dass der Teufel, in der Vorstellung der Menschen rote Haare haben muss.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5. Cinderella 21

Überhaupt sind Haare in Märchen ein Motiv für Handlungen. Die Haarfarbe, die Haarlänge – wie die lange, goldene Mähne bei

Rapunzel - und die Art, wie die Haare frisiert wurden, war von Bedeutung und sagte vieles über Protagonisten und deren [19] Charakter sowie deren Funktion im Märchen aus. Daher wurden Helden und Bösewichte oft durch die Haarfarbe gekennzeichnet und charakterisiert. So wird in den meisten Märchen die Hexe empirisch rothaarig oder schwarzhaarig, als hässlich, böse und grausam dargestellt. Die Prinzessinnen, die Heldinnen und Schönheiten (wie der Traum aller kleinen Mädchen Cinderella) haben meist jedoch blondes Haar, sind liebreizend und erfüllen eine Vorbildfunktion (siehe 5.4). Auf diesen

2.3 Symbolkraft der roten Haare und Assoziationen mit Rot

Um auf das Thema dieser Masterarbeit tiefer einzugehen und zu verdeutlichen, warum das rote Haar, entweder als Segen oder Fluch gesehen werden kann, ist es wichtig zu erkennen, welche Assoziationen, überhaupt die Menschen mit der roten Farbe entwickeln und welche Arten es von Assoziationen in Bezug auf die rote Farbe gibt. Somit soll nunmehr der Zusammenhang der roten Haarfarbe in Verbindung mit den Assoziationen hergestellt werden.

Dadurch soll veranschaulicht werden, dass rothaarige Menschen, von den Nicht- Rothaarigen in der Gesellschaft, je nach den positiven oder negativen Assoziationen bewertet und beurteilt werden. Aus diesem Grund konnte sich das entsprechende, stark vom Stereotyp behaftete Bild der Rothaarigen hervorgehen und sich entwickeln.

2.3.1 Zwei Pole der Assoziation

Wie mit der roten Farbe werden auch mit der roten Haarfarbe zwei Pole assoziiert, ein negativer und ein positiver. Das bedeutet, dass das Rot eine widersprüchliche und zweideutige Farbe an sich ist und somit etwas Besonderes. Überhaupt haben Assoziationen einen kulturellen und symbolischen Charakter.

Positive Assoziationen, die die Menschen mit Rot in Verbindung setzen, wären daher: Der Bezug zum Leben, also die Lebenskraft, denn das Blut das uns Menschen am Leben erhält, ist erwiesenermaßen rot. Auch die Gefühle und Leidenschaft sowie die Liebe, werden durch die rote Farbe dargestellt und mit Rot assoziiert. Ebenso verbinden die Menschen die Sonne und die dadurch entstehende, lebenspendende Wärme mit der roten Farbe. Überwiegend in Ländern, wo die Sommermonate kurz sind und der Winter sehr kalt, ist die rote Farbe sehr beliebt. Besonders für die Russen ist die Farbe Rot eine teure und wertvolle Farbe. Der Rote Platz in Moskau ist bekanntlich rot sowie die legendäre russische Rote Armee. Auch werden die jungen, hübschen Mädchen красная девица - rotes Mädchen gerufen. Desgleichen bezeichnen die Russen die Sonne als красное солнышко – die rote Sonne – und sagen der Sonne daher eine magische Kraft nach. Häufig auffindbar ist der Begriff красное солнышко in russischen Märchen und der russischen Folklore. So findet sich in epischen Liedern der folgende Satz: „Закатилось красное солнышко за горушки высокие, за моря широкие […].“ [20]

Ein weiterer interessanter Standpunkt ist der, dass der Gründer des alten Russlands ein Wikinger - Pirat gewesen sein soll. Das ist die Auffassung von Stephen Douglas, der das Buch Those Russians ARE really Reds! im Jahr 1995 veröffentlichte. Stephen Douglas behauptet darin, dass der Führer der Wikinger von den Slawen Rurik, das heißt, rothaariger König gerufen wurde. Demzufolge hießen die Wikinger selbst bei den Slawen Rus. Das Wort Rus leitet sich von dem lateinischen russus ab, das bedeutet, zu Rot gehörig. Ruriks Reich hieß demnach Rus – Dynastie und daraus soll sich der Begriff Rossija entwickelt haben. Die Russen nennen sich demgemäß die Rotstämmigen.[21]

Bis in der heutigen Zeit steht bei dem Adel die rote Farbe für Wohlstand. Der rote Stoff war selten, schwer zu bekommen und herzustellen und es erforderte eine gute Kenntnis und ausgefeilte Techniken. Daher war dieser Stoff mit der teuerste und nur dem Adel vorbehalten.[22] Die rote Farbe kann somit einen Status verleihen. Das Rot hebt sich als Besonderheit ab und kann für die Andersartigkeit und die Einzigartigkeit eines Ranges stehen.

Die negativen Assoziationen setzt man in Bezug zum Tod und Zerstörung. Hier gilt die rote Farbe als die Unglücksfarbe, denn es ist die Farbe der Unchristlichen, die Farbe des Teufels und des Verrats.

Die Sünde – hier der klare Bezug zum Rotlichtmilieu – wird daher mit der roten Farbe in Verbindung gebracht – Erklärung dafür, dass rothaarige Frauen von der Gesellschaft als lasterhaft abgetan werden.[23]

Zugleich ist das Rot die Farbe des Krieges und des Todes. Die Erde ist nach Kriegsschlachten getränkt von Blut. Häufig trugen Soldaten nicht nur rote Uniformen, sonder unterstrichen ihre Erscheinung mit einer roten Kriegsbemalung. Die rote Farbe fand einen vielfältigen Einsatz. Mit ihr wurden Todesurteile unterzeichnet und sogar der Henker selbst trug ein rotes Gewand.[24]

An dem Beispiel des Blutes wird die Zweideutigkeit der roten Farbe deutlich, denn das Blut steht sowohl für das Leben als auch für den Tod. Diese Zweideutigkeit, die mit der roten Farbe assoziiert wird, kann demnach auf die Assoziationen in Bezug auf die Rothaarigen projiziert werden.

Nicht nur die vitalisierende Kraft der Sonne und des Feuers, ist aus der wohlwollenden Sicht zu betrachten, sondern diese bringen wiederum die Zerstörung und den Tod mit sich. Besonders in Ländern, wo die Sonne versengt, wird das Rot mit dem Teuflischen und Zerstörerischen in Verbindung gebracht. Es ist so zu erklären, dass die Ernte ausfallen kann, wenn die Sommermonate zu heiß und zu niederschlagsarm sind.

Abb. 1:giftiger Fliegenpilz[25]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eine mögliche Erklärung dafür, dass die Ägypter die rothaarigen Kinder ermorden ließen ist die, dass in den Dürreperioden der Nil nicht aus den Ufern trat und so die Felder der Bauern nicht bewässert werden konnten. Die Schuld gab man den Rothaarigen. Die rothaarigen Kinder sah man demnach als einen Fluch der Götter an, die beseitigt werden mussten (siehe 2.1.2). Auch hier findet sich der Widerspruch, der mit Rot assoziiert wird, denn die Ägypter beteten ebenso den Sonnengott Aton an.

Auch Halt – Gefahr – Vorsicht wird mit Rot in Verbindung gebracht und dadurch signalisiert.[26] Das bedeutet, alles, was einen in Gefahr bringt, töten, vergiften und lähmen kann, wird meistens mit rot gekennzeichnet. Im Tierreich ist es ein Gesetz: Je intensiver das Rot oder je farbenfroher das Tier oder die Pflanze, desto giftiger und gefährlicher ist es. Insofern gilt das Rot als Anlockung und Abstoßung zugleich .

Bei Artgenossen kann die Intensität der Farbe wiederum für gute Gene sprechen und der Fortpflanzung zu Gute kommen. Es gilt, je intensiver die Farbe, desto gesünder und kräftiger das Tier. Die Farbpracht signalisiert also nicht nur Gefahr, sondern lockt Artgenossen zur Paarung.

Wie bei den Menschen, als auch in der Natur und im Tierreich, ist das Rot eine widersprüchliche und zweideutige Farbe.

Anhand der Beispiele, für die Assoziationen mit der roten Farbe, wird verdeutlicht, dass ein Ausgleich zwischen den negativen und den positiven Assoziationen herrscht. Jedoch lässt sich eine Verstrickung in Widersprüche erkennen. Zugleich birgt diese Zweideutigkeit ein Rätsel in sich und macht das Rot dadurch so geheimnisvoll.

2.3.2 Auswirkung auf Rothaarige

Die vorgestellten Assoziationen verdeutlichen trotz Zweideutigkeiten, dass das Rot nicht nur negative Komponenten impliziert, sondern genausoviele positive.

Daraus ergibt sich die Frage: Warum sind dann rote Haare trotzt der positiven Assoziationen so verhasst und werden eher als ein Fluch gesehen? Warum überwiegen die negativen Aspekte?

Ist es der Neid anderer, durch den die Rothaarigen eher negativ ins Visier geraten oder doch die Zweideutigkeit, die mit der roten Farbe assoziiert wird, und dafür verantwortlich ist, dass gezwungener Maßen diese, den Rothaarigen anhaftet, die anderen dadurch verwirrt und verunsichert? Die Folgen für die Rothaarigen sind genauso zweideutig, denn sie können positiver und negativer Natur sein, also ein Fluch und ein Segen zugleich.

Der Widerspruch und die Zweideutigkeit, die die Farbe Rot hervorruft, haben auch bei den Menschen bewirkt, dass viele die Rothaarigen nicht einschätzen können. Manche fühlen sich von ihnen angezogen und manche abgestoßen. Von anderen werden die roten Haare wiederum verehrt und manche finden diese einfach unansehnlich.

Doch eins muss man sich eingestehen: Rothaarigen sind einem nie gleichgültig, die Aufmerksamkeit wird automatisch auf sie gelenkt, wenn sich Rothaarige im Sichtfeld befinden. Dadurch werden sie zu einem Magnet und zugleich zu einer Zielscheibe für andere.

So umfasst dieser Gesichtspunkt das Problem der negativ belasteten Stereotype, mit denen Rothaarigen von Tag zu Tag zu kämpfen haben.

Es hängt somit von dem Betrachter ab, wie das Rot wahrgenommen wird und zu welchem Pol der beiden Assoziationen – (siehe 2.3.1) - es eingeordnet wird. Daraus ergibt sich, wie das Entgegentreten gegenüber dem Menschen mit roten Haaren sein wird.

2.4 Die Ablehnung und das Anderssein der Rothaarigen

„Wenn`s oben brennt, ist unten die Hölle los.“[27]

Die Ablehnung und Verstoßung der Rothaarigen macht sich bis heute in vielen Sprichwörtern, Volksweisheiten und Liedern auf der ganzen Welt bemerkbar. „Rotes Haar, Gott bewahr“ ist nur eine der Äußerungen, mit denen die Rothaarigen diskriminiert werden. In Oberpfälzer Sitten wird beispielsweise berichtet, dass man einen rothaarigen Mann nur in einem äußersten Notfall zum Mann nehmen sollte.[28]

Faktisch gesehen sind Rothaarige nicht nur seit dem Mittelalter die Zubringer von Unglück. Ihr negativ behaftetes Image, geprägt von Stereotypen, zieht sich durch mehrere Epochen, bis in die Gegenwart. Mit roten Haaren geboren zu werden bedeutete noch bis in das 19. Jahrhundert einen Fluch.[29]

Oft sind es die Außenseiter, die eine Minderheit darstellen, sie sind unbeliebt, ihnen wird alles Negative zur Last gelegt, und sie müssen als Sündenböcke für alles Erklärbare und nicht Erklärbare herhalten.

Auch Rothaarige repräsentieren eine Minderheit, und ihnen werden negativen Eigenschaften zugeschrieben. Sie erfahren schon seit ihrer Kindheit Diskriminierungen, dadurch fühlen sie sich sehr oft als Außenseiter und auch ausgegrenzt. Aus diesem Grund wird den Rothaarigen nachgesagt, dass sie sich mit den Außenseitern stark identifizieren können. Die Rothaarigen suchen ihre Nähe, bringen für die unerträgliche Situation Verständnis entgegen und dadurch verbindet das entgegengebrachte Mitgefühl ungemein.

Daraus lässt sich erschließen, dass die Position des Außenseiters in der Gesellschaft, eine Auswirkung auf die Sozialisation der Rothaarigen haben muss.[30]

Überhaupt haben es die Rothaarigen nicht leicht, im Alltag zu bestehen, denn durch ihre Haarfarbe sind sie ein Blickfang. Die Andersartigkeit durch das Merkmal der Rothaarigkeit kann sich somit zu einem Fluch entwickeln. Besonders als Jugendliche sind Menschen mit roten Haaren mehrfach belastet, nicht nur wegen der Pubertät, auch wegen des Bewusstseins, dass sie vom Aussehen anders sind als alle anderen. Rothaarige werden das ganze Leben mit ihrer Haarfarbe - sei es als Makel oder Besonderheit - konfrontiert.

„Rothaarige als Minderheit innerhalb der weißen Rasse beflügeln die Phantasie der ,normalen, Mehrheit, das ist offensichtlich. Mit dem […] Merkmal […] ,rote Haare’ gezeichnet, bilden Rothaarige eine Gruppe, die klassische Voraussetzungen für […] Stereotypen – Bildung bieten: Sie sind eine kleine Minderheit und klar an äußerlichen Merkmalen als Minderheit dieser Minderheitsgruppe erkennbar. Sie verfügen, […] über ein ungewöhnliches, auffälliges Merkmal. Die Minderheitsposition macht […] ihre Auffälligkeit in der Gesellschaft, aus; gleichzeitig sind sie […] auffälliger […] als dunkelblond oder brünett.“ [31]

Aus dieser Aussage wird deutlich, dass Personen mit Auffälligkeiten in bestimmten Situationen intensiver beurteilt werden. Würde sich ein Mensch mit roten Haaren auffällig verhalten, würden die anderen das Verhalten stärker wahrnehmen und das Verhalten als Eigenschaft für alle Rothaarigen zuschreiben. Ein Stereotyp ist entstanden.

Zu Stereotypenbildung kommt es, wenn das Urteil der Menschen über die Person mit einem auffälligen Merkmalen – wie dem roten Haar - mit wenig Information im Zusammenhang steht, als über Personen, die einem bekannt sind und womöglich die gleichen Eigenschaften besitzen wie man selbst.[32]

2.4.1 Rothaarige als Opfer der gesellschaftlichen Diskriminierung

Die Meinungen über rote Haare gehen auch im Internet auseinander. Gibt man in eine beliebige Suchmaschine als Stichwort rote Haare ein, erscheinen unzählige Foren, in denen das rote Haar ausdiskutiert wird. Der Schwerpunkte bei solchen Diskussionen ist dabei der, dass zukünftige Eltern Angst haben, rothaarige Kinder zu bekommen. Rote Haare auch im Jahr 2008 eine verpönte Haarfarbe.

Die folgenden Zitate sind aus solchen Foren entnommen. Sie verdeutlichen nicht nur die Angst der Eltern, sondern zeigen auch die Aktualität der Sprüche wie; Rotfuchs gegenüber Rothaarigen.

„Lenja war eine zeit auch mal ein wenig rot und alle meinten schon sie würde [ein] kleiner [R]otfuchs aber zum [G]lück hat sich das noch ganz geändert nun ist sie gaaaaanz hell blond […].“[33]

„[I]ch hoffe nur Merle [wird nicht] orange, wenn ich mir sie so ansehe könnte man meinen es sieht auch rötlich aus :heul ich mag orange [ H]aare nich[t] so gerne... mein [O]pa hatte orange [H]aare „[34]

Ein weiteres erschreckendes Zitat aus dem Forum Rote Haare & Heirat zeigt folgende Äußerungen im Dialog: „Meine Nachbarin hat rote Haare und ich wei[ß] nicht so richtig, wie ich damit umgehen soll. Ich meine, das ist ja viel seltener als normale Menschen. Auf zehn normale wie mich kommt ja nur ein Rothaariger. Egal, auf jeden Fall will meine Nachbarin nun einen rothaarigen Mann heiraten, ich wei[ß] aber nicht, ob das okay ist? Immerhin gehören sie einer Minderheit an, die früher von der Kirche verfolgt wurde, weil - wie wir wissen - alle Rothaarigen unmoralisch sind. Und nachher bekommen die auch noch Kinder - die Kleinen denken dann doch bestimmt, dass Rothaarigkeit in Ordnung ist... womöglich färben sie sich selbst dann die Haare rot, wenn sie alt genug sind. Wie soll ich nun reagieren?“[35] Die Antwort auf diese Äußerung ist folgende: „Herrje, in was für einer Nachbarschaft wohnst Du denn? Rothaarige, Du meine Güte! Die sollten wenigstens den Anstand besitzen immer eine Kopfbedeckung zu tragen. Meine Rede! Ich meine, zu Hause können die ja machen, was sie wollen […]?“ [36]

Es ist wirklich erschreckend, wie stark diese Meinungen und Äußerungen von negativen, mittelalterlichen Stereotypenbildern, gegenüber den Rothaarigen behaftet sind. Es erinnert dabei an rassistische und menschenunwürdige Vorstellungen, die in einem modernen Zeitalter geäußert werden und somit diskriminierend sind. [37]

Durch weitere Recherchen im Internet, bin ich bei www.amazon.de auf ein T-Shirt gestoßen, dass mit dem folgenden Aufdruck zum Verkauf angeboten wird. Der Spruch; Wenn mein Kind später rote Haare hat, werf ich’s aus dem Fenster“ ist ebenso ein Paradebeispiel für die gesellschaftliche Diskriminierung von Rothaarigen. (Siehe Abb. 7)

Aus der Fülle der negativen Äußerungen sind aber auch positive Anmerkungen nach­zu­lesen, wie das folgende Zitat bestätigt: „Meine Tochter hat auch seit der Geburt einen [R]otstich in den Haaren, am Anfang fand ich es auch ehrlich gesagt nicht so toll. Aber jetzt ist sie vier und sieht mit ihren rotbraunen Haaren richtig niedlich aus, viele Leute fragen sogar wo sie ihr schöne Haarfarbe her hat.“ [38]

Trotz der positiven Lichtblicke an Meinungen muss man anmerken, dass die Ängste der Eltern, ein rothaariges Kind zu bekommen doch dominierend sind sowie das negative Bild der Rothaarigen sich weiterhin als aktuell erweist.

2.4.2 Weiterführende Annahmen über die Folgen der Diskriminierung

Anhand der aktuellen Zitate muss man annehmen, dass blonde oder dunkelhaarige Eltern, es bis in die Mitte des 19. Jahrhundert sowohl heutzutage es nicht leicht hatten und haben, eine Erklärung und passende Argumente zu finden, warum der Nachwuchs rote Haare hat. Besonders im Mittelalter war es für die Dorfbewohner eine Überführung der Frau, dass sie entweder mit dem Teufel im Bunde sei oder ohne jeglichen Zweifel, Ehebruch begangen haben muss.[39]

Stellt sich die Frage, wie belastet solche Eltern mit dem Erklärungsversuch waren und sind und wie stark der gesellschaftliche Druck sich auf ihre Beziehung auswirkt?

In wieweit bekommt das Kind Zweifel, dass die eigenen Eltern eventuell nicht die leiblichen Eltern sind und wie wirkt sich das, auf die eigene Entwicklung, beziehungsweise auf die Beziehung zu den eigenen Eltern aus?

Nicht zu unterschätzen sind die Hänseleien der Kinder im Kindergarten oder Schule, die für das rothaarige Kind Folgen in der Entwicklung sowie im Erwachsenenalter haben können. „Rotes Haar nimm dich in acht, hat noch jedem Leid gebracht” [40] oder „[r]ote Haare, Gott bewahre!“[41] sind nur einige Beispiele für Sprüche die sich die Rothaarigen gefallen lassen müssen. Was soll man als Kind bei solchen Äußerungen denken oder wie soll man sich verhalten? Das Phänomen von Diskriminierung Rothaariger ist überall auf der Welt auffindbar, sogar in der Heimat der Rothaarigen - Irland. Die Iren haben ein Sprichwort das besagt, dass wenn in der Neujahresnacht ein Mädchen mit feuerrotem Haar als erste Person ein Haus betritt, die Bewohner ein Unglücksjahr erwartet.

All diese weiterführenden Fragen wären interessante Anhaltspunkte, zur Weiterführung und Bearbeitung des Themas in Bezug auf Rothaarige, jedoch kann ich dies nicht berücksichtigen, da es den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde.

2.5 Untertauchen oder Farbe bekennen

Als Antwort auf die ständigen Diskriminierungen hat es bei den Rothaarigen eine Auflehnung hervorgerufen. Manche Rothaarige versuchen - dessen ungeachtet - sich gegen dieses negativ behafteten Stereotyp zu wehren. Das Wehren ist auch der Grund dafür, warum man ihnen umso mehr an negativen Eigenschaften zuschreibt wie: Sie seien jähzornig und impulsiv.

Wie soll es auch anders sein, wenn man seit der Kindheit an Ausgrenzung erfährt und sich irgendwann entschließt, sich dagegen zu wehren. Jähzorn und Wut, sind folglich Begleiterscheinungen durch den Versuch, sich gegen die Stereotype zu schützen.

Auch das Sich- Zurückziehen aus Gründen der ständigen Ausgrenzung, ist nicht unbedingt eine Lösung oder Befreiung von negativen Stereotypen. Es besteht die Gefahr, dass der Charakter durch das ständige, meist ungewollte Polarisieren von Zweifeln und Komplexen beeinflusst und belastet wird. Von den anderen werden die Rothaarigen daher oft als scheu, unnahbar und kalt abgetan.

Der Versuch, nicht aufzufallen oder sich zu wehren, hat zu Folge, dass die schon bestehenden Stereotype nur genährt werden und sich dadurch intensivieren. Es wird der Anschein erweckt, dass es eigentlich nicht von Bedeutung, ist wie man sich als Rothaariger zu verhalten hat, denn so oder so wird man nur einem Stereotyp gerecht, das schon als Bild in den Köpfen der Nicht- Rothaarigen Vorrang genommen hat.

Anzubringen wäre, dass nach und nach die Eigenschaften, die einem fälschlicherweise aufgezwungen werden, auch übernommen werden. „Die Stereotypenforschung spricht in diesem Zusammenhang von der self – fulfilling prophecy, wonach eine stereotypisierte Person dem Stereotyp nach und nach ähnlich wird, weil sie sich entsprechend erwartungskonform verhält.“ [42]

Ein Stereotyp wird provoziert und dann durch Handlungen und Reaktionen bestätigt. Dies ist also eine entsprechende stereotypisierte Reaktion, auf eine hervorgegangene Aktion.

[...]


[1] Balabanova, 1993, S. 72f.

[2] Vgl. Feichtinger, 2004, S.55.

[3] Vgl. Balabanova, 1993, S. 16.

[4] Vgl. Ebenda, S. 18.

[5] Abbildung modifiziert entnommen: Online im WWW unter URL: http://cudaswiata.files.wordpress.com/2008/03/venus_of_brassempouy.jpg [Letzter Abruf: 09. 01. 2011].

[6] Vgl. Balabanova, 1993, S. 11.

[7] Ebenda, S. 46.

[8] Ebenda, S. 50.

[9] Benz, 2006, S. 214.

[10] Balabanova, 1993, S. 48.

[11] Abbildung modifiziert entnommen: Online im WWW unter URL:

http://www.haarigeseite.de/hs/hist/hist_ro0.htm [Letzter Abruf: 01. 01. 2011]. 14 Abbildung modifiziert entnommen: Online im WWW unter URL: http://www.monete-romane.com/solido_f.jpg [Letzter Abruf: 01. 01. 2011].

[12] Abbildung modifiziert entnommen: Online im WWW unter URL: http://www.monete-romane.com/solido_f.jpg [Letzter Abruf: 01. 12. 2008].

[13] Vgl. Giardina, Roberto, 1997, S. 27.

[14] Vgl. Balabanova, 1993, S. 57.

[15] Ebenda, S. 64.

[16] Vgl. Ebenda, 67ff.

[17] Rutkowski, 2004, S.102ff.

[18] Grimm, Jakob/ Grimm, Wilhelm, 2007, S.106.

[19] Abbildung modifiziert entnommen: Online im WWW unter URL: http://disney-clipart.com/Cinderella/jpg/Disney-Cinderella-Letter.jpg [Letzter Abruf: 09.01.2011].

[20] Jakobi, Nadzeya: Былина. Handout. In: Landeskurs aus der russischen Folklore. Wintersemester 2008/2009.

[21] Vgl. Hannover, 2002, S. 179.

[22] Vgl. Ebenda, S. 168.

[23] Vgl. Cicholaz, 2007, S. 311.

[24] Vgl. O.V. Die Farbe Rot. Online im WWW unter URL: http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/Rot.htm [Letzer Abruf: 09. 01. 2011].

[25] Abbildung modifiziert entnommen: Online im WWW unter URL: http://blog.wolf-meiss.de/wp-content/uploads/2008/04/fliegenpilz.jpg [Letzter Abruf: 09. 01. 2011].

[26] Vgl. Fischer, 2006, S. 20.

[27] Hannover, 2002, S. 53.

[28] Vgl. Ebenda. S. 92.

[29] Vgl. Ebenda, S. 15.

[30] Vgl. Ebenda, S. 68.

[31] Ebenda, S. 54f.

[32] Vgl. Ebenda, S. 55.

[33] Online im WWW unter URL: http://www.elternforen.com/thema19013.htm [Letzter Abruf: 09.01.2011].

[34] Ebenda.

[35] Online im WWW unter URL: http://www.ioff.de/archive/index.php/t-184002.html [Letzter Abruf: 09.01.2011].

[36] Online im WWW unter URL: http://www.ioff.de/archive/index.php/t-184002.html [Letzter Abruf: 09.01.2011].

[37] Abbildung modifiziert entnommen: Online im WWW unter URL: http://www.amazon.de/Funshirt-Wenn- sp%C3%A4ter-Haare-Fenster/dp/B001I7SL0A[Letzter Abruf: 09.01.2011].

[38] Online im WWW unter URL: http://www.elternforen.com/thema19013.htm [Letzter Abruf: 09.01.2011].

[39] Vgl. Hannover, 2002, S. 15.

[40] Ebenda, S. 11.

[41] Ebenda, S. 11.

[42] Ebenda, S. 73.

Details

Seiten
53
Erscheinungsform
Erstausgabe
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783956848902
Dateigröße
6.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v297833
Institution / Hochschule
Universität Potsdam
Note
1
Schlagworte
Stereotyp Rothaarig Russisch Vorurteile Stigma Symbolkraft Diskriminierung

Autor

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Titel: Stereotype Bilder: Rote Haare - ein Fluch und Segen