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Intergenerationelle Einkommensmobilität und Meritokratie in der Schweiz: Leben wir in einer meritokratischen Gesellschaft?

Bachelorarbeit 2014 38 Seiten

VWL - Makroökonomie, allgemein

Zusammenfassung

Die letzten Volksabstimmungen (z.B. Mindestlohn-, 1:12- und Abzocker-Initiative) zeigen die enorme Bedeutung von Gleichheit und Gerechtigkeit fu¨r Schweizer Stimmbu¨rgerinnen und Stimmbu¨rger. Vor allem die Forderung nach Chancengleichheit ist in der Schweizerischen Gesellschaft stark verankert. Aber ob in der Schweiz tatsächlich allen Individuen die gleichen Startchancen gewährleistet werden, ist fraglich. In der vorliegenden Arbeit wird dieser Tatbestand untersucht. Im Kern geht es dabei um die Frage, ob wir in einer meritokratischen Gesellschaft leben. Das heisst, in einer Gesellschaft, in welcher der Erfolg des Einzelnen durch individuelle Fähigkeiten und Leistungen zustande kommt und nicht im Zusammenhang mit leistungsfremden Faktoren wie der sozialen Herkunft. Anhand des Konzepts der intergenerationellen Einkommensmobilität wird in dieser Arbeit aus einer ökonomischen Sicht gezeigt, dass in der Schweiz trotz einem sehr gut ausgelegten öffentlichen Bildungssystem, nicht alle sozialen Gruppen gleich mobil sind bzw. denselben Startchancen gegenu¨berstehen. Aufgrund empirischer Befunde wird geschlussfolgert, dass gewisse leistungsfremde Einflussfaktoren stets von Relevanz sind bei der Determinierung des ökonomischen Erfolgs eines Individuums, was nicht mit dem Konzept einer perfekten Meritokratie vereinbar ist.

Details

Seiten
38
Erscheinungsform
Erstausgabe
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783958208360
Dateigröße
934 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v308976
Institution / Hochschule
Universität Basel
Note
Schlagworte
intergenerationelle einkommensmobilität meritokratie schweiz leben gesellschaft

Autor

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Titel: Intergenerationelle Einkommensmobilität und Meritokratie in der Schweiz: Leben wir in einer meritokratischen Gesellschaft?